Serpentine
Klug
wie die Schlange
zu gehn
und sich
die Mitte
von beiden
Seiten
besehn.
Und wieder und wieder
am Bauch sie zu fühlen.
Wenn auch
die Zeit
auf der Serpentine
einfach so liegen
bleibt.
Aber ein Hauch von Ewigkeit
begleitet dich
da,
wenn du
den Pfeilweg
nicht gehst,
der ordnend
die Ordnung
verletzt.
7 Kommentare »
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Oktober 14th, 2009 @ 15:13
diese Zeilen begeistern mich
wenn du
den Pfeilweg
nicht gehst,
der ordnend
die Ordnung
verletzt.
gradlinig, linear, so läuft das Leben nicht.
Herzlich
Barbara
Oktober 14th, 2009 @ 18:25
Deine Begeisterung freut und ehrt mich, liebe Barbara.
Gruß
Helmut
Oktober 15th, 2009 @ 7:08
Da schlängelt sich die Fantasie ganz schön hinauf oder hinunter…
Gruss, Brigitte
Oktober 15th, 2009 @ 10:18
die Zeilen und die Gedanken schlängeln sich wie die Serpentine
“sich die Mitte von beiden Seiten besehn”
die Position wechseln, nicht, weil man sein Mäntelchen in den Wind hängt, sondern weil man ausgewogen urteilen möchte
seine Sichtweise nicht einengen lassen
ich mag diesen Text sehr
lieben Gruß
Uta
Oktober 15th, 2009 @ 11:09
Liebe Brigitte, liebe Uta,
Schön, dass Euch das Schlängeln ins Auge sticht. Dabei ist mir hier im Blog nicht gelungen, was im “Original” der Fall ist: da ist das Gedicht ‘zentriert’ gesetzt.
Schönen Dank für Euer Einfühlen
und liebe Grüße
Helmut
Oktober 16th, 2009 @ 22:16
Eine Serpentine und in ihrer Mitte - Platz nach rechts und Platz nach links - da bewegt sich die Schlange.
Sie ist die Mitte und die Ewigkeit begleitet sie.
Eigentlich ist ein Ausbruch gar nicht möglich, denn das Leben zieht seine Bahn. Manchmal hast du das Gefühl, etwas Außerordentliches geschafft zu haben und doch bist du immer noch in der Spur, die in eine einzige Richtung führt. Du bist auf dem Weg, der Dich zum Ziel führt. Ob das nun länger oder kürzer dauert, spielt keine Rolle…
Oktober 17th, 2009 @ 11:41
Liebe Bruni,
Danke für den Kommentar. Mit meinem Text wollte ich allerdings nicht die (möglicherweise, wenn auch nicht gewiss) vorbestimmte Lebensbahn ansprechen, sondern Einzelentscheidungen, die wir doch hoffentlich selber treffen dürfen …
Liebe Grüße
Helmut