Aphorismus 18/08
Bereit sein fürs Glück ist keine Garantie dafür, aber eine notwendige Voraussetzung.
17 Kommentare »
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI
Einen Kommentar schreiben
Zeilen- und Absatzumbrüche werden automatisch eingefügt. Ihre E-Mail wird nicht angezeigt. Erlaubtes HTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
Mai 21st, 2008 @ 14:43
Oh, ja… vielleicht sogar schon der erste Moment davon.
Gruß
Petros
Mai 21st, 2008 @ 16:14
@ Helmut und Petros
Euch beiden ist unbedingt zuzustimmen:
es ist die unabdingbare Voraussetzung.
Geballte Faust
kann nicht empfangen
öffne die Hand
ergreif das Glück
© CH
LG
Curt
Mai 21st, 2008 @ 16:59
Ich werde versuchen (und freue mich darauf), meinem Aphorismus in den nächsten Wochen gerecht zu werden. Lieben Dank für Eure Kommentare, Petros und Curt.
… und liebe Grüße
Helmut
Mai 21st, 2008 @ 19:32
Auch ich möchte dir zustimmen, lieber Helmut!
Mögen die Wochen dir das Glück schenken, welches du glaubst zu empfangen bereit zu sein..oder.. darf es ein bisschen mehr sein?
..grüßt dich Monika
Mai 21st, 2008 @ 19:44
Nee, Monika, mehr muss es nicht sein, nee, nee.
Liebe Grüße und vielen Dank
Helmut
Mai 22nd, 2008 @ 7:24
Oh ja, Helmut, das Glück fällt bestimmt nur in offene Hände! Und hie und da können wir es sogar festhalten für kurze Zeit…
Gute Tage wünscht dir
Brigitte
Mai 22nd, 2008 @ 9:01
Danke für den guten Wunsch, Brigitte.
Wie viel poetischer doch Dein Aphorismus über das Glück ist als meiner: “Das Glück fällt bestimmt nur in offene Hände!”
Liebe Grüße
Helmut
Mai 22nd, 2008 @ 14:21
Wie man es nimmt, Helmut. Wennschon, müsste das Wort “bestimmt” dann weggelassen werden. Es wäre im Aphorismus schon zu viel.
Halten wir also unsere Hände offen!
Mit liebem Gruss
Brigitte
Mai 24th, 2008 @ 2:23
Die wichtigste Voraussetzung für das Glück ist, dass man es ertragen kann und will.
Grüße aus Springe.
Mai 27th, 2008 @ 0:06
zu Deinem Aphorismus: Der Glückssucher ist immer bereit für das Glück.
Die Pause habe ich gekürzt.
Ohne Dich und die anderen - das ist nichts. Ihr habt mir direkt gefehlt.
Mai 27th, 2008 @ 0:50
Wie wahr ist doch dieser Spruch. Ghora: Muss man wirklich ein Glückssucher sein? Ist es denn nicht eher so, dass ein Sich Öffnen für Neues auch dem Glück (oft unerwartet) Einlass gewährt?
Und wann, ja, wann, ist Frau/Mann bereit fürs Glück? Immer wieder? Woran merkt man es?
Fragen über Fragen. Kleiner Aphorismus- großer Denkanstoß! *freu*
Herzlichst, E.
Mai 28th, 2008 @ 22:09
Lieber Helmut,
Ich bin zurück vom Urlaub und finde diesen schönen Gedankenaustausch zum Glück! Und narütlich fällt mir wieder was dazu ein, und mag mich auch gar nicht zügeln:
(frei aus dem Gedächtnis nacherzählt)
Da gibt es doch dieses bekannte italienische Märchen, in dem der König von tiefer Traurigkeit und Melancholie erfasst, nicht mehr leben will. Da weiß ein Arzt einen Rat: Der König solle sich auf den Weg durch sein Land machen um einen glücklichen Menschen zu finden. Diesen solle er um sein Hemd bitten, dieses anziehen, denn nur so könne er geheilt werden.
Also machte sich der König auf, lief von Schloss zu Schloss, von Prachtbau zu Prachtbau, von Stadt zu Stadt, doch wo er auch hinkam, was er auch unternahm, er begegnete nirgendwo einem glücklichen Menschen. Sie waren alle von allem möglichen getrieben, sie waren reich, wohlhabend, klug oder dumm, doch glücklich war keiner.
Als er immer trauriger geworden schon aufgegeben hatte das Glück zu finden, kam er in eine ganz arme Gegend, die Menschen lebten in kleinen Häusern, die Wege waren uneben und beschwerlich, von Gasthöfen und Gehöften keine Spur.
Da fragte er sich trotzdem durch und war ganz erstaunt, als er erfuhr, dass es hier irgendwo hinter dem Berg einen glücklichen Menschen geben sollte.
Sein Schritt war ganz leicht, als er über den Hügelkamm schritt um in der Ferne einen Mann zu sehen, der mit großer Mühe den kargen Boden eines Ackers bearbeitete. Näherkommend hörte er, dass der Mann bei seiner Arbeit fröhlich vor sich hin sang.
Mutig fragte er: “Sagt mir, seid Ihr ein glücklicher Mensch? Wohnt hier das Glück?”
Darauf die Antwort: “Ja, das ist wahr. Ich bin sehr glücklich!”
“Wie wunderbar,” antwortete der König, der das Ziel seiner Wünsche erreicht hatte. Also bat er den Mann inständig, er solle ihm doch sein Hemd verkaufen, er würde ihm alles geben, was er besäße.
Der Mann sah ihn jedoch nur sehr erstaunt und etwas traurig an: “Mein Hemd?”, fragte er kopfschüttelnd, “Seht mich doch an!”
Da musste der König erfahren, dass der einzige glückliche Mensch in seinem Land so arm war, dass er gar kein Hemd besaß.
So, das ist eine Geschichte über einen glücklichen Menschen. Das bringt mich allerdings darauf, das Wort Glück genauer zu betrachten.
Glück haben oder glücklich sein.
Glück oder Glücklichkeit?
Glück kann man auch haben, wenn man nicht dazu bereit ist. Aber wird man von Glücklichkeit (Glück) erfüllt sein, wenn man Glück hat?
So viele schöne Sätze und Gedanken wurden schon zu Deinem Aphorismus geschrieben,
und ganz wie Elke sagt: Ein kleiner Aphorismus – ein großer Denkanstoß.
Mit ganz lieben Grüßen
Gabriele
P.S.: Im Englischen ist ja gerade spannend, dass es zwei unterschiedliche Begriffe gibt:
(good) luck and happiness - Wenn man probeweise Deinen Aphorismus ins Englische überträgt, dann bedeutet er mit den beiden Varianten jeweils was vollkommen anderes.
Mai 29th, 2008 @ 4:37
Gabriele spricht mir aus der Seele.
Mai 30th, 2008 @ 15:16
Intermezzomäßig kurz eine Antwort an Euch Lieben:
Ihr habt mich sehr glück- lich gemacht mit Euren Beiträgen. Habt vielen Dank. Ich melde mich bis Mitte des Monats Juni bestimmt schon noch mal wieder.
Alles Gute Euch und liebe Grüße
Helmut
Juni 12th, 2008 @ 21:55
Nun sind wir zurück von einer wunderschönen Urlaubsreise nach Katalonien. Es gilt vieles zu tun nach der Rückkehr. So langsam werde ich mich an alles machen, auch an die Kontakte zu Euch, Ihr Lieben.
Vorläufig liebe Grüße
Helmut
Juni 14th, 2008 @ 16:50
ja, wahrscheinlich hast du recht, helmut.
man würde es sonst gar nicht erkennen.
lg,
kathrin
Juni 14th, 2008 @ 19:42
Ja, und erkennen ist ja schon eine sehr aktive Sache.
Danke, Kathrin, und liebe Grüße
Helmut