Mythischer Ritus
Gerundete Räume im Fels.
Zukunft wurde geschürft.
Bewahrung der Ahnen.
Bewährung für Kommendes.
Vertauen auf Bewährtes.
Verwandlung ins Zupackende.
Grün tropft Erinnerung
Aus dem Klingen des Pianissimo.
Wirbel der Klangwellen
Schwingen ums Runde,
Das Beharrliche
Des Eckenvermeidens.
Und Vertrauen ins Bleiben
Erweckt die Stimmen
Der Weisung.
6 Kommentare »
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Juni 21st, 2009 @ 10:05
..also doch das Runde!
Lieber Helmut,
deine Zeilen tragen die leise Stimmung eines Mandalas.
Das Runde schließt alles mit ein, vereint im Wissen, es ist gut, wie es ist. Getragen vom Gesamtbild, dessen Antlitz uns noch nicht vollständig bekannt ist. Nur Teilausschnitte hier und dort. Und doch..
..grüßt dich Monika
Juni 21st, 2009 @ 10:22
Ja, das Runde treibt mich um, seit ich die Feenhäuser auf Sardinien kennengelernt habe. Allerdings heißt “rund” ja nicht unbedingt “gut”, vielleicht nur die Sehnsucht nach dem Guten - aber immerhin.
Danke für Dein Kommentieren, liebe Monika,
und liebe Grüße
Helmut
Juni 21st, 2009 @ 20:17
die Zeilen kamen mir wirklich mystisch vor
dein Verweis auf die Feenhäuser lässt sie klarer werden (hab mal gegoogled)
auf jeden Fall haben sie eine zarte und doch kraftvolle Melodie
lieben Gruß
Uta
Juni 22nd, 2009 @ 11:39
Mytisch-mystisch ist das Erlebnis, in einem Raum so eines Feenhauses zu meditieren, liebe Uta.
Vielen Dank für die so positive Resonanz
und liebe Grüße
Helmut
Juni 26th, 2009 @ 19:09
“Grün tropft die Erinnerung”
Es klingt, als ob es in mir auch schon geschrieben ist …
Juni 27th, 2009 @ 8:36
Danke für den literarischen Gleichklang, liebe Bruni.
Liebe Grüße
Helmut