Myrten und Mauern
unserem großartigen Gastgeberehepaar Jutta und Dieter gewidmet
In Lichtspielen
zwischen Himmel und Meer
in duftendem Pflanzen-Universum
das Paradies,
den Menschen zugedacht:
unbescheidend sie abbildend,
die Kräuter, die Bäume,
verehrend eintauchend in den Schatten
der umgedrehten Kettenbögen
der Zypressen, den
der Mandelbäume und Pinien,
der Olivenbäume und Palmen.
Zugänglich rechtens
für alle:
die oberen Klassen.
ein Bürgertum, nur noch umgeben
von Gartenmauern
mit den Mosaik-Emblemen drauf
jener Propheten
meinetwegen
der heilsuchenden Bourgeoisie:
Güell und Gaudì.
3 Kommentare »
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Juni 13th, 2008 @ 10:06
…zum Schwelgen!
Und umgekehrt: Die angelegten Gärten sind Pseudo-Paradiese. Das wahre Eden ist bei näherer Betrachtung nicht selten im sog. “Unkraut” zu finden.
…grüßt Petros
den “Heimkehrer”
Juni 13th, 2008 @ 10:30
Nun war ich auch im Urlaub, Dank Deines Gedichts.
Juni 13th, 2008 @ 13:15
Vielen Dank Euch erst einmal, Ihr beiden, ‘Peter und Paul’
.
@Petros:
So viele “Unkräuter” wie in den mediterranen Gärten wünschte ich mir in manchem Garten Mitteleuropas.
@Paul:
… und den sozialen Urlaub von der herrschenden neoliberalen Ideologie wünschen wir uns vielleicht beide noch …
Liebe Grüße
Helmut