Ausschüttung

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 20. Mai 2008 @ 9:53

Ausgeschüttet
unter uns
Träume vom Frieden
Friedensdividende
gierig getrunken
Erwachen
ein Alptraum

angeregt durch Petros

4 Kommentare »

  1. manacur:

    Wir selbst erzeugen das Getränk
    mit Träumen von Frieden auf der Welt
    Ausgleich für eigenes Gezänk
    von dem wir nichts wissen wollen

    So ist der Alptraum die Distanz
    zwischen bewusstem Unbewusstem
    hält uns in Spannung
    Dissonanz
    zwischen Sein und Sollen

    ©CH
    LG
    Curt

  2. Helmut:

    Auch wir selbst … - möchte ich einschränken.
    Bestimmt aber bleibt die Aufgabe, die Spannung der Dissonanz zwischen Sein und Sollen auszuhalten ohne aufzugeben sie zu mindern.

    Vielen Dank fürs Weiterdenken und -fühlen, lieber Curt,
    und liebe Grüße
    Helmut

  3. ahora:

    Die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit und die Verdrängung der eigenen Wildheit erzeugen im Sensiblen Alpträume. Die Erkenntnis unserer Unzulänglichkeit wäre kaum zu ertragen.
    Träumen wir also weiter.

    LG
    Barbara

  4. Helmut:

    Ich stelle mir das doch so vor, liebe Barbara: Träume sind eine Realität, die in die unsere hereinragen und sie verändern helfen wollen, ob als Ermunterung oder (wie die Alpträume) als Stachel. Die Erkenntnis der eigenen Unzulänglichkeit muss dabei ertragen werden.

    Liebe Grüße
    Helmut

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