Aphorismus 26/08
Oft macht gerade die Heimat heimatlos.
angeregt durch Miros Würdigung Solschenizyns vom 16.11.08 bzw. vom 4.8.08
Oft macht gerade die Heimat heimatlos.
angeregt durch Miros Würdigung Solschenizyns vom 16.11.08 bzw. vom 4.8.08
Wer nicht bloß Stimmvieh sein will, muss die Stimme erheben.
angeregt durch diese Blogeinträge von Mikel: 15.11.08 und 16.11.08
Wenn ich melke aus dem,
was hinter den Dingen liegt,
wie fasse ich diese Milch?
Sie zerrinnt mir
schon beim Erwachen,
schon wenn ich nüchtern
wieder geworden,
schon wenn ich in der Hand
die Dinge selber wieder fühle.
Dann zerrinnt sie mir
zwischen den tastenden Fingern.
Oder ich trinke sie
und versinke in der anderen Welt
und finde mich nimmer.
Am Käse nehme ich mir
endlich ein Beispiel.
Statt zu zerrinnen,
gerinnen [...]