Beharrlicher Winter
Noch verharren
manche Zeiten und Orte,
windumtost,
bei kurz nur angeknipstem
milchigem Licht
der Sonnenlampe,
zwischen Schnee- und Wolkendecke
auf den Gipfeln meiner Gedanken.
Fern ist der Ruf
des Frühlings.
Doch noch kann ich warten.
-
Das Kommentargedicht von Paul Spinger lautet:
Der Frühling als die Zeit zum Hoffen –
Fast jedes Wesen ist betroffen
Und hat mal mehr, mal nie Geduld.
Nimm als Metapher Jahreszeiten,
Dann können viele dich begleiten.
Das Bild zeigt niemandem die Schuld.
14 Kommentare »
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März 8th, 2009 @ 10:25
Jede Stimme zählt!
Du reihst Dich ein in den Chor aller Sehnsüchtigen.
LG
Curt
März 8th, 2009 @ 10:59
Im Gegensatz zu Curt lese ich mehr dein geduldiges Umgehen mit der Natur.
Gruß
Petros
März 8th, 2009 @ 11:17
Wunderbar!
Das gefällt mir sehr, Helmut!
“Auf den Gipfeln der Gedanken”..
…ja und wie wir es gedanklich nehmen, das Wetter, die Jahreszeiten, die Natur…
Gestern schrieb ich einem lieben Lyrikfreund:
“Die Menschen rufen nach dem Frühling,
aber es ist doch erst Anfang März!”
..wartet Monika gemeinsam mit dir
März 8th, 2009 @ 13:23
Sehnsucht
und Wartenkönnen
in der richtigen
Balance -
wie schwer das ist
und doch wie leicht!
Ich danke Euch für Euer Mit-Fühlen
und sende Euch liebe Grüße
Helmut
März 8th, 2009 @ 15:43
Ein Gedicht das weit mehr ist, als die Beschreibung der Sehnsucht nach Frühling. Ich sehe darin die Sammlung des Sehnsuchtsvollen vor dem Ausbruch aus einer vereisten Welt. - Aber allein das Gedicht auf sich wirken lassen ist schon ein wunderbarer Genuss.
März 8th, 2009 @ 15:49
Neben dem übergroßen Lob ist das eine ganz schön diplomatische Rezension, lieber Paul. Dankeschön!
Liebe Grüße
Helmut
März 8th, 2009 @ 16:07
Der Frühling als die Zeit zum Hoffen –
Fast jedes Wesen ist betroffen
Und hat mal mehr, mal nie Geduld.
Nimm als Metapher Jahreszeiten,
Dann können viele dich begleiten.
Das Bild zeigt niemandem die Schuld.
März 8th, 2009 @ 16:24
Vielen Dank für das Kommentargedicht, lieber Paul,
und liebe Grüße nochmal
Helmut
März 9th, 2009 @ 7:10
Dann harren wir doch der blauen Bänder, die da flattern werden…
Mit liebem Gruss,
Brigitte
März 9th, 2009 @ 9:46
Nun ja, liebe Brigitte, bis die süßen, wohlbekannten Düfte ahnungsvoll das Land streifen, ist’s vielleicht doch noch ein wenig hin. Aber dass mein Text Dich schon in diese Stimmung versetzte, freut mich natürlich.
Liebe Grüße
Helmut
März 9th, 2009 @ 15:46
als Mitfühlende, Mitsehnende, Wartende
grüße ich Dich
Barbara
März 9th, 2009 @ 16:40
Ich danke auch Dir fürs Mitfühlen usw., liebe Barbara.
Liebe Grüße
Helmut
März 10th, 2009 @ 13:34
Helmut, du sprichst so vielen - und mir erst recht - aus der Seele mit deinen Zeilen
obwohl ich mit der Geduld inzwischen am Ende bin
der Samstag verhieß den Frühling, trieb hinaus in den Garten und an die Beete
Stauden und Blumenzwiebeln strecken ihre Triebe aus dem Boden
und ab Sonntag wurden sie wieder mehr als nötig gegossen bei kaltem Wetter zum Schütteln
aber wir geben unsere Hoffnung nicht auf
er wird kommen, der Frühling !
lieben Gruß
Uta
P.S.: schön, dass du wieder da bist
März 10th, 2009 @ 16:36
Danke für den lieben Gruß, liebe Uta, und für die Impressionen aus einem wohl viel reicheren Garten als unserem.
Liebe Grüße
Helmut