Worte

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 12. April 2008 @ 9:05

Tanzende Worte,
wirbelnde Schneeflocken
vergangener Winter,
Zeugen des jungen Frühlings,
Zeugen des vergehenden Winters,
Zeugen der taumelnden Freude.

Aufgewirbelte Worte,
aufgewühlt
durch die Nachricht des Todes,
aufwühlend
Schmerzen, sich ihm,
dem verschlingenden
auszuliefern, weil der Tod
sprachlos macht letztlich,
Druckerschwärze nur schwärzt.

Worte können zeugen
und töten.

angeregt durch Petros

6 Kommentare »

  1. Petros:

    Schön, dieses Gedicht jetzt auch hier zu finden. Es hat es verdient!

    LG
    Petros

  2. Helmut:

    Danke, Petros, für Anregung und Lob.

    Liebe Grüße
    Helmut

  3. ahora:

    Worte, Worte, Worte -
    und doch lauschen auf den Klang der Stille zwischen ihnen.
    LG
    Barbara

  4. Helmut:

    … und nicht bloß zwischen den Zeilen, auch zwischen den Worten lesen.

    Danke für Deinen einfühlsamen Besuch
    Helmut

  5. manacur:

    …Worte können zeugen und töten…

    Das Wort als Zeuge, als Beweis,
    das Wort erzeugt, ist schöpferisch,
    kann Wahrheit oder Lüge kreieren,
    das Wort tötet, setzt ein Ende,
    doch schlimmer können Verletzungen
    durch Worte sein,
    ihr Gift wirkt lange schmerzhaft,
    die Wunden vernarben kaum.

    LG
    Curt

  6. Helmut:

    Deswegen müssen wir auf unsere Worte achten!

    Vielen Dank, Curt, dass Du die Anregung von Petros auch aufgenommen hast.

    Liebe Grüße
    Helmut

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