Ostererleben
Der Lohn für das Lauschen
aufs Klingen der gelben Osterglocken:
der Klang der osterglockenhellen
Töne aus der Kinderkehle:
Sonnengelber Dialog,
kontrapunktisch gesetzt
in Höhen und Tiefen,
wiedergebend die großen
und kleinen Blüten,
in einzelnen Klängen,
in chorisch gesungenen
Melodiensträngen,
hörend einer auf den andern,
in Tänzen und Trillern,
in denen es das erlebt, das Kind,
was es erfunden.
7 Kommentare »
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April 8th, 2009 @ 16:17
die Fantasie des Kindes
schenkt so viel
deshalb möchte ich das Kind in mir
auch nie verlieren
narzissengelbe Grüße
Uta
April 8th, 2009 @ 16:21
Denn unsere Kinder, dass sind die Erfinder…
Gruß
Petros
April 8th, 2009 @ 17:59
Es, seiner, ihm, ihr,
wir lieben dir.
Nicht wahr?
Vielen Dank Euch beiden, Uta und Petros, für Eure poetischen Antworten,
und liebe Grüße
Helmut
April 9th, 2009 @ 7:56
Ja, die kindliche Freude, Entdeckerlust und Unmittelbarkeit ist für uns Erwachsene immer von neuem ein Wunder!
Lieben Gruss,
Brigitte
April 9th, 2009 @ 11:10
Liebe Brigitte,
Ja, kindliche Freude und Entdeckerlust gewiss. Und im konkreten Fall so durchdacht und durchkomponiert, dass mir eine nicht mehr bloss unmittelbare, sondern sehr bewusste Kreativität entgegenkam (und mir das Herz noch höher schlagen ließ) - und das bei einem noch Fünfjährigen.
Vielen Dank und liebe Grüße
Helmut
April 9th, 2009 @ 19:30
wunderbare Beschreibung des Frühlingshaften an sich, des Lebendigen.
Gruß
Barbara
April 9th, 2009 @ 19:50
Nicht wahr, liebe Barbara, es gibt Frühlingshaftes auch außerhalb des Frühlings!
Danke für Deinen Kommentar voller Lob
und liebe Grüße
Helmut