Sommer

Gespeichert unter: Aus älterem Archiv — 2. Juli 2009 @ 10:19

Sommer im Land.
Das Meer liegt da,
bewegt sich nicht
mit allen seinen Wellen.
Es liegt ein Glanz von Ewigkeit
in wogenden Gefilden,
wenn Schmerz nur Schmerz
und Freude nur vollkommen.
Der Schneeball blüht
und Wolken gehn
und kommen wieder
und Bläue bleibt am Himmel
meiner Seele
und grün schmilzt Gold
aus den Platanenästen
und es gerinnt
endlich
zu purem Glück.

8 Kommentare »

  1. Bjoern:

    Sehr schön sommerlich. Wenn ich hier abends mit der Liebsten am Main sitze, staune ich immer, daß der Fluss wirklich fast spiegelglatt ist. Wenig Wind, Hitze und die gelegentlich vorbeiziehenden Binnenschiffe lassen das Wasser wie schwappendes Öl klingen. Muss mir endlich mal ein Kajak besorgen.

  2. Donna:

    Pures Sommerglück und Julivergnügen springen mir da entgegen!!
    Ja, die Tage sind so herrlich, dass auch ich hoffe, dass ein wenig Bläue am Himmel meiner Seele hängen bleibt…

    LG - Donna

  3. Quer:

    Der Sommer im Land. Wie schön das sein kann!
    Man spürt das pure Glück förmlich aus deinen Zeilen heraus.

    Sommerliche Grüsse
    Brigitte

  4. Helmut:

    Manchmal ist so ein Abtauchen (z.B. in so eine Stimmung) einfach notwendig. Ich hab mir das Gedicht ja aus früherer Zeit wieder hergeholt.

    Vielen Dank für Eure einfühlenden Kommentare, lieber Bjoern, liebe Donna und liebe Brigitte,
    und liebe Grüße
    Helmut

  5. Hermann Josef:

    Ja, ganz feine und geniessende Stimmung und mir gefällt die eine und andere unoffensichtliche Widersprüchlichkeit … das mag ich gerne in den Worten und darüber hinaus das Blühen der Farben in den Buchstaben und zwischen die Zeilen hinaus in andere Seelen.
    Herzliche Grüsse aus einem Sommerabend von
    Hermann Josef

  6. veredit:

    Lieber Helmut,

    das sind wunderbare Verse, die eben gerade durch ihre tiefen Empfindungen auch von dem Wesen hinter all dem Vollkommenen, das aber untrennbar damit verbunden ist, mich besonders ansprechen. Sie hinterlassen ein tiefes, sommerlich sattes Glücksgefühl und das ist ein Geschenk.

    danke dafür
    liebe Grüsse an Dich
    Isabella

  7. Helmut:

    das Blühen der Farben in den Buchstaben - welch schöneres Kompliment könnte sich ein Dichter wünschen?*
    Vielen Dank, lieber Hermann Josef, und liebe Grüße
    Helmut

    *… und Annemarie kann so was ja sogar in durchsichtigen Farbarrengements festhalten, wie wir wissen.

  8. Helmut:

    Ach, und natürlich vielen Dank für das große Lob, das sich in den Tiefen der Technik versteckt hatte, liebe Isabella.

    Liebe Grüße
    Helmut

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