Aphorismus 24/09
In der Mediengesellschaft braucht person besondere innere Stärke für den Mut zur Farblosigkeit.
9 Kommentare »
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Dezember 14th, 2009 @ 16:50
Ist Farblosigkeit nicht ein gar negativ besetztes Wort? Ich möchte jedenfalls nicht unbedingt farblos sein oder Farbloses präsentieren. Einfarbigkeit käme meiner Alternative zur Buntheit schon näher.
Mit liebem Gruss,
Brigitte
Dezember 14th, 2009 @ 16:57
Ich glaube schon, dass manchmal Farblosigkeit ehrlicher ist als schrille Buntheit.
Danke für Deine Meinung, liebe Brigitte,
und liebe Grüße
Helmut
Dezember 15th, 2009 @ 10:32
“Farblosigkeit”, wer kann sich das heutzutage noch erlauben, ohne zu einer grauen Maus zu werden?
Gruß
Petros
Dezember 15th, 2009 @ 10:40
Eben! Farblos wird (fälschlicherweise) mit grau gleichgesetzt!
Danke, Petros, und liebe Grüße
Helmut
Dezember 15th, 2009 @ 11:43
Das scheint mir bei der Durchhysterisierung des heutigen Medienrummels sehr richtig.
Dezember 16th, 2009 @ 9:01
Danke für die Reaktion, lieber Matthias.
Herzliche Grüße
Helmut
Dezember 17th, 2009 @ 20:13
Farblosigkeit = Neutralität -
bunt und schrill verpackt - ein geschickter Schachzug.
Gruß
Barbara
Dezember 20th, 2009 @ 23:04
In der farbenprächtigen Medienlandschaft ist die Farblosigkeit das Besondere.
Sie ist zwischen den tausenden von ColorFotos das wundervolle hervorstechende Scharz/Weiße.
Es springt also wieder ins Auge.
Regisseure arbeiten mit der Farblosigkeit, um Gewicht zu verleihen.
LG von Bruni
Dezember 21st, 2009 @ 9:04
Da bringst Du einen ganz frischen Aspekt in die Debatte, liebe Bruni. Ja, da braucht es weniger Mut als den Blick fürs Außergewöhnliche.
Liebe Grüße
Helmut