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	<title>Kommentare zu: Theorie der Lyrik</title>
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	<description>Lyrisches von Helmut Maier</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 11:07:41 +0000</pubDate>
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		<title>Von: brunikantz</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2007/01/01/theorie-der-lyrik/comment-page-1/#comment-107029</link>
		<dc:creator>brunikantz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 22:00:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, f&#252;r jeden, der denkt, er k&#246;nne ein Lyriker sein, ist es ein Bed&#252;rfnis, sich die Herkunft der Worte ins Bewu&#223;tsein zu rufen und alles gegen einander abzuw&#228;gen. Die Herkunft ist wichtig, die Spielerei mit den verschiedenen Worten ist ein Qell, aus dem immer wieder Neues sprudelt.
Das Aussch&#246;pfen der M&#246;glichkeiten ist spannend und bei jedem neuen Gedicht, welches man/Frau schafft, ist man selbst entz&#252;ckt dar&#252;ber, da&#223; aus den alten Dingen doch wieder etwas Neues entstehen konnte. Oft bin ich verwundert und fasse es nicht. Wie oft wurde z.B. der Mond "besungen", wie oft wurde die Sonne benutzt und immer wieder gibt es neue Sch&#246;pfungen aus dem Sprachschatz, der einem zur Verf&#252;gung steht und der sich auch aus dem Allt&#228;glichen unentwegt speist.
Jede Welt, mit der wir in Ber&#252;hrung kommen - selbstverst&#228;ndlich auch die vergangenen - nimmt uns auf und gibt Impulse an uns ab. Deshalb ist es so wichtig, in sich hineinzuh&#246;ren und zur gleichen Zeit das zu beachten, was die Neuzeit dazu sagt.
Wir leben jetzt und lebten auch schon fr&#252;her. Alles ist in uns versammelt. Wir m&#252;ssen nur lernen, es abzurufen.

LG von Bruni</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, f&#252;r jeden, der denkt, er k&#246;nne ein Lyriker sein, ist es ein Bed&#252;rfnis, sich die Herkunft der Worte ins Bewu&#223;tsein zu rufen und alles gegen einander abzuw&#228;gen. Die Herkunft ist wichtig, die Spielerei mit den verschiedenen Worten ist ein Qell, aus dem immer wieder Neues sprudelt.<br />
Das Aussch&#246;pfen der M&#246;glichkeiten ist spannend und bei jedem neuen Gedicht, welches man/Frau schafft, ist man selbst entz&#252;ckt dar&#252;ber, da&#223; aus den alten Dingen doch wieder etwas Neues entstehen konnte. Oft bin ich verwundert und fasse es nicht. Wie oft wurde z.B. der Mond &#8220;besungen&#8221;, wie oft wurde die Sonne benutzt und immer wieder gibt es neue Sch&#246;pfungen aus dem Sprachschatz, der einem zur Verf&#252;gung steht und der sich auch aus dem Allt&#228;glichen unentwegt speist.<br />
Jede Welt, mit der wir in Ber&#252;hrung kommen - selbstverst&#228;ndlich auch die vergangenen - nimmt uns auf und gibt Impulse an uns ab. Deshalb ist es so wichtig, in sich hineinzuh&#246;ren und zur gleichen Zeit das zu beachten, was die Neuzeit dazu sagt.<br />
Wir leben jetzt und lebten auch schon fr&#252;her. Alles ist in uns versammelt. Wir m&#252;ssen nur lernen, es abzurufen.</p>
<p>LG von Bruni</p>
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