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	<title>Kommentare zu: Richt-Spruch</title>
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	<description>Lyrisches von Helmut Maier</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 05:02:55 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/04/28/richt-spruch/comment-page-1/#comment-103974</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 15:17:48 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Gabriele,

Nichts liegt mir ferner als Luther in seiner Meisterleistung f&#252;r die neuhochdeutsche Sprache zu schm&#228;lern. Da hat "richten" wirklich eine gro&#223;e Vielfalt an Bedeutungen. Die hat es im Schw&#228;bischen nicht; und nur dar&#252;ber habe ich geschrieben. Dass das mit leicht grimmigem Humor geschehen ist, liegt sicher daran, dass das Schw&#228;bische als ausdrucksstarke Mundart eher einen schlechten Ruf in Deutschland hat, dem ich entgegenwirken m&#246;chte.

Vielen Dank
und liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gabriele,</p>
<p>Nichts liegt mir ferner als Luther in seiner Meisterleistung f&#252;r die neuhochdeutsche Sprache zu schm&#228;lern. Da hat &#8220;richten&#8221; wirklich eine gro&#223;e Vielfalt an Bedeutungen. Die hat es im Schw&#228;bischen nicht; und nur dar&#252;ber habe ich geschrieben. Dass das mit leicht grimmigem Humor geschehen ist, liegt sicher daran, dass das Schw&#228;bische als ausdrucksstarke Mundart eher einen schlechten Ruf in Deutschland hat, dem ich entgegenwirken m&#246;chte.</p>
<p>Vielen Dank<br />
und liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/04/28/richt-spruch/comment-page-1/#comment-103963</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 07:43:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/?p=739#comment-103963</guid>
		<description>Danke f&#252;r den Link, lieber Petros.

Liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den Link, lieber Petros.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: vom richten - Petros Lürick (Lyrik), Aphorismen... / Kreta, Nikos Kazantzakis</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/04/28/richt-spruch/comment-page-1/#comment-103960</link>
		<dc:creator>vom richten - Petros Lürick (Lyrik), Aphorismen... / Kreta, Nikos Kazantzakis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 05:11:51 +0000</pubDate>
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		<description>[...] durch das Gedicht von Helmut Maier: Richt-Spruch    Gereimtes, Wortspiele  Subscribe to RSS [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] durch das Gedicht von Helmut Maier: Richt-Spruch    Gereimtes, Wortspiele  Subscribe to RSS [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: LadyArt</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/04/28/richt-spruch/comment-page-1/#comment-103916</link>
		<dc:creator>LadyArt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 17:39:30 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Helmut, 

gerade lese ich Dein tiefgr&#252;ndiges Gedicht und die Kommentare. 
Ja, unsere Sprache ist schon ein tolles Gebilde. Aber wir m&#252;ssen sehr nachsichtig mit ihr sein, zumal mit der Sprache der Bibel. Ihr verdanken wir schlie&#223;lich unsere einheitliche deutsche Sprache und das immerhin seit einigen Hundert Jahren, und das archaisch starre Festhalten Bibelbewahrer schlie&#223;lich l&#228;sst uns in den Genuss kommen, solche sch&#246;nen S&#228;tze lesen zu k&#246;nnen. 

Gib mal "richten" bei Leo-Englisch ein, da bekommt man ein &#252;ppiges Arsenal englischer Entsprechungen, das einem erst die Vielf&#228;ltigkeit des Wortes in der Deutschen Sprache bewusst macht. 

Da ist nichts einfach, das ist eines der W&#246;rter, die es wahrlich in sich haben...gepfeffert!!!

Behutsam umgehen mit der Sprache der Bibel, das meine ich ganz konkret auch deshalb, weil doch der arme Luther und sein Helfer Melanchthon ja auch nur brav nach ihrem besten Wissen und Gewissen mit den W&#246;rterb&#252;chern, die ihnen die Scholastik &#252;berlassen hat &#252;bersetzt haben und sie haben die Deutsche Sprache genommen, aus dem Dialekt, der ihnen vertraut war... und da kam dann halt so was raus. 
Aber dar&#252;ber gibt es einige Doktorarbeiten, die es genau und im einzelnen belegen k&#246;nnen, was hier alles schiefgelaufen ist und vor allem, was in der Folgezeit nicht korrigiert worden ist, weil es sich so gefestigt hatte, dass es unausmerzbar geworden war. 

Wenn Richter &#252;ber Richter richten, gehen Recht und Wahrheit oft zunichten

...das ist so ein altes Spr&#252;chlein, das doch genau hierher passt...


LG
Gabriele</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Helmut, </p>
<p>gerade lese ich Dein tiefgr&#252;ndiges Gedicht und die Kommentare.<br />
Ja, unsere Sprache ist schon ein tolles Gebilde. Aber wir m&#252;ssen sehr nachsichtig mit ihr sein, zumal mit der Sprache der Bibel. Ihr verdanken wir schlie&#223;lich unsere einheitliche deutsche Sprache und das immerhin seit einigen Hundert Jahren, und das archaisch starre Festhalten Bibelbewahrer schlie&#223;lich l&#228;sst uns in den Genuss kommen, solche sch&#246;nen S&#228;tze lesen zu k&#246;nnen. </p>
<p>Gib mal &#8220;richten&#8221; bei Leo-Englisch ein, da bekommt man ein &#252;ppiges Arsenal englischer Entsprechungen, das einem erst die Vielf&#228;ltigkeit des Wortes in der Deutschen Sprache bewusst macht. </p>
<p>Da ist nichts einfach, das ist eines der W&#246;rter, die es wahrlich in sich haben&#8230;gepfeffert!!!</p>
<p>Behutsam umgehen mit der Sprache der Bibel, das meine ich ganz konkret auch deshalb, weil doch der arme Luther und sein Helfer Melanchthon ja auch nur brav nach ihrem besten Wissen und Gewissen mit den W&#246;rterb&#252;chern, die ihnen die Scholastik &#252;berlassen hat &#252;bersetzt haben und sie haben die Deutsche Sprache genommen, aus dem Dialekt, der ihnen vertraut war&#8230; und da kam dann halt so was raus.<br />
Aber dar&#252;ber gibt es einige Doktorarbeiten, die es genau und im einzelnen belegen k&#246;nnen, was hier alles schiefgelaufen ist und vor allem, was in der Folgezeit nicht korrigiert worden ist, weil es sich so gefestigt hatte, dass es unausmerzbar geworden war. </p>
<p>Wenn Richter &#252;ber Richter richten, gehen Recht und Wahrheit oft zunichten</p>
<p>&#8230;das ist so ein altes Spr&#252;chlein, das doch genau hierher passt&#8230;</p>
<p>LG<br />
Gabriele</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/04/28/richt-spruch/comment-page-1/#comment-103914</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 15:39:38 +0000</pubDate>
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		<description>Dass Du Spa&#223; daran hattest, freut mich nat&#252;rlich sehr, liebe Barbara. Vielleicht hast Du aber auch ein bisschen mein Aber gegen das angeblich zurechtbringende hochdeutsche Richter-Richten herausgeh&#246;rt?

Liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Du Spa&#223; daran hattest, freut mich nat&#252;rlich sehr, liebe Barbara. Vielleicht hast Du aber auch ein bisschen mein Aber gegen das angeblich zurechtbringende hochdeutsche Richter-Richten herausgeh&#246;rt?</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ahora-giocanda</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/04/28/richt-spruch/comment-page-1/#comment-103913</link>
		<dc:creator>ahora-giocanda</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 15:19:24 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde den Gedanken der letzten Strophe umwerfend, urkomisch. Wie soll das ein sparsamer Schwabe verstehen?
Nicht richten und selber nicht gerichtet werden, wenn es noch irgend geht. ;-)
Gru&#223;
Barbara</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde den Gedanken der letzten Strophe umwerfend, urkomisch. Wie soll das ein sparsamer Schwabe verstehen?<br />
Nicht richten und selber nicht gerichtet werden, wenn es noch irgend geht. <img src='http://www.maierlyrik.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Gru&#223;<br />
Barbara</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/04/28/richt-spruch/comment-page-1/#comment-103904</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 12:59:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/?p=739#comment-103904</guid>
		<description>Ja, liebe Brigitte, das Wiederinstandsetzen von Dingen oder Zust&#228;nden wollen wir Schwaben gar nicht als eine Bedeutung von "richten" f&#252;r uns allein in Anspruch nehmen (obwohl es nat&#252;rlich zu der uns nachgesagten Sparsamkeit passt - hier wohl eher auf die Altw&#252;rttemberger bezogen).
Das "richten" im Sinne des Richters ist uns bei diesem Wort aber (soviel ich wei&#223;) ganz fremd.

Vielen Dank f&#252;r Deine Erg&#228;nzung
und liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, liebe Brigitte, das Wiederinstandsetzen von Dingen oder Zust&#228;nden wollen wir Schwaben gar nicht als eine Bedeutung von &#8220;richten&#8221; f&#252;r uns allein in Anspruch nehmen (obwohl es nat&#252;rlich zu der uns nachgesagten Sparsamkeit passt - hier wohl eher auf die Altw&#252;rttemberger bezogen).<br />
Das &#8220;richten&#8221; im Sinne des Richters ist uns bei diesem Wort aber (soviel ich wei&#223;) ganz fremd.</p>
<p>Vielen Dank f&#252;r Deine Erg&#228;nzung<br />
und liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Quer</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/04/28/richt-spruch/comment-page-1/#comment-103902</link>
		<dc:creator>Quer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 11:50:48 +0000</pubDate>
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		<description>Diesen Ausdruck kenne ich auch im Sinne von "das l&#228;sst sich schon noch richten" (womit ein Zurecht-, ein Geradebiegen oder ein Wiederinstandstellen - meist von Gegenst&#228;nden - gemeint ist).

Gruss, Brigitte</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Ausdruck kenne ich auch im Sinne von &#8220;das l&#228;sst sich schon noch richten&#8221; (womit ein Zurecht-, ein Geradebiegen oder ein Wiederinstandstellen - meist von Gegenst&#228;nden - gemeint ist).</p>
<p>Gruss, Brigitte</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/04/28/richt-spruch/comment-page-1/#comment-103898</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 10:46:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/?p=739#comment-103898</guid>
		<description>Danke, lieber Petros.
Wenn wir nur das lesen, was wir wollen, ist das wohl so. Ohne weitere Kenntnis als nur die unmittelbare Begegnung mit Worten (und Augen) sind Missverst&#228;ndnisse vorprogrammiert. Daher kommt wohl das Interesse an Vergangenem, an dem, was hinter uns liegt: das Interesse der Historiker an den Hintergr&#252;nden.

Liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, lieber Petros.<br />
Wenn wir nur das lesen, was wir wollen, ist das wohl so. Ohne weitere Kenntnis als nur die unmittelbare Begegnung mit Worten (und Augen) sind Missverst&#228;ndnisse vorprogrammiert. Daher kommt wohl das Interesse an Vergangenem, an dem, was hinter uns liegt: das Interesse der Historiker an den Hintergr&#252;nden.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Petros</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/04/28/richt-spruch/comment-page-1/#comment-103896</link>
		<dc:creator>Petros</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 10:24:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/?p=739#comment-103896</guid>
		<description>Hallo Helmut,
so ist das mit der Bedeuten von Worten. Und wenn dann noch Mundart dazu kommt...

Gestern schrieb ich:
&lt;em&gt;"Wir lesen, was wir wollen… in den Augen ebenso,
wie in Worten und zwischen den Zeilen."&lt;/em&gt;

Gru&#223;
Petros</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Helmut,<br />
so ist das mit der Bedeuten von Worten. Und wenn dann noch Mundart dazu kommt&#8230;</p>
<p>Gestern schrieb ich:<br />
<em>&#8220;Wir lesen, was wir wollen… in den Augen ebenso,<br />
wie in Worten und zwischen den Zeilen.&#8221;</em></p>
<p>Gru&#223;<br />
Petros</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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