Archiv fürMärz, 2007
Posted:Dienstag, März 27th, 2007 @ 6:02 in Gastlyrik
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Die renommierte Autorin Brigitte Fuchs ( www.brigittefuchs.ch ) ist über www.fhoelder.de.ms auf mein Lyrik-Blog aufmerksam geworden und schickt zur Aufnahme in die ‘Gastlyrik’ das nachstehende Gedicht ‘Ein Lied fast schon gesungen’. Es ist ihrem 2002 bei der edition 8 in Zürich erschienenen Band „Solange ihr Knie wippt“ entnommen. Ich bin mir der großen Ehre durchaus [...]
Posted:Sonntag, März 25th, 2007 @ 12:20 in Neue Maier-Lyrik
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Spaßvögel seh ich hüpfen
in wirren Sprüngen.
Vor nichts und niemandem
schrecken die Kreischenden je zurück.
Was schert sie’s?
Kein Ausscheren ist ihnen erlaubt.
Einem einheitlichen Scherzo
folgen die Tanzfiguren:
Gut ist, was Spaß macht.
Zerstreuung.
Ausbreitung auf den braunen Äckern
ohne Frucht.
Expansion ins Unfruchtbare,
weil die Bäuche zu leer sind.
Oder zu voll.
Lust wäre lustig.
Lust an sich herneigender
Anerkennung,
Lust an sich hinneigender
Zuneigung.
Lustbarkeiten als Rhythmus
der Abwechslung
führten in neue [...]
Posted:Samstag, März 24th, 2007 @ 9:02 in Neue Maier-Lyrik
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Lustige Werbung
für Alkopops.
Es gibt keinen Zusammenhang
zwischen Werbung und Konsum.
Spaß macht die Werbung
fürs Flatrate-Trinken.
Es gibt keinen Zusammenhang
zwischen Werbung und Konsum.
Lustiges Leben
mit Alkopops.
Es gibt keinen Zusammenhang
zwischen Werbung und Konsum.
Spaß macht das Leben
mit Flatrate-Saufen.
Es gibt keinen Zusammenhang
zwischen Werbung und Konsum.
Lustige Gesellschaftsspiele
am Rande des Todes.
Es gibt keinen Zusammenhang
zwischen Werbung und Konsum.
Spaß macht dem Tod
ins Gesicht zu sehen
des Opfers.
Es [...]
Posted:Donnerstag, März 22nd, 2007 @ 5:50 in Allgemein
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Wie ist es mit der poetry?
Ja, sagt, wie übersetzt man die?
Ist das dasselbe gar wie Poesie?
Und Lyrik, das benützt man nie?
Posted:Mittwoch, März 21st, 2007 @ 4:01 in Allgemein
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Mi 21.03. 20:00 Poetische Zone – Welttag der Poesie 2007
Mit Christiana Avraamidou Zypern Elfriede Czurda Wien/Berlin Arjen Duinker Niederlande Christopher Edgar USA Bálint Harcos Ungarn Istvan Vörös Ungarn Moderation Knut Elstermann Journalist, Berlin
Gedichte sind Texte, die gehört werden wollen. Sie leben nicht allein auf dem Papier, in der Datei oder im Kopf des [...]
Posted:Sonntag, März 18th, 2007 @ 1:52 in Theorie der Lyrik
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Träume sind Antworten auf das, was um uns war und ist und sein wird: Antworten auf Eindrücke von Gewesenem, Seiendem und Kommendem. Am reichsten sind die Träume als Antworten auf Eindrücke nicht nur aus der sogenannten Realität, der realisierten, realen und in der Realität manifest werdenden, sondern auch aus der konjunktivischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft [...]
Posted:Freitag, März 16th, 2007 @ 1:30 in Neue Maier-Lyrik
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Luftig liegt es sich
auf dem Rücken auf dem Ast
des alten Nussbaums.
Grüße schicke ich
hinauf die kahlen Zweige
in blauen Äther.
Unten sind ja doch
die politischen Klagen
nicht gerne gehört.
Die Klagen hab ich
weit ins Blaue geleitet.
Doch es umgibt uns.
Posted:Mittwoch, März 7th, 2007 @ 10:30 in Neue Maier-Lyrik
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Überzogene Forderungen an Ferntouristen Verzicht zu üben
sind unliberal.
(Es gibt andere Möglichkeiten CO2 einzusparen)
Überzogene Investitionen in Kinderkrippenplätze
sind Verschwendung.
(Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut)
Überzogener Kündigungsschutz
ist arbeitsplatzfeindlich.
(Wer stellt noch Arbeitskräfte ein, wenn hire and fire nicht geht?)
Überzogene Forderungen nach Menschenrechten in Guantanamo
sind nicht zumutbar.
(Wie sollen wir uns sonst gegen den Terrorismus verteidigen?)
Überzogener Anstand ohne Möglichkeit [...]
Posted:Freitag, März 2nd, 2007 @ 3:13 in Neue Maier-Lyrik
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Öffentliche Sicherheit
ist begraben
in privatisierten Gefängnissen.
Arbeitsplatzsicherung dort
hat Vorrang vor Resozialisierung
der Kunden:
„Beehren Sie uns bald wieder!“
Private Pharmaforschung
rentiert sich besser,
wenn Mittel gegen die Folgen
des Übergewichts dann
an Reiche verkauft werden können.
Mittel gegen die Schlafkrankheit
vieler Armer in den Tropen
sind ein Verlustgeschäft.
Privates Jammern
über den regulierenden Staat
propagiert lieber den Markt,
auch wenn dieser das Wasser
den Meistbietenden offeriert
und nicht den Bedürftigen.
Ein Lob der Privatisierung!
Der [...]