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	<title>Kommentare zu: Fehlende Friedensbedingungen</title>
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	<description>Lyrisches von Helmut Maier</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 03:23:11 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Traveller</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2008/12/28/fehlende-friedensbedingungen/comment-page-1/#comment-56448</link>
		<dc:creator>Traveller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 20:49:23 +0000</pubDate>
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		<description>mir geht es &#228;hnlich wie ELsa

ich w&#252;rde am liebsten allen Beteiligten kr&#228;ftig den Hinter versohlen wie kleinen Kindern (obwohl auch das eine Form von Gewalt ist)
in meiner Naivit&#228;t habe ich immer wieder Probleme damit, dass die Menschen nicht einfach gemeinsam klar kommen, nicht in Frieden miteinander leben k&#246;nnen (statt gegeneinander)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mir geht es &#228;hnlich wie ELsa</p>
<p>ich w&#252;rde am liebsten allen Beteiligten kr&#228;ftig den Hinter versohlen wie kleinen Kindern (obwohl auch das eine Form von Gewalt ist)<br />
in meiner Naivit&#228;t habe ich immer wieder Probleme damit, dass die Menschen nicht einfach gemeinsam klar kommen, nicht in Frieden miteinander leben k&#246;nnen (statt gegeneinander)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2008/12/28/fehlende-friedensbedingungen/comment-page-1/#comment-56229</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 10:20:53 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Gabriele, lieber Paul,

Habt vielen Dank f&#252;r Eure Erg&#228;nzungen zu meinem Text oder - besser gesagt - Euren Beif&#252;gungen, die mir so wertvoll sind, weil sie von Eurem Mitf&#252;hlen zeugen.

Liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gabriele, lieber Paul,</p>
<p>Habt vielen Dank f&#252;r Eure Erg&#228;nzungen zu meinem Text oder - besser gesagt - Euren Beif&#252;gungen, die mir so wertvoll sind, weil sie von Eurem Mitf&#252;hlen zeugen.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul Spinger</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2008/12/28/fehlende-friedensbedingungen/comment-page-1/#comment-56204</link>
		<dc:creator>Paul Spinger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 09:17:54 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Helmut, 

ich sende Dir als Kommentar ein Gedicht des pal&#228;stinensischen Dichters Mahmud Darwish:

 لم يسألوا: ماذا وراء الموت
Sie fragten nicht: Was erwartet uns nach dem Tode?

Sie fragten nicht: Was erwartet uns nach dem Tode? Die Karte vom Paradies
kannten sie besser als das Buch der Erde. 
Stattdessen fragten sie: 
Was k&#246;nnen wir vor diesem Tode tun? Nahe bei unserem Leben
leben wir und leben doch nicht. Als ob unsere Leben
umgrenzte W&#252;stenparzellen w&#228;ren, um die die Herrscher der Immobilien 
und wir, die verschwundenen Nachbarn des Staubs, sich zankten. 
Unser Leben lastet auf der Nacht des Historikers: Sooft ich sie
verschwinden lasse, tauchen sie aus dem Nichts wieder auf …
Unser Leben lastet auf dem Maler: Sobald ich sie zeichne
werde ich zu einem von ihnen und Nebel umh&#252;llt mich
Unser Leben lastet auf dem General: Wie kann nur von einem Gespenst
Blut tropfen?	
Unser Leben bedeutet
so zu sein wie wir sein wollen
Wir wollen ein wenig leben, nur
um der Auferstehung nach diesem Tode Achtung zu erweisen.
Und sie gebrauchten unwissentlich
des Philosophen Worte: Der Tod 
sagt uns nichts. Wir sind und er ist nicht 
Der Tod sagt uns nichts. Er ist 
und wir sind nicht.  	
Dann ordneten sie ihre Tr&#228;ume
auf eine andere Weise und schliefen ein im Stehen!


aus dem Arabischen von Stephan Milich


Liebe Gr&#252;&#223;e</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Helmut, </p>
<p>ich sende Dir als Kommentar ein Gedicht des pal&#228;stinensischen Dichters Mahmud Darwish:</p>
<p> لم يسألوا: ماذا وراء الموت<br />
Sie fragten nicht: Was erwartet uns nach dem Tode?</p>
<p>Sie fragten nicht: Was erwartet uns nach dem Tode? Die Karte vom Paradies<br />
kannten sie besser als das Buch der Erde.<br />
Stattdessen fragten sie:<br />
Was k&#246;nnen wir vor diesem Tode tun? Nahe bei unserem Leben<br />
leben wir und leben doch nicht. Als ob unsere Leben<br />
umgrenzte W&#252;stenparzellen w&#228;ren, um die die Herrscher der Immobilien<br />
und wir, die verschwundenen Nachbarn des Staubs, sich zankten.<br />
Unser Leben lastet auf der Nacht des Historikers: Sooft ich sie<br />
verschwinden lasse, tauchen sie aus dem Nichts wieder auf …<br />
Unser Leben lastet auf dem Maler: Sobald ich sie zeichne<br />
werde ich zu einem von ihnen und Nebel umh&#252;llt mich<br />
Unser Leben lastet auf dem General: Wie kann nur von einem Gespenst<br />
Blut tropfen?<br />
Unser Leben bedeutet<br />
so zu sein wie wir sein wollen<br />
Wir wollen ein wenig leben, nur<br />
um der Auferstehung nach diesem Tode Achtung zu erweisen.<br />
Und sie gebrauchten unwissentlich<br />
des Philosophen Worte: Der Tod<br />
sagt uns nichts. Wir sind und er ist nicht<br />
Der Tod sagt uns nichts. Er ist<br />
und wir sind nicht.<br />
Dann ordneten sie ihre Tr&#228;ume<br />
auf eine andere Weise und schliefen ein im Stehen!</p>
<p>aus dem Arabischen von Stephan Milich</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LadyArt</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2008/12/28/fehlende-friedensbedingungen/comment-page-1/#comment-56163</link>
		<dc:creator>LadyArt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 21:45:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/2008/12/28/fehlende-friedensbedingungen/#comment-56163</guid>
		<description>Lieber Helmut, 

ein ganz tiefes Gedicht, in jeder auch der aktuellen Beziehung. 
Dieser Konflikt ist so tief, der Graben so un&#252;berwindlich - das ist mehr als nur territorialer Kampf, ein Blick in die Geschichte zeigt uns die Ursachen... Wasserprobleme heute, Trockenw&#252;ste gegen Plantagen, ein moderner Staat gegen ...

Ich sehe nirgendwo einen Ausweg, hierhin nicht und dorthin nicht... 
Aber ich denke, dass weder die T&#252;rken noch Syrien an einem Krieg interessiert sind, beim Iran bin ich mir nicht sicher. 

@Petros:

Der von Dir ausgesprochene Gedanke, dass Frieden etwas Bedingungsloses sei ist so unglaublich "idealistisch" - um nicht zu sagen "tr&#228;umerisch", dass es mir fast unwirklich erscheint. 
Gibt es denn &#252;berhaupt etwas auf dieser Welt ohne bestimmte Voraussetzungen/Bedingungen? Den Tag bedingt die Sonne und ihr Aufgehen, den Frieden bedingt die Waffenruhe, bzw. die Abwesenheit von Kampf, usw. 
Es gibt kein organisches Sein ohne Konflikt, es gibt kein unorganisches Sein ohne Konflikt, der Konflikt ist immanent, alles ist Chaos - alles ist bedingt voll Bedingung, sonst gibt es kein weiterhin, kein vorw&#228;rts, kein Wandel, kein Wachstum, kein Sterben, sonst w&#228;re Stillstand... und den gibt es nicht, nirgendwo...

Ach, philosophieren macht Spa&#223;, lieber Petros...
Danke f&#252;r Deinen wunderbaren Satz!

Gabriele</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Helmut, </p>
<p>ein ganz tiefes Gedicht, in jeder auch der aktuellen Beziehung.<br />
Dieser Konflikt ist so tief, der Graben so un&#252;berwindlich - das ist mehr als nur territorialer Kampf, ein Blick in die Geschichte zeigt uns die Ursachen&#8230; Wasserprobleme heute, Trockenw&#252;ste gegen Plantagen, ein moderner Staat gegen &#8230;</p>
<p>Ich sehe nirgendwo einen Ausweg, hierhin nicht und dorthin nicht&#8230;<br />
Aber ich denke, dass weder die T&#252;rken noch Syrien an einem Krieg interessiert sind, beim Iran bin ich mir nicht sicher. </p>
<p>@Petros:</p>
<p>Der von Dir ausgesprochene Gedanke, dass Frieden etwas Bedingungsloses sei ist so unglaublich &#8220;idealistisch&#8221; - um nicht zu sagen &#8220;tr&#228;umerisch&#8221;, dass es mir fast unwirklich erscheint.<br />
Gibt es denn &#252;berhaupt etwas auf dieser Welt ohne bestimmte Voraussetzungen/Bedingungen? Den Tag bedingt die Sonne und ihr Aufgehen, den Frieden bedingt die Waffenruhe, bzw. die Abwesenheit von Kampf, usw.<br />
Es gibt kein organisches Sein ohne Konflikt, es gibt kein unorganisches Sein ohne Konflikt, der Konflikt ist immanent, alles ist Chaos - alles ist bedingt voll Bedingung, sonst gibt es kein weiterhin, kein vorw&#228;rts, kein Wandel, kein Wachstum, kein Sterben, sonst w&#228;re Stillstand&#8230; und den gibt es nicht, nirgendwo&#8230;</p>
<p>Ach, philosophieren macht Spa&#223;, lieber Petros&#8230;<br />
Danke f&#252;r Deinen wunderbaren Satz!</p>
<p>Gabriele</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2008/12/28/fehlende-friedensbedingungen/comment-page-1/#comment-55928</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 10:39:45 +0000</pubDate>
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		<description>Da geht's Dir nicht besser als mir, liebe Elsa. Was k&#246;nnen wir tun, ohne antisemitisch zu erscheinen?

Liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da geht&#8217;s Dir nicht besser als mir, liebe Elsa. Was k&#246;nnen wir tun, ohne antisemitisch zu erscheinen?</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ELsa</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2008/12/28/fehlende-friedensbedingungen/comment-page-1/#comment-55913</link>
		<dc:creator>ELsa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 10:16:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finds ehrlich zu Kotzen, was da so passiert zu Christi Geburt.

LG
ELsa</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finds ehrlich zu Kotzen, was da so passiert zu Christi Geburt.</p>
<p>LG<br />
ELsa</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2008/12/28/fehlende-friedensbedingungen/comment-page-1/#comment-55478</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 13:26:51 +0000</pubDate>
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		<description>Friedensbedingungen k&#246;nnen meines Erachtens etwas sehr Gegens&#228;tzliches sein: 1. Frieden erm&#246;glichende Voraussetzungen - so wie Pflanzen fruchtbare Erde brauchen, um gedeihen zu k&#246;nnen: n&#228;mlich z.B. dass man eben keine Bedingungen stellt, um Frieden zu schlie&#223;en (was dann 2. w&#228;re: Bedingungen stellen - die der andere wom&#246;glich sowieso nicht erf&#252;llen kann).

Insofern scheint mir Dein Satz ein paradoxonhaltiger gelungener Aphorismus zu sein, lieber Petros.

Liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Friedensbedingungen k&#246;nnen meines Erachtens etwas sehr Gegens&#228;tzliches sein: 1. Frieden erm&#246;glichende Voraussetzungen - so wie Pflanzen fruchtbare Erde brauchen, um gedeihen zu k&#246;nnen: n&#228;mlich z.B. dass man eben keine Bedingungen stellt, um Frieden zu schlie&#223;en (was dann 2. w&#228;re: Bedingungen stellen - die der andere wom&#246;glich sowieso nicht erf&#252;llen kann).</p>
<p>Insofern scheint mir Dein Satz ein paradoxonhaltiger gelungener Aphorismus zu sein, lieber Petros.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Petros</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2008/12/28/fehlende-friedensbedingungen/comment-page-1/#comment-55459</link>
		<dc:creator>Petros</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 13:06:12 +0000</pubDate>
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		<description>Frieden ist in meinen Augen immer etwas Bedingungsloses, denn in der Bedingung wohnt schon der Konflikt.

Gru&#223;
Petros</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frieden ist in meinen Augen immer etwas Bedingungsloses, denn in der Bedingung wohnt schon der Konflikt.</p>
<p>Gru&#223;<br />
Petros</p>
]]></content:encoded>
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