Aphorismus 24/09

Gespeichert unter: Aphorismen — 14. Dezember 2009 @ 10:28

In der Mediengesellschaft braucht person besondere innere Stärke für den Mut zur Farblosigkeit.

9 Kommentare »

  1. Quer:

    Ist Farblosigkeit nicht ein gar negativ besetztes Wort? Ich möchte jedenfalls nicht unbedingt farblos sein oder Farbloses präsentieren. Einfarbigkeit käme meiner Alternative zur Buntheit schon näher.

    Mit liebem Gruss,
    Brigitte

  2. Helmut:

    Ich glaube schon, dass manchmal Farblosigkeit ehrlicher ist als schrille Buntheit.

    Danke für Deine Meinung, liebe Brigitte,
    und liebe Grüße
    Helmut

  3. Petros:

    “Farblosigkeit”, wer kann sich das heutzutage noch erlauben, ohne zu einer grauen Maus zu werden?

    Gruß
    Petros

  4. Helmut:

    Eben! Farblos wird (fälschlicherweise) mit grau gleichgesetzt!

    Danke, Petros, und liebe Grüße
    Helmut

  5. Gedankenpflug:

    Das scheint mir bei der Durchhysterisierung des heutigen Medienrummels sehr richtig.

  6. Helmut:

    Danke für die Reaktion, lieber Matthias.

    Herzliche Grüße
    Helmut

  7. ahora:

    Farblosigkeit = Neutralität -
    bunt und schrill verpackt - ein geschickter Schachzug.

    Gruß
    Barbara

  8. bruni Kantz:

    In der farbenprächtigen Medienlandschaft ist die Farblosigkeit das Besondere.
    Sie ist zwischen den tausenden von ColorFotos das wundervolle hervorstechende Scharz/Weiße.

    Es springt also wieder ins Auge.

    Regisseure arbeiten mit der Farblosigkeit, um Gewicht zu verleihen.
    LG von Bruni

  9. Helmut:

    Da bringst Du einen ganz frischen Aspekt in die Debatte, liebe Bruni. Ja, da braucht es weniger Mut als den Blick fürs Außergewöhnliche.

    Liebe Grüße
    Helmut

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