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	<title>Kommentare zu: Dilemma</title>
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	<description>Lyrisches von Helmut Maier</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 15:05:39 +0000</pubDate>
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		<title>Von: giocanda</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/06/25/dilemma/comment-page-1/#comment-106483</link>
		<dc:creator>giocanda</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 15:00:46 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, Babylon. 
Ich wundere mich immer wieder, dass man gleichzeitig so zufrieden sein kann - wahrscheinlich sind wir Weltmeister im Verdr&#228;ngen. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Babylon.<br />
Ich wundere mich immer wieder, dass man gleichzeitig so zufrieden sein kann - wahrscheinlich sind wir Weltmeister im Verdr&#228;ngen. <img src='http://www.maierlyrik.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/06/25/dilemma/comment-page-1/#comment-106482</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 14:40:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/?p=845#comment-106482</guid>
		<description>Babylon?

Vielen Dank, Barbara, und liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Babylon?</p>
<p>Vielen Dank, Barbara, und liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: giocanda</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/06/25/dilemma/comment-page-1/#comment-106481</link>
		<dc:creator>giocanda</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 14:36:04 +0000</pubDate>
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		<description>Solidarit&#228;t.
Demn&#228;chst f&#228;llt es jemandem ein, die Verschiebungen der Steuergelder an die Banken als notwendigen solidarischen Akt hinzustellen ;-). 
Mich w&#252;rde es nicht wundern.
Mit Interesse bin ich Euren Gedanken gefolgt. 
Wenn Worte ihren Sinn verlieren, verliert man den Boden unter den den F&#252;&#223;en. Man kann nur noch schweigen, um Missverst&#228;ndnissen aus dem Weg zu gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Solidarit&#228;t.<br />
Demn&#228;chst f&#228;llt es jemandem ein, die Verschiebungen der Steuergelder an die Banken als notwendigen solidarischen Akt hinzustellen ;-).<br />
Mich w&#252;rde es nicht wundern.<br />
Mit Interesse bin ich Euren Gedanken gefolgt.<br />
Wenn Worte ihren Sinn verlieren, verliert man den Boden unter den den F&#252;&#223;en. Man kann nur noch schweigen, um Missverst&#228;ndnissen aus dem Weg zu gehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/06/25/dilemma/comment-page-1/#comment-106454</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 15:02:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/?p=845#comment-106454</guid>
		<description>Gerne lasse ich Dir den Begriff Solidarit&#228;t und ziehe mich auf die  Hoffnung auf Caritas zur&#252;ck. Welche Parteien da f&#252;r mich auf gar keinen Fall in Frage kommen - trotz oder wegen der angeblich christlichen Farbe und trotz oder wegen der unterschiedlich gesehenen Liberalit&#228;t, ist mir schnell klar. Schwieriger ist es da bei den Konkurrenten im selben Lager.

Liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerne lasse ich Dir den Begriff Solidarit&#228;t und ziehe mich auf die  Hoffnung auf Caritas zur&#252;ck. Welche Parteien da f&#252;r mich auf gar keinen Fall in Frage kommen - trotz oder wegen der angeblich christlichen Farbe und trotz oder wegen der unterschiedlich gesehenen Liberalit&#228;t, ist mir schnell klar. Schwieriger ist es da bei den Konkurrenten im selben Lager.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul Spinger</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/06/25/dilemma/comment-page-1/#comment-106453</link>
		<dc:creator>Paul Spinger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 14:56:20 +0000</pubDate>
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		<description>Solidarit&#228;t unter Menschen: ja, nat&#252;rlich! Das ist ja der Kern der Solidarit&#228;t. Aber Solidarit&#228;t zwischen gesellschaftlichen Gruppierungen oder L&#228;ndern, das ist etwas anderes, das ist keine Solidarit&#228;t, weil der Grundgedanke der gegenseitigen Hilfe auf v&#246;llig gleicher Augenh&#246;he fehlt, es sich also um Hilfe handelt, der das tiefe Verst&#228;ndnis der Gleichheit nicht zu Grunde liegt, sondern der Gedanke des "Helfen m&#252;ssens". - Solidarit&#228;t ist, wenn ich Hunger habe, und mein Brot, das kaum f&#252;r mich reicht, mit den anderen Hungrigen teile. Wenn ich mehr habe, als ich brauche, und das an die anderen verteile, ist das keine Solidarit&#228;t, sondern "Caritas".

Liebe Gr&#252;&#223;e</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Solidarit&#228;t unter Menschen: ja, nat&#252;rlich! Das ist ja der Kern der Solidarit&#228;t. Aber Solidarit&#228;t zwischen gesellschaftlichen Gruppierungen oder L&#228;ndern, das ist etwas anderes, das ist keine Solidarit&#228;t, weil der Grundgedanke der gegenseitigen Hilfe auf v&#246;llig gleicher Augenh&#246;he fehlt, es sich also um Hilfe handelt, der das tiefe Verst&#228;ndnis der Gleichheit nicht zu Grunde liegt, sondern der Gedanke des &#8220;Helfen m&#252;ssens&#8221;. - Solidarit&#228;t ist, wenn ich Hunger habe, und mein Brot, das kaum f&#252;r mich reicht, mit den anderen Hungrigen teile. Wenn ich mehr habe, als ich brauche, und das an die anderen verteile, ist das keine Solidarit&#228;t, sondern &#8220;Caritas&#8221;.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/06/25/dilemma/comment-page-1/#comment-106452</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 14:39:19 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Paul,

Ist es nicht die Frage, ob Solidarit&#228;t nicht doch unter "Menschen" oder unter "Proletariern" (alle, die ihre Arbeitskraft verkaufen m&#252;ssen) m&#246;glich sein muss - trotz oder wegen aller Linksradikalit&#228;t?

Liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Paul,</p>
<p>Ist es nicht die Frage, ob Solidarit&#228;t nicht doch unter &#8220;Menschen&#8221; oder unter &#8220;Proletariern&#8221; (alle, die ihre Arbeitskraft verkaufen m&#252;ssen) m&#246;glich sein muss - trotz oder wegen aller Linksradikalit&#228;t?</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul Spinger</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/06/25/dilemma/comment-page-1/#comment-106450</link>
		<dc:creator>Paul Spinger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 14:29:13 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Helmut,

was den "Faust" angeht, hast Du nat&#252;rlich recht. - Die Besitzlosen dieser Gesellschaft stehen meiner Meinung nach schon lange allein. Zynisch betrachtet k&#246;nnte man sagen, dass sie nur deshalb nicht v&#246;llig im Elend leben, weil die Besitzenden den Anblick und die Konsequenzen des Massenelends nicht ertragen k&#246;nnen.
Aber ich bin nur ein kleiner, vereinzelter Linksradikaler, der stolz ist auf seine k&#228;mpferischen Vorfahren, die die wichtigsten Menschenrechte erstreiten halfen. Darum liegen mir auch die Traditionen der Arbeiterbewegung in ihrer Unverw&#228;ssertheit so am Herzen.

Liebe Gr&#252;&#223;e</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Helmut,</p>
<p>was den &#8220;Faust&#8221; angeht, hast Du nat&#252;rlich recht. - Die Besitzlosen dieser Gesellschaft stehen meiner Meinung nach schon lange allein. Zynisch betrachtet k&#246;nnte man sagen, dass sie nur deshalb nicht v&#246;llig im Elend leben, weil die Besitzenden den Anblick und die Konsequenzen des Massenelends nicht ertragen k&#246;nnen.<br />
Aber ich bin nur ein kleiner, vereinzelter Linksradikaler, der stolz ist auf seine k&#228;mpferischen Vorfahren, die die wichtigsten Menschenrechte erstreiten halfen. Darum liegen mir auch die Traditionen der Arbeiterbewegung in ihrer Unverw&#228;ssertheit so am Herzen.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/06/25/dilemma/comment-page-1/#comment-106449</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 14:12:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/?p=845#comment-106449</guid>
		<description>"politisch Lied, ein garstig Lied" - das sagt meiner Erinnerung nach nicht Faust, der 'immer strebend sich bem&#252;ht', sondern jemand in Auerbachs Keller.

Und was Solidarit&#228;t angeht: Da stehen die Besitzlosen in einer Zweidrittelgesellschaft der Wohlhabenden wirklich bald allein, wenn die Solidarit&#228;t so eingeschr&#228;nkt werden soll, wie Du es siehst.

Sch&#246;n, wieder mal politisch (au&#223;er friedenspolitisch, wo ich ge&#252;bter bin) zu argumentieren, lieber Paul.

Danke und liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;politisch Lied, ein garstig Lied&#8221; - das sagt meiner Erinnerung nach nicht Faust, der &#8216;immer strebend sich bem&#252;ht&#8217;, sondern jemand in Auerbachs Keller.</p>
<p>Und was Solidarit&#228;t angeht: Da stehen die Besitzlosen in einer Zweidrittelgesellschaft der Wohlhabenden wirklich bald allein, wenn die Solidarit&#228;t so eingeschr&#228;nkt werden soll, wie Du es siehst.</p>
<p>Sch&#246;n, wieder mal politisch (au&#223;er friedenspolitisch, wo ich ge&#252;bter bin) zu argumentieren, lieber Paul.</p>
<p>Danke und liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul Spinger</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/06/25/dilemma/comment-page-1/#comment-106447</link>
		<dc:creator>Paul Spinger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 13:56:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/?p=845#comment-106447</guid>
		<description>Lieber Helmut,

wenn Reiche die Armen unterst&#252;tzen und ihnen helfen wollen, dann ist das gut, aber es ist keine Solidarit&#228;t. An diesem Punkt hat Willy Brandt versucht die Begrifflichkeiten der Arbeiterbewegung zu verw&#228;ssern, was ihm scheinbar auch gelungen ist, denn heute gilt ja alles als "solidarisch", was irgendwelche Gegens&#228;tze zukleistert.
Aber wie steht es bei Faust: "politisch Lied, ein garstig Lied".

(&#220;brigens: Dein Gedicht ist ausgesprochen gut!)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Helmut,</p>
<p>wenn Reiche die Armen unterst&#252;tzen und ihnen helfen wollen, dann ist das gut, aber es ist keine Solidarit&#228;t. An diesem Punkt hat Willy Brandt versucht die Begrifflichkeiten der Arbeiterbewegung zu verw&#228;ssern, was ihm scheinbar auch gelungen ist, denn heute gilt ja alles als &#8220;solidarisch&#8221;, was irgendwelche Gegens&#228;tze zukleistert.<br />
Aber wie steht es bei Faust: &#8220;politisch Lied, ein garstig Lied&#8221;.</p>
<p>(&#220;brigens: Dein Gedicht ist ausgesprochen gut!)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2009/06/25/dilemma/comment-page-1/#comment-106445</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 13:43:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/?p=845#comment-106445</guid>
		<description>Lieber Paul,

Dass es auch gute Solidarit&#228;t von Reichen mit Armen geben kann und muss, daran hat schon Willy Brandt in seiner Betonung der Solidarit&#228;t der reichen L&#228;nder mit den &#228;rmsten erinnert.
Ansonsten muss ich Dir leider im Gro&#223;en und Ganzen zustimmen, wenn auch die Frage bleibt, wie ganz pragmatisch ein Sieg der Erzkonservativen verhindert werden kann.

Liebe Gr&#252;&#223;e und vielen Dank
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Paul,</p>
<p>Dass es auch gute Solidarit&#228;t von Reichen mit Armen geben kann und muss, daran hat schon Willy Brandt in seiner Betonung der Solidarit&#228;t der reichen L&#228;nder mit den &#228;rmsten erinnert.<br />
Ansonsten muss ich Dir leider im Gro&#223;en und Ganzen zustimmen, wenn auch die Frage bleibt, wie ganz pragmatisch ein Sieg der Erzkonservativen verhindert werden kann.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e und vielen Dank<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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