Frühe
In grauen Schleiern
lagern sich die Schichten
meiner morgenfrischen Fragen.
Sonnendurchtränkt
bezaubern sie schon
mein Ahnen.
Noch pflück ich
das geheime Wort
nicht von der Erwartungswiese.
Rot steht nachher
und golden
der Sonnenball der Verheißung
dort im Dunst.
11 Kommentare »
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Oktober 20th, 2007 @ 20:59
… die “Erwartungswiese” gefällt mir besonders.
LG
Petros
PS: Der Tag hat hoffentlich nicht nur verheißen, sondern auch erfüllt.
Oktober 21st, 2007 @ 12:10
jetzt las ich schon bezauberten und meine.
Wär auch nicht schlecht, obwohl es so gut ist..;-)
Oktober 21st, 2007 @ 13:14
Hallo Mikel,
Deine LesArt wär tatsächlich auch nicht schlecht. Wahrscheinlich stimmt sie auch für alle unsere Ahnen.
Danke und liebe Grüße
Helmut
Hallo Petros,
Der plötzliche Einfall mit der Erwartungswiese hat mich selber höchst erfreut. Aber Dein Los-Wort ist auch nicht von schlechten Eltern.
Liebe Grüße
Helmut
Oktober 22nd, 2007 @ 19:14
Hallo Helmut,
bin über Petros’ Blog zu dir gekommen und habe deine “Frühe” sehr genossen.
Lieben Gruß
Uta
Oktober 22nd, 2007 @ 19:37
Hallo Uta,
Das freut mich aber sehr. Da Dein Blog so vieles zum Genießen bietet, habe ich ihn gleich in mein Blogroll aufgenommen.
Freundlichste Grüße
Helmut
Oktober 24th, 2007 @ 23:53
lieber Helmut
ich gehör zu denen die worte nicht “zerpflücken” kann, auch nicht gern mag. sie berühren mich einfach und sie sind dann ganz innen in mir. ich finde die “frühe” wunderschön!… ein perlen-text wär das…:-)
liebe grüsse
annemarie
Oktober 25th, 2007 @ 11:04
Hallo Annemarie,
Schön, dass Du die “Frühe” magst. Ich genieße die Frühe viel zu selten, bin normalerweise kein Frühaufsteher.
Übrigens: Der Text wird gerne wie ein Sandkorn in der Muschel von Perlmutt von Glas überzogen.
Übrigens: Für Menschen, die gerne etwas analytischer sind, macht es natürlich schon einen Unterschied, warum Worte Menschen berühren - und auch mit welchem Recht/aus welcher Gesinnung heraus/usw.
Liebe Grüße
Helmut
Oktober 25th, 2007 @ 17:20
lieber helmut
eine frühaufsteherin bin ich auch zu selten.
zu deinem “übrigens”: ja, ich bin nicht ganz so analytisch in manchen dingen, dennoch analysier ich texte schon und finde deine punkte dazu auch bei mir zutreffend. d.h. ich reflektiere schon weshalb und aus welcher gesinnung etc. ich etwas schön, oder berührend oder bemerkenswert etc. finde. ich machs dann halt eher für mich selber, ohne dazu worte zu schreiben. das liegt aber auch an der unfähigkeit die richtigen worte zu finden. weisst du, als lyrikliebhaberin mag ich ja worte sehr. aber da schreiben dann jeweils menschen was dazu, die die worte finden die ich nur denke und meine gedanken dazu kämen etwas holprig daher:) drum lass ichs bleiben und erfreue mich einfach daran!
liebe grüsse
annemarie
Oktober 25th, 2007 @ 17:22
ps: und grad auch wegen meiner unfähigkeit, habe ich aller grösste bewunderung für menschen die schreiben/formulieren können wie du!:-)
November 1st, 2007 @ 0:36
oh wie schön!
und mir gefällt natürlich am besten der rote sonnenball der verheißung
lg von der lylo
November 1st, 2007 @ 18:07
Danke, lylo,
Schön, dass wir immer wieder Verheißungen genießen können.
Liebe Grüße
Helmut