Altehrwürdiges
Das alte Pfarrhaus
aus Rittergutszeiten,
stattlicher Bau mit Walmdach,
inmitten eines ausladenden Gartens:
ehrwürdige Bäume haben was Sehnsuchtsvolles;
Licht erhält es von oben her,
sich verfangend in den renovierten Fenstern:
Erleuchtungsblitze:
reflektierte Sonnengeschosse.
Kaum ist ein Wolkenband
vor die Sonne geschoben,
schwindet das Leuchten.
Stumpfen Glanz nur noch
verstrahlen die Ziegel,
befeuchtet von den ersten Tropfen
des Sturmtiefs.
8 Kommentare »
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Februar 10th, 2009 @ 10:30
…so schnell kann das gehen, mit Häusern und anderem.
Gruß
Petros
Februar 10th, 2009 @ 10:42
Ja, genau, lieber Petros!
Vielen Dank für Deinen Kommentar, der etwas so sehr auf den Punkt bringt,
und liebe Grüße
Helmut
Februar 10th, 2009 @ 12:40
Ja, im Licht der Sonne glänzt so manches,
doch auch ohne ihre Mithilfe, das wäre wichtiger.
Denn die nächste Wolke kommt bestimmt…
…grüßt Monika (mitten aus dem Sturm)
Februar 10th, 2009 @ 12:59
Da hast Du wirklich Recht, liebe Monika.
Vielen Dank für Deinen Kommentar
und liebe Grüße
Helmut
Februar 10th, 2009 @ 13:49
Vor mir sehe ich ein altes Foto des ersten Pfarrhauses von Eduard Mörike. Jetzt hast Du es mir in Farbe gezeigt. Danke schön.
Februar 10th, 2009 @ 14:16
Es freut mich, lieber Paul, dass ich Dir ein bisschen Farbe schenken konnte.
Liebe Grüße
Helmut
Februar 10th, 2009 @ 18:30
Lieber Helmut,
so lass uns denn auf ein baldiges Hoch und das Verschwinden dieser Wolken hoffen, denn es wäre ja schade um das alte Haus…
LG
Anguane
Februar 10th, 2009 @ 18:39
Ja, es wäre wirklich schade um die Altehrwürdigkeit …
Vielen Dank und liebe Grüße
Helmut