Signum*
Den Purpur des Birnenblattes
zum Zeichen erhoben:
Wer hat das segnende Sagen?
Oder besser: Wer nicht?
Vor dem Vergessen Triumph.
Unauslöschlich bleibt er
in unserm Erinnern.
*… aus der gleichen Quelle wie “Wurzeln”
Den Purpur des Birnenblattes
zum Zeichen erhoben:
Wer hat das segnende Sagen?
Oder besser: Wer nicht?
Vor dem Vergessen Triumph.
Unauslöschlich bleibt er
in unserm Erinnern.
*… aus der gleichen Quelle wie “Wurzeln”
Wurzeln suchen
im Kompost der Vergangenheit.
Wurzeln reißen
aus tradiertem
Unrecht.
Wurzeln treiben
im versendeten Blumentopf.
Wurzellos
Herrschaftsrechte über das
Mutterland
der Menschen
aufrechterhalten.
In Wurzeln verkrochen
keine Triebe
mehr entfalten.
Sterben
und sterben lassen
und sein gutes altes Recht
verteidigen
im zukunftslosen Acker.
Oder Wurzelgeflechte
nicht mehr entwirren
und Halt geben dem Lebenden.
zu finden schon 2004 bei http://www.lyrik.at/php/werk.php?task=werk&werknummer=30975&email=helmutmaier@culturebase.org#werk , wobei die Adresse helmutmaier@culturebase.org nicht mehr besteht.
Schon am Morgen
des Wahltags
in Deutschland
im Jahre 2009
zeigten sie
im Fernsehen
den Untergang von
Pompeji.
Hinweis: H i e r gibt es einen Bericht über das Werk und seinen Schöpfer.
Deutsche Welle präsentiert:
Campus-Konzert
So 27.9.
20 Uhr
Beethovenhalle
Bùi Công Duy Violine
Orchester der Vietnam National
Academy of Music Hanoi
Claire Levacher Dirigentin
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu
Heinrich Joseph von Collins Trauerspiel
„Coriolan“ c-Moll op. 62
Do Hong Quan: “Viet Nam”. Rhapsodie für
großes Orchester
Trân M_nh Hùng: »Le Chi Viên« für [...]
In der letzten taz vor der Bundestagswahl 2009: Schäubles Horrorliste.
Dazu der (offenbar) Lyriker Christian Ströbele :
Schäuble steuert nimmersatt
Richtung Überwachungsstaat.
D a s hier links wünsch ich mir als Bild des Tages für morgen.
Dieses Unerhört-Video sollte sich jedes vor der Wahl noch anschauen!
Abrutschzeit ist,
Ausrutschzeit,
Reinfallzeit,
Einfaltzeit
- nicht die Einfältigkeit,
die uns mangelt
weit und breit*,
die sich an etwas
festhält, was menschlich ist,
nicht allzumenschlich
wie das Gieren und Geifern,
das Umsichschlagen und Wetteifern:
Agressiver Liberalismus
verspricht, was niemand
kann halten, außer der Kälte
gegenüber Kranken und Alten,
außer dass alles noch schneller hingleitet
ins Irrenhaus unsrer Zeit, zu dem er geleitet,
geleitet schon hat und auch weiter begleitet.
Drum bloß nicht schwarz-gelb,
das gilt’s [...]
Netze haben sie ausgeworfen, die Nornen,
zwischen Lavendel und Rosendornen,
zwischen Nachtkerzen und kleinblüt’ge Astern,
wollen die Zeitwende geflissentlich rastern,
wollen es fangen, was hängengeblieben
aus allen Zeiten, zerstoßen, zerrieben,
tragen es neu hinein in das Leben,
das nun so tot scheint; sie wollen es geben,
wenn seine Zeit ist, wenn alles gelingt,
wenn jeder Vogel, so schrullig er sei,
das ihm eigene Liedchen dann [...]
Die Wirklichkeit und unsere Wünsche konfigurieren zu wollen führt ins Chaos (die schlimme Version davon).
angeregt durch Bjoerns WLAN Lied und die dazugehörigen Kommentare