Fungesellschaft

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 25. März 2007 @ 12:20

Spaßvögel seh ich hüpfen
in wirren Sprüngen.
Vor nichts und niemandem
schrecken die Kreischenden je zurück.
Was schert sie’s?

Kein Ausscheren ist ihnen erlaubt.
Einem einheitlichen Scherzo
folgen die Tanzfiguren:
Gut ist, was Spaß macht.

Zerstreuung.
Ausbreitung auf den braunen Äckern
ohne Frucht.
Expansion ins Unfruchtbare,
weil die Bäuche zu leer sind.
Oder zu voll.

Lust wäre lustig.
Lust an sich herneigender
Anerkennung,
Lust an sich hinneigender
Zuneigung.

Lustbarkeiten als Rhythmus
der Abwechslung
führten in neue Antworten
und nicht in ein Koma.

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