Archiv fürSeptember, 2007

Posted:Sonntag, September 30th, 2007 @ 10:51 in Neue Maier-Lyrik
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Sommertag im Herbst

Das kurze Hemd
(noch einmal eines angezogen)
macht mich
dem vielleicht letzten Sommertag
des Herbstes
außerordentlich gewogen.
Ist Avalon etwa
die Zeit des Herbstes nur gewesen?
Gehört so was
wie Jahreszeit
bei Avalon zum Wesen?

Posted:Freitag, September 28th, 2007 @ 10:43 in Neue Maier-Lyrik
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Traumregie Ib

Eine Fassung in veränderter Interpunktion will ich noch anfügen. Vielleicht wird dadurch die allgemein angelegte Metapher von den Zugvögeln und dem Flattern deutlicher:
Traumregie
Wie sich die Erde
unter den flatternden Flügeln
doch dreht,
damit wir Zugvögel endlich
erreichen das Ziel,
hin und auch wieder her:
ganz nach der Laune
der Regeln.

Posted:Mittwoch, September 26th, 2007 @ 3:09 in Neue Maier-Lyrik
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Traumregie

Wie sich die Erde
unter den flatternden Flügeln
doch dreht,
damit wir Zugvögel endlich
erreichen das Ziel.
Hin und auch wieder her.
Ganz nach der Laune
der Regeln.

Posted:Dienstag, September 25th, 2007 @ 2:25 in Allgemein, Spiegel (u.ä.)-Ecke
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Gegen Stuttgart 21

Bei der gestrigen Kundgebung gegen Stuttgart 21 auf dem Marktplatz in Stuttgart, bei der es auch um ein Bürgerbegehren gegen die Entscheidung des Stuttgarter Gemeinderats für das Projekt ging, den Hauptbahnhof unter der Erde verschwinden zu lassen (Tieferlegung des Bahnhofs) und einen Teil des als Kulturdenkmal geschützten Baus von Paul Bonatz abzureißen, auf einem [...]

Posted:Samstag, September 22nd, 2007 @ 3:59 in Allgemein
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Neuer Link im Blogroll!

Neuer Link im Blogroll: artisanne
Siehe auch 12. September hier in meinem Maier-Lyrik-Blog!

Posted:Freitag, September 21st, 2007 @ 12:11 in Neue Maier-Lyrik
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Herbst

Spinnwebensommer,
Pflückmond,
Traubenschneidzeit,
Zeitlosenzeit,
Kerbzeichen,
Sonnenkühle,
Anteilspender,
Zeitenscheider,
Herbigkeitskenner,
Himmelsreiniger,
Wanderer zwischen Sommer und Winter.

Posted:Dienstag, September 18th, 2007 @ 8:55 in Neue Maier-Lyrik
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Alternativfassung

Brückenbögen geduldig tragen sie
die Innere Brücke Hauptstraße einst
Flaniergasse heute flüchtiger Flirt
deutet sich an Flötenmusik und Violen
klänge der Straßenmusik inklusive.
Brückenbögen über die Arme
eigentlich des Flusses gespannt
der Kanäle der Adern die
die Stadt durchziehen.
Brückenbögen über den Durchlässen
für Geschäftige und Müßiggänger
Schlendrer und Eilige vom Kesselwasen
zur grünen Maille Esslingens Lunge
vorbei an den Requisiten Korbsessel
und gedecktes Tischchen stehen gesichert
im vorüberfließenden Wasser [...]

Posted:Samstag, September 15th, 2007 @ 10:34 in Neue Maier-Lyrik
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Brückenbögen

Brückenbögen.
Geduldig tragen sie
die Innere Brücke.
Hauptstraße einst,
Flaniergasse heute.
Flüchtiger Flirt deutet sich an.
Flötenmusik und Violenklänge
der Straßenmusik inklusive.
Brückenbögen
über die Arme
eigentlich des Flusses gespannt,
der Kanäle,
der Adern, die
die Stadt durchziehen.
Brückenbögen über den Durchlässen
für Geschäftige und Müßiggänger,
Schlendrer und Eilige
vom Kesselwasen zur grünen Maille,
Esslingens Lunge,
vorbei an den Requisiten
(Korbsessel und gedecktes Tischchen
stehen gesichert
im vorüberfließenden Wasser)
der Oper für die „Stadt im Fluss“,
köstliche Zwiefachbedeutung,
einem Event [...]

Posted:Mittwoch, September 12th, 2007 @ 11:04 in Neue Maier-Lyrik
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Die Zunge des Herbstes

Die Zunge des Herbstes,
schon über so manche Zweige hin
hat sie geleckt,
hat gefärbt und gezeichnet.
Doch noch trinke ich Grün
aus der Fülle.
Grau ist der Himmel gestrichen;
und schon sind wieder
Büsche und Bäume illuminiert:
Goldenes Grün glänzt,
weist den Weg wohl
dem Farbtopf.
Wer denkt schon,
dass alles zum Grau führt?

Die beiden Grafiken stammen von annemarie:
artisanne
Sie hat dort mein Gedicht zusammen mit diesem [...]

Posted:Dienstag, September 11th, 2007 @ 8:09 in Neue Maier-Lyrik
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Jeden beliebigen Tag - geschrieben am 11. September

Wie man in den Wald
Wie man in den
Wie man in
Wie man
Wie
Wie man
Wie man in
Wie man in die
Wie man in die Welt
Wie man in die Welt hineinwirkt

Knall!
Anmerkung dazu am 16.9.07:
Bitte: JedeR sollte das n u r auf seine e i g e n e Wirkung in die Welt hinein (inklusive der seiner eigenen Gesellschaft natürlich) beziehen [...]