Archiv fürSeptember, 2008
Posted:Sonntag, September 28th, 2008 @ 6:25 in Neue Maier-Lyrik
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Plagiat
(Original hier oder in einer Hördatei hier.)
“Control orders” - das
sind übersetzt
polizeiliche Auflagen. Klingt
eigentlich ganz harmlos. Doch
die Maßnahmen haben es
in sich. Zum Beispiel: Hausarrest
ohne Telefon und Internet. Der droht
Terrorverdächtigen in Großbritannien
oder Personen, die als nationales
Sicherheitsrisiko eingestuft
werden.
Polizisten
entscheiden darüber, wer
die sogenannte elektronische
Fußfessel bekommen soll.
Ohne Haftrichter,
ohne Gerichtsverfahren.
Ergänzung hier
Siehe auch Barbara Hauser auf ‚Giocanda‘: Schöne neue [...]
Posted:Samstag, September 27th, 2008 @ 7:07 in Allgemein
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Helmut bei der Demo in Stuttgart
Zum Glück waren es immerhin so viele!
Posted:Samstag, September 27th, 2008 @ 10:24 in Neue Maier-Lyrik
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Aus Zeitwellen spritzt
Sekundengischt
über den Lebensbug.
Durch die Brandung
steuert das Boot
irgendwann
an das Land
der Verheißung
des Stillstands.
Kommentargedicht zu Barbaras “Im Laufe der Zeit“.
Curt hat das Gedicht “Verheißung” so kommentiert:
Möglicherweise?
Welcher Bote hat verheißen
dass es ‘Land des Stillstands’ gibt?
Nur weil Tote nicht mehr reisen?
Der Gedanke ist beliebt.
Gibt’s das Land, werden gar viele
sich noch wundern, dort geht’s rund.
Keinen Stillstand, nicht [...]
Posted:Donnerstag, September 25th, 2008 @ 10:24 in Neue Maier-Lyrik
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Das Auge trinkt
und schwindelt schier,
was ein Gefühl dem Menschen bringt
in seinem Innern, ja, grad hier.
Zucker-
Ahorn-
Rosen-
und Orangen-
hauch,
was meldet da der Bauch
dem Hirn?
„Ach Erde, Himmel, Arsch
und Zwirn,
ich hoffe, du hast nicht vergessen,
die rechte Handlung zuzumessen:
Nicht nur das Fressen wie bei Hammeln
soll da im Vordergrunde stehen.
Etwas ganz andres sollst du sammeln,
sonst wird es schlecht im Winter dir ergehen.
Im [...]
Posted:Montag, September 22nd, 2008 @ 10:38 in Neue Maier-Lyrik
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Schwerter schneiden
Keine Brote im Frieden.
Doch wer will verzichten
Auf den goldenen Glanz
Ihrer Klingen?
Wälle schützen den Wohlstand
Für Wohlgeborene freilich.
Doch angeborene Warner
Gehen verloren im Wahn
Schützender Bauten.
Wo Gefahren verschwinden
Aus dem Bewusstsein,
Verlieren sich Erbarmen
Und Güte.
Wie kann ein liebender Gott
Ein feste Burg sein?
In der Sorglosigkeit der Sicherheit
Vergisst man, wie notwendig
Der Verzicht auf die Macht ist.
Und schon naht das Verderben,
Mit dem niemand [...]
Posted:Montag, September 22nd, 2008 @ 2:19 in Allgemein
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Heute ist Zeit für das Duft-Ritual.
Wer’s ganz genau haben will: 17:44 Uhr MESZ
Posted:Montag, September 22nd, 2008 @ 2:16 in Neue Maier-Lyrik
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Ein Monster
an journalistischer Objektivität:
“Ich stelle die Dinge dar,
wie sie sind.”
Er will nicht wissen,
wie er sie sieht.
Posted:Samstag, September 20th, 2008 @ 5:26 in Neue Maier-Lyrik
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Zwischen den Fingern
den getrockneten
Lavendel zerrieben.
Einsaugend den Duft
den Sommer zurückgeholt
noch einmal habe ich mir. Dann
verabschiede ich ihn
getroster. Wiederholung ist
möglich, tröstend auch nach
diesem Tag, an dem die Länge
des Tags und der Nacht
einmal sich gleichen noch
vor dem Winter. Wiederholung
auch dieses Rituals seiner
Vorahnung im Sonnenschein
dieses Tages ist - weiß ich nun -
möglich und nimmt
ihm endlich die unerbittliche
Härte in meinem [...]
Posted:Samstag, September 20th, 2008 @ 7:50 in Allgemein
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Heute ist die bundesweite Friedensdemonstration in Berlin und Stuttgart gegen den Krieg in Afghanistan.
In Stuttgart sammelt sich der Demonstrationszug in der Lautenschlagerstraße gegenüber dem Hauptbahnhof um 12 Uhr.
Mein Slogan dazu:
Lizensierung des Opiumanbaus in Afghanistan statt Krieg gegen die afghanischen Bauern.
Posted:Freitag, September 19th, 2008 @ 10:10 in Neue Maier-Lyrik
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Zwischen den Fingern
Den getrockneten
Lavendel zerrieben
Einsaugend den Duft
Den Sommer zurückgeholt
Noch einmal habe ich mir dann
Verabschiede ich ihn
Getroster Wiederholung ist
Möglich tröstend auch nach
Diesem Tag an dem die Länge
Des Tags und der Nacht
Einmal sich gleichen noch
Vor dem Winter Wiederholung
Auch dieses Rituals seiner
Vorahnung im Sonnenschein
Dieses Tages ist weiß ich nun
Möglich und nimmt
Ihm endlich die unerbittliche
Härte in meinem Wissen