Schduttgart - früher die Stadt zwischen Wald und Reben genannt
En Schduagert* hot’s halt Berg ond Hiegel
Drom gibt’s dia Tunnel schdatt de Fliegel.
Doch Schdäffala gibt’s au zu Hauf,
do schdapft m’r halt mol na mol nauf.
*alias Schduggard (siehe italienisch: Stoccarda), Schduttgart, Stuttgart
6 Kommentare »
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April 14th, 2009 @ 10:26
Nachdem ich “Schdäffala” als Treppen identifiziert habe, wurde dein Gedicht für mich schlüssig.
Gruß
Petros
April 14th, 2009 @ 10:56
Das ist aber schön, lieber Petros. Danke für die Mühe, die sich offenbar gelohnt hat.
Nun ist natürlich nicht jede Treppe ein Schdäffale, sondern nur die aus Stein, die einen der Hänge hinauf- oder hinunterführen.
Liebe Grüße in die nachösterliche Zeit
Helmut
April 14th, 2009 @ 16:08
Ein Berg hat mich schwer beeindruckt dort:
Der Monte Scherbelino
So viel aufgehäufte Vergangenheit,
das geht unter die Haut!!
..grüßt Monika
April 14th, 2009 @ 17:11
… bloß gibt’s da keine Schdäffala nauf!
Danke Dir für Deinen Kommentar - und dass Du mir das mit dem “Berg” so bestätigst. Leute aus Kärnten sehen das wohl etwas anders …
Liebe Grüße
Helmut
P.S.: Manche schön behauenen Steine hat man übrigens vor dem Monte Scherbelino bewahrt und im Lapidarium ausgestellt!
April 15th, 2009 @ 6:53
Die Mundartsprache “zwischen Wald und Reben” tönt zwar fremd für mich, aber auch irgendwie urwüchsig und gemütlich…
Lieben Gruss,
Brigitte
April 15th, 2009 @ 11:32
Ja, dass es so unterschiedliche Mundarten gibt in einem Gebiet, das einmal das Herzogtum Schwaben (=Alemannien) war, ist schon erstaunlich. Schon das sogenannte Alemannische in Südbaden kommt mir sehr fremd vor, geschweige denn Schweizer Dialekte.
Danke für Dein Einfühlen in meinen Heimatdialekt und für Deinen Kommentar insgesamt, liebe Brigitte.
Liebe Grüße
Helmut