Remstal-Szenerie

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 19. August 2009 @ 11:02

Schon sind die sommergrünen Reben
mit reichem Traubenschmuck behangen.
Oh, welche Süße
versprechen sie für gar nicht ferne Zeiten.

In früheren Weingärten
prangen Birnen.
Der Saft scheint fast
die glatte Haut zu sprengen.
Noch brauchen sie jedoch
genügend Reifung,
die von dem blauen Dach
des Erdenrundes träuft.

Noch weiter unten winden
die Apfelbäume einen Kranz
um diesen Ort,
der von dem Zeugnis Avalons
im Frieden träumt.

Am Waldrand, ach,
wie soll ich’s deuten,
da blühen schon
im traumverlornen Gras
die Herbstzeitlosen,
dankerfüllt für einen
erquickend hier gespendeten
und mir auch wohl willkomm’nen
Schatten.

4 Kommentare »

  1. Quer:

    Ein kleines Paradies auf Erden.
    Geniessen ist meine Devise.

    Liebe Grüsse in einen prallen Sommertag,
    Brigitte

  2. Helmut:

    Danke für Deine Bereitschaft zum Genießen, liebe Brigitte,

    und liebe Grüße
    Helmut

  3. Paul Spinger:

    Um Deine unmittelbare Nähe zum Remstal bist Du zu beneiden. Ein herrliches Fleckchen Erde.

    Liebe Grüße

  4. Helmut:

    Mit dem Fahrrad ist es wegen des Höhenunterschieds allerdings schon eine kleine Reise :-) .

    Danke für den Kommentar, lieber Paul
    und liebe Grüße
    Helmut

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