Archiv fürDezember, 2008

Posted:Mittwoch, Dezember 31st, 2008 @ 1:25 in Allgemein
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Ich
wünsche Euch
allen trotz oder wegen
Allem ein gutes, glückliches
Neues Jahr, wie Ihr es Euch wünscht:
2009
2009
2009
2009

Posted:Mittwoch, Dezember 31st, 2008 @ 2:21 in Allgemein
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Weiterleitung eines Aufrufs

Liebe Freunde,
Setzen sie Ihren Namen auf diese dringende Petition, die Waffenruhe in Gaza fordert. Wir werden sie umgehend dem UN Sicherheitsrat, der Arabischen Liga, den USA und anderen Staatsführungen überbringen.
Nehmen Sie jetzt teil !
Liebe Freunde, Während wir das Blutvergiessen in Gaza mit Schrecken wahrnehmen, bestürzt darüber, wie die Krise immer weiter ausser Kontrolle gerät, ist [...]

Posted:Dienstag, Dezember 30th, 2008 @ 11:51 in Neue Maier-Lyrik
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Ein trotziges Trotzdem

Ist das jetzt Trost
oder stürzt’s in Verzweiflung,
wenn ich Dir sage:
Schon immer
war es nicht anders
als in diesem Grauen.
Wann wäre nicht Grund
gewesen zu klagen?
Aber wann
wäre nicht auch
Grund gewesen
zur Hoffnung?

Leicht verändert/ergänzt gegenüber meinem Kommentargedicht zu „Die Semantik unserer Tage“ von Petros

Posted:Sonntag, Dezember 28th, 2008 @ 12:58 in Neue Maier-Lyrik
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Fehlende Friedensbedingungen

Wo heimgeleuchtet,
nicht heimgeleitet wird
mit der Fackel,
verfeinden sich Brüder.
Und die Schwestern
haben das Nachsehen.
Und nachgesehen
wird keinem noch was.
Die Fackel des Krieges
entzündet die Emotionen,
die im Nebeneinander
vermisst worden waren
im Frieden. Aber
sie verschlingen
die Zündler
alle.

Posted:Samstag, Dezember 27th, 2008 @ 11:53 in Neue Maier-Lyrik
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Vor dem neuen Jahr

Geschmückte Bäume
stehen noch
in den Obstwiesen,
mit roten Kugeln
die einen,
mit goldnen
die andern.
Umfangen
von braunem Geäst
sind die Bälle.
Einer, heruntergefallen
und über den Asphaltweg
gekollert:
moorschwarz schon
liegt er in der Pfütze.
Da zerquetscht ihn
der Reifen des Fahrrads.
Weihnachten ist nun
wirklich
vorbei.

Posted:Freitag, Dezember 19th, 2008 @ 1:53 in Allgemein, Neue Maier-Lyrik
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Befreiung von der polaren Logik

Oh längste Nacht:
Es ist vollbracht.
Das Blendwerk ist
jetzt klar gemacht.
Am Pendel hängt
der Sonne Pracht.
Die kleine Frist
unendlich ist.
Du kleine List,
wie süß du bist:
Ich darf jetzt ruhn.
Ich muss jetzt gar
nichts, gar nichts tun.
Und doch keimt schon
des Lohnes Lohn:
Es ist vollbracht.
Die Sonne lacht
am andern Ort.
Sie ist nicht fort.
Sie ist noch da,
so nah, so nah.
Unendlich nur
und ohne Spur
ist nur der [...]

Posted:Donnerstag, Dezember 18th, 2008 @ 10:02 in Neue Maier-Lyrik
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Sperriges zur längsten Nacht

Schwarz ist nicht der Teufel;
Den gibt es nämlich nicht.
Dunkel ist nicht finster;
Dunkelhaarig kann rassig sein
Und voller Herzblut.
Blond kann die Farbe sein
Von unerbittlichem Recht-
Haben-Wollen.
Kälte kann Schmerzen
Verschwinden lassen.
Frieren muss man deshalb
Noch lange nicht.
Frieden kann so kalt sein
Und dunkel die freundlichen
Angebote.
Schwarz ist der Ausstoß
Von krankmachendem Ruß
Aus dem Auspuff.
Rot ist der Himmel, wenn
Die Sonne untergeht;
Und rot ist das Herzblut.
Und [...]

Posted:Sonntag, Dezember 14th, 2008 @ 10:39 in Neue Maier-Lyrik
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Wintertag - während der Pause in der BLOGPAUSE

Voller kristallisierter Wolkenbäuche
hängen die Birkenzweige,
der Fliederbusch und
die Hibiskussträucher,
sogar auf der Wäscheleine
halten sie sich
im Gleichgewicht
und der Mond,
fast noch voll,
hängt am Himmel,
umleuchtet vom Blau,
und lacht auf die Mütze,
die den Eibenbaum krönt.
Voller Verse hängt dieser Wintertag
in meinem Wachtraum.

Posted:Dienstag, Dezember 9th, 2008 @ 10:18 in Allgemein
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BLOGPAUSE

Zunächst brauche ich viel Zeit für Enkelkinder. Tut mir leid! Aber es kommen auch wieder ruhigere Zeiten. Bis dann …

Posted:Dienstag, Dezember 9th, 2008 @ 10:58 in Neue Maier-Lyrik
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Io

In den Sand
Des vertrockneten Flussbetts
Schreibt sie ihre Geschichte
Die Tränen der Rührung
Bewässern den Fluss
Fruchtbar gemachtes Land
Der Verheißung
Erfüllt sich
Mit dem Duft
Der wohltuenden Veilchen
Violett glänzen
Die Lobreden
Des Wiederbelebten
Und er macht sich auf den Weg
Ewig wiederkehrender Wohltat