Archiv fürSeptember, 2008

Posted:Dienstag, September 16th, 2008 @ 10:17 in Neue Maier-Lyrik
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Die Vermessung der Welt - die Auflösung

Die Halbsphäre Erde:
Vier Himmelsrichtungen festgelegt.
Von drei sichtbaren Phasen
des Mondes belegt,
zur Ergänzung der Sphäre
der Himmel dann werde.
Die Drei als weibliches Dreieck,
als Gitter die Vier
- mit vier Ecken bedacht,
deren Verbindungen (die Diagonalen)
im Schnitt die Quintessenz uns gebracht.
In Raum und in Zeit sehen wir
für unser Denken den Weg,
das Universum zu fassen,
uns darauf zu verlassen.

Posted:Montag, September 15th, 2008 @ 4:47 in Neue Maier-Lyrik
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Paläolithikum in Raum und Zeit

Posted:Samstag, September 13th, 2008 @ 9:58 in Neue Maier-Lyrik
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Stille Freude

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Posted:Mittwoch, September 10th, 2008 @ 7:08 in Neue Maier-Lyrik
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Stille

Wie die Stille
zwischen den Worten
perlt in unser Leben!
Es ist der Wille,
ist an allen Orten,
der die Freude uns will geben.
Kommentargedicht, angeregt durch “Perlen der Stille” auf Ahora.

Posted:Dienstag, September 9th, 2008 @ 7:40 in Aphorismen
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Aphorismus 22/08

Freude und Verantwortung dürfen sich nicht ausschließen, sonst kann man nichts mehr verantwortlich tun.
Kommentar zu einem Gedankensplitter von Petros
Paul Spinger hat in seinem Kommentar meinen Aphorismus erweitert und geradezu eine neue Maxime der Hoffnung auf ein sittliches Leben im eigenen Interesse daraus gemacht, eine, wie ich finde, regelrechte Offenbarung:
„Freude und Verantwortung können [...]

Posted:Sonntag, September 7th, 2008 @ 11:15 in Neue Maier-Lyrik
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Hindukusch-Freunde

Und am Hindukusch
verderben die Freunde der Afghanen,
die Verteidiger westlicher Freiheit,
60 Prozent des afghanischen Bruttosozialprodukts
und nennen sich Freunde
der afghanischen Bauern,
deren Ernte sie zerstören,
nennen sich Freunde unserer Sicherheit,
die der Rache der afghanischen Bauern
ganz sicher sind.
Kommentargedicht zu Paul Spingers Antikriegstag

Posted:Samstag, September 6th, 2008 @ 11:10 in Neue Maier-Lyrik
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Signale

Die Farben der Wörter kosten,
ihren marmornen Glanz
einsaugen und ihn deuten
in weiteren Wörtern,
das Licht der Urzeit
verbreitenden.
Welche Wärme
aus ihren Strukturen
lebensbejahend dringt!
Blank zeigen sie sich,
voll kindlicher Unschuld.
Zeigen hinaus in die Zukunft,
unbeirrbar.

Posted:Samstag, September 6th, 2008 @ 5:59 in Allgemein
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Versteinerte Muschel

Posted:Freitag, September 5th, 2008 @ 8:49 in Neue Maier-Lyrik
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Dichtung

Gekelterte Erfahrung
Berauscht das Hören
Durch Worte.
Das Denken ist
Nüchternheit
Nach der Ekstase.
Die Worte werden
Zu versteinerten Muscheln,
Zu Versteinerungen des Erlebens,
Sortiert in Enzyklopädien
Oder aufgereiht als Perlen
In Colliers der Verzauberung,
In Gedichten.
Als Diktum aber
Werden Worte zu Müll,
Wenn sie abgenutzt sind.
angeregt durch den Beitrag “Allein?” in Ahora

Posted:Donnerstag, September 4th, 2008 @ 9:18 in Allgemein, Neue Maier-Lyrik
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Eibirgerong

M’r ka doch net
Schwob werda wella,
wamm’r net woiß,
was a Trollinger isch.