Archiv fürJanuar, 2007

Posted:Montag, Januar 29th, 2007 @ 3:15 in Allgemein
Keine Kommentare »

An den Klippen von Moher

Posted:Freitag, Januar 26th, 2007 @ 9:46 in Gastlyrik
Keine Kommentare »

Weiter, weiter

Matthias Planitzer hat folgendes Gedicht geschickt und stellt es den Besuchern zur Diskussion.
Das Gedicht heißt
Weiter, weiter
Fahre weiter, fahre weiter,
Schiffchen, Schiffchen, aus dem Sinn.
Mit dem Wind nur treibe weiter,
sollst vergessen, wer ich bin.
Lass mich hier die Stille finden,
die doch jung verloren ging.
Will nicht weiter, nur entschwinden
jenem Schleier, der mich umfing.
Nur mein Täubchen soll mich führen,
fliegen, fliegen [...]

Posted:Freitag, Januar 26th, 2007 @ 1:59 in Neue Maier-Lyrik
Keine Kommentare »

An den Klippen von Moher

Posted:Freitag, Januar 26th, 2007 @ 11:18 in Neue Maier-Lyrik
Keine Kommentare »

Die Klippen von Moher

Aphroditisch steigen Klippen aus dem Meer.
Schaumgeboren aus Atlantikwellen.
Um Möwenzinnen lagert Marinblau.
Eisengold in den Felsen glänzt so verlockend.
Grasbüschelweiden für Schafe
grünen über steinernem Elefantenrüssel.
Der säuft Vergessenswasser aus den Tiefen.
Schreiende Vögel umkreisen
Europas Unschuldsgesicht.

Posted:Montag, Januar 22nd, 2007 @ 1:20 in Neue Maier-Lyrik
Keine Kommentare »

Geflochtenes

Hände aus Wildgräsern,
geflochten mit der Liebe
des Bewahrens,
mit Mustern geschmückt
des Begreifens,
im Begehren des Veränderns
gebraucht:
Körbe des Sammelns.
Heiße Steine,
im Feuer bewährt,
das Wasser der Weisheit zu erhitzen,
tragt ihr
und keinen Tropfen
des Wissens um das Wichtige
verliert ihr.
Die Göttin, die ihr war’t,
kalifornische Ahninnen
und europäische Urmütter,
als ihr die Intuition gebart,
gepriesen sei sie
mit allen Mündern
und Händen.

Posted:Montag, Januar 8th, 2007 @ 10:28 in Neue Maier-Lyrik
Keine Kommentare »

Auf den 2. Januar 2007

Recht kräftig doch behauptet sich
nicht erst seit heut’ das neue Jahr.
Zu stürzen braucht es
das alte nicht.
Bereits am zweiten Tag
hat es schon festen Stand.
Geschäftigkeit hat jede Straße
ganz neu erobert.
Jetzt gilt es wieder.
Auf, es kann nun werden.
Hat nicht die Sonnwend’ längst gezaubert
und kürzer uns die Nächte werden lassen?
Noch länger ist’s
seit Samhain’s Aufbruch in das Raue
mit einem Nachtmahl [...]

Posted:Montag, Januar 1st, 2007 @ 9:26 in Theorie der Lyrik
1 Kommentare »

Theorie der Lyrik

Zur lyrischen Einstimmung zuerst mal ein älteres Gedicht:

Etymologie
Goldgeäst des Vergehens.
Graugeäst der Erfahrung darunter.
Vielleicht bleibt die
im Wort
als Kristallstruktur
der Kommunikations-Tools
im Speicher der Völker.
Die reale Welt und die (bei den antiken Kelten geglaubte) Anderswelt lassen sich meiner Erfahrung nach mit Lyrik in Beziehung bringen und dadurch neue Welten erschaffen. Dies ist die Grundstimmung, aus der heraus meine Lyrik [...]