Frühlingsanfang
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Zu meinem schon älteren Gedicht ‘Frühlingsanfang’ gefertigte Perle von artisanne. (dort bitte nach oben scrollen)
Und hier nun das Gedicht selber (etwas verspätet, aber noch im März):
Frühlingsanfang
Nutze die Nächte.
Wohlgesonnen sind sie dir.
Und wertvoller werden sie
jeden Tag
und bleiben so kostbar,
bis im Herbst an der Grenze
zwischen Gold und Grau
sie wieder wohlfeil sind.
Jetzt aber, wenn du erwachst,
ist es dir schon entflohen,
das Geheimnis der Nacht.
Im roten Licht des Tags
zerfließt es dir
am Horizont.
Deine Finger halten
vergeblich
den Stift.
Der Traum,
er verrinnt.
Und jeden Tag länger
wartest du auf die Weichheit
des Dunkels.
5 Kommentare »
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März 30th, 2008 @ 7:33
So lernt man ganz neue Seiten kennen:
Glaskunst und die des Dunkels.
LG
Petros
März 30th, 2008 @ 8:43
Dunkel und Licht - zwei kostbare Seiten des Lebens.
Danke, Petros für das Erstaunen.
Liebe Grüße
Helmut
März 31st, 2008 @ 19:33
zwei Seiten, die wie vieles andere im Leben, nicht ohne einander bestehen können…
wunderschön, Deine Worte zum Frühlingsanfang
wunderschön, die bunten Glasfarben
März 31st, 2008 @ 19:57
Hallo wortmeer,
Wie schön Du die zwei Seiten „zusammengebracht“ hast!
Liebe Grüße
Helmut
April 1st, 2008 @ 20:37
Ich danke Dir, lieber Helmut,
und sende lichtvolle Grüße
zu dunkler Stunde.