Worte
Tanzende Worte,
wirbelnde Schneeflocken
vergangener Winter,
Zeugen des jungen Frühlings,
Zeugen des vergehenden Winters,
Zeugen der taumelnden Freude.
Aufgewirbelte Worte,
aufgewühlt
durch die Nachricht des Todes,
aufwühlend
Schmerzen, sich ihm,
dem verschlingenden
auszuliefern, weil der Tod
sprachlos macht letztlich,
Druckerschwärze nur schwärzt.
Worte können zeugen
und töten.
angeregt durch Petros
6 Kommentare »
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April 12th, 2008 @ 17:41
Schön, dieses Gedicht jetzt auch hier zu finden. Es hat es verdient!
LG
Petros
April 12th, 2008 @ 18:04
Danke, Petros, für Anregung und Lob.
Liebe Grüße
Helmut
April 12th, 2008 @ 18:44
Worte, Worte, Worte -
und doch lauschen auf den Klang der Stille zwischen ihnen.
LG
Barbara
April 12th, 2008 @ 18:47
… und nicht bloß zwischen den Zeilen, auch zwischen den Worten lesen.
Danke für Deinen einfühlsamen Besuch
Helmut
April 12th, 2008 @ 22:37
…Worte können zeugen und töten…
Das Wort als Zeuge, als Beweis,
das Wort erzeugt, ist schöpferisch,
kann Wahrheit oder Lüge kreieren,
das Wort tötet, setzt ein Ende,
doch schlimmer können Verletzungen
durch Worte sein,
ihr Gift wirkt lange schmerzhaft,
die Wunden vernarben kaum.
LG
Curt
April 12th, 2008 @ 22:50
Deswegen müssen wir auf unsere Worte achten!
Vielen Dank, Curt, dass Du die Anregung von Petros auch aufgenommen hast.
Liebe Grüße
Helmut