Chiffre

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 23. November 2009 @ 0:01

Die Silbersichel
am farbkaleidoskopischen Himmel,
Zeitansagerin
im kreisläufigen Kosmos;
die geheimen Schriftzeichen
der winterlich-nackten Äste
versucht sie

zu entziffern.

Und sie souffliert
die Möglichkeiten
den Glücklichen.

18 Kommentare »

  1. Quer:

    Ein schönes, winterliches Szenario!

    Gruss in die neue Woche,
    Brigitte

  2. Helmut:

    Danke für diese Reaktion, liebe Brigitte.
    Herzliche Grüße zurück
    Helmut

  3. syntaxia:

    Schön, dass es Möglichkeiten sind, dann ist die Chance glücklich zu sein größer.. :-)

    ..grüßt Monika

  4. Petros:

    Zeit-lebens geht es um das Entziffern. Und oft stören uns die Zeichen, die wir erkannt haben.
    Gruß
    Petros

  5. Helmut:

    Danke, liebe Monika und lieber Petros, für Eure Beiträge.
    Nach meiner Prophezeiung (im Text) gilt die Aufdeckung der Möglichkeiten (leider?, Monika) nur den (sowieso schon) Glücklichen. Aber selbst dann, Petros, wird es immer noch die Aufgabe der Interpretation geben :-)

    Liebe Grüße
    Helmut

  6. Petros:

    Was habe ich falsch interpretiertf?

  7. Helmut:

    N i c h t s bei meinem Text, lieber Petros. Aber nach dem Entziffern der Zeichen bleibt das Interpretieren.

    Liebe Grüße
    Helmut

  8. Anna-Lena:

    Was für schöne, gelungene Zeilen.
    Kompliment.
    Liebe Grüße in den Abend,
    Anna-Lena

  9. Traveller:

    ein mystisches Bild
    geheimnisvolle Zeichen
    ein bisschen Blick in die Zukunft

    lieben Gruß
    Uta

  10. ELsa:

    Schön ist das, Helmut.

    Die Glücklichen lassen sich gern soufflieren, sie sehen das Glas auch stets halbvoll.

    Ich bemühe mich auch darum :-)

    Lieben Gruß
    ELsa

  11. bruni kantz:

    Oh ja, ich lese auch in den Ästen der Bäume. Ich betrachte ihre bizarren Formen, bewundere ihre Nacktheit
    und sehe, wie schön sie sind - auch ohne Sprache, denn sie reden ohne Worte. Manchmal braucht es keine Worte zum Verständnis.

  12. Helmut:

    Anna-Lena, Uta, Elsa und Bruni, ich danke Euch für Eure einfühlenden Zeilen.

    Liebe Grüße
    Helmut

  13. Anguane:

    Also gut, dann werde ich mich wohl ans Interpretieren wagen. Aber vielleicht gehören auch wir irgendwann zu den Glücklichen ;-) jedenfalls ist dir diese Lyrik geglückt!

    LG
    Anguane

  14. Helmut:

    Liebe Anguane,

    Vielen Dank für die anerkennenden Worte. Ich vermute, Du gehörst zu den Glücklichen. :-)

    Liebe Grüße
    Helmut

  15. Paul Spinger:

    Geht es auch ohne Souffleuse? (Grins.) Aber im Ernst, das ist wunderbare Lyrik vom Feinsten!

  16. Helmut:

    Lieber Paul,

    Gewiss doch: Ohne Souffleuse geht gar nichts ;-) .
    Und sie souffliert mir gerade: “Herzlichen Dank für das überschwängliche Lob”.

    Liebe Grüße
    Helmut

  17. Hermann Josef:

    Lieber Helmut,
    wort- und farb- und bildstarkes Poem. Ich habe lange an diesem November in meinem Leben genagt. Und jetzt finde ich ihn einen schönen Monat, geniesse diese stille und entleerte Zeit und lasse es manchmal auch beim Entziffern. Unchiffrierte Zeilen/ Zeichen/ Zeiten haben auch was.
    Von Herzen Grüsse
    Hermann Josef

    PS.: Und wenn Du magst … ich würde es gerne gelegentlich als Fremdtext nehmen.

  18. Helmut:

    Vielen Dank für Deine Ausführungen mit der so positiven Einschätzung, lieber Hermann Josef. Ja, ich stelle mich gerne als Fremdarbeiter bei Dir zur Verfügung ;-) .

    Liebe Grüße
    Helmut

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