Glaubenszweifel
Die Schleusen des Himmels,
zu weit geöffnet,
bringen zu viel Schwall
auf das Mühlrad
der Tage.
Ihnen scheint
es gleichgültig zu sein,
wenn da was
durchdreht.
-
Kommentargedicht zu Syntaxias „Endloser Regen“
-
Hermann Josef Schmitz“ hat eine “Variation” zu beiden Gedichten, dem von Syntaxia und mir, geschickt:
hinter den regenstäben
behütest du meinen schlaf
befiehlst dem eigenen atem
zu schweigen
verschliesst bedrohlichen träumen
türen und fenster
verschwinden im aufschrieb
nächtlicher zeit
an ihren häuserwänden
zeichnen sie die zahlen aufs neue
(c) Hermann Josef Schmitz 7.12.2008
6 Kommentare »
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Dezember 6th, 2008 @ 10:13
Mir ist das Mittelmaß auch lieber.
Gruß
Barbara
Dezember 6th, 2008 @ 11:02
Die Götter in ihrem Olymp waren schon immer zu Scherzen aufgelegt - vielleicht ist es dort zu langweilig, wer weiß? :)))
LG
Curt
Dezember 6th, 2008 @ 17:13
Lieber Helmut,
diese Schleusenöffnung haben wir hier bereits hinter uns. Unglaublich, diese Wassermengen!
LG
Anguane
Dezember 6th, 2008 @ 20:11
Danke für Eure Kommentare, ob sie so allgemein pointiert sind, wie mein Text angelegt ist, oder so speziell wie das Gedicht anspricht, das ich mit meinem kommentiert habe,
und liebe Grüße
Helmut
Dezember 7th, 2008 @ 8:32
Lieber Helmut,
beide Poems haben mich inspiriert … zu einer neuen Variation. Ich wünsche Dir/ Euch einen ganz schönen und sinnlichen 2. Advent und grüsse herzlichst.
Hermann Josef
hinter den regenstäben
behütest du meinen schlaf
befiehlst dem eigenen atem
zu schweigen
verschliesst bedrohlichen träumen
türen und fenster
verschwinden im aufschrieb
nächtlicher zeit
an ihren häuserwänden
zeichnen sie die zahlen aufs neue
(c) Hermann Josef Schmitz 7.12.2008
Dezember 7th, 2008 @ 9:59
Lieber Helmut,
nun komme auch ich noch dazu,
für das Verlinken zu danken.
Regen andererorts verhindert gerade etwas…
Einen schönen Sonntag wünscht Monika