Geständnis eines dichtenden Ehemanns
Du wirst viel zu wenig bedichtet.
Die Engel im Schlaf ham’s berichtet.
Dabei hätt‘ ich viel Grund
und das Stund‘ um Stund‘.
Da war ich wohl unterbelichtet.
20 Kommentare »
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI
Einen Kommentar schreiben
Zeilen- und Absatzumbrüche werden automatisch eingefügt. Ihre E-Mail wird nicht angezeigt. Erlaubtes HTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
Dezember 19th, 2009 @ 13:36
*schmunzel* Das klingt wie ein Versuch nach Wiedergutmachung.
Gruß
Petros
Dezember 19th, 2009 @ 13:56
Und schade ist es doch, wenn ein Dichter das Liebste auslässt..
..grüßt Monika
Dezember 19th, 2009 @ 14:30
Das muss ich meinem Göttergatten mal unauffällig stecken, der kleine Wink mit dem großen Zaunpfahl :-).
Liebe Grüße zu dir,
Anna-Lena
Dezember 19th, 2009 @ 17:19
Ich danke Euch für Eure Reaktionen.
Liebe Grüße
Helmut
Dezember 20th, 2009 @ 9:21
Ach, manche Ehefrau hat möglicherweise lieber Wahrheit als Dichtung!
Liebe Sonntagsgrüsse,
Brigitte
Dezember 20th, 2009 @ 10:23
Die uralte Frage: Was ist Wahrheit und was ist Dichtung?
Du gibst sie wieder zu bedenken, Brigitte.
Liebe Grüße
Helmut
Dezember 20th, 2009 @ 12:15
Da Du Dich kaum selbst belichten kannst, ist es dann ja auch nicht Deine Schuld.
Dezember 20th, 2009 @ 14:06
Klasse Entschuldigung
Danke, Matthias, und liebe Grüße
Helmut
Dezember 20th, 2009 @ 22:30
Ja, ja, die Träume -
man ist noch nicht einmal vor ihnen sicher
LG
Curt
Dezember 20th, 2009 @ 22:37
Schon Joseph (der Sohn Jakobs) in Ägypten wurde von ihnen heimgesucht, lieber Curt. Da kann man nichts machen.
Herzliche Grüße
Helmut
Dezember 20th, 2009 @ 23:10
Das, was er liebt, das bedichtet er, der Dichter.
Das, was ihn berührt, bedichter er, der Dichter.
Das, was ihn ärgert, bedichtet er auch.
Was er kaum noch wahrnimmt, bedichtet er nicht, der Dichter. Es kann aber auch sein, daß er vor lauter Gedanken so konfus ist, daß er das Liebste vergißt,
der Dichter
LG an Helmut
Dezember 21st, 2009 @ 9:00
Vielen Dank, liebe Bruni, für die erschöpfende Auskunft, was einem Dichter so alles geschehen kann. (Und wie ist das bei der Dichterin?
)
Liebe Grüße
Helmut
Dezember 22nd, 2009 @ 10:46
Lieber Helmut,
Also du hast schon recht, ich bin da auch recht nachlässig
Lieben Gruß
ELsa
Dezember 22nd, 2009 @ 15:42
Ich freue mich direkt über eine Leidensgenossin
.
Danke, Elsa,
und liebe Grüße
Helmut
Dezember 23rd, 2009 @ 20:31
was uns am nächsten ist, nehmen wir oft zu wenig wahr
du erinnerst auch mich, dass ich da nachlässig bin
lieben Gruß
Uta
Dezember 24th, 2009 @ 10:53
Danke für Deine Einfühlung, liebe Uta.
Ein schönes Weihnachtsfest Dir und den Deinen.
Liebe Grüße
Helmut
Dezember 28th, 2009 @ 23:13
Bei der Dichterin ist es ähnlich. Sie dichtet, weil ihr etwas am Herzen liegt und dichtet über das, was sie bewegt.
Sie dichtet, wenn ihr danach zumute ist und auch dann, wenn ein Gedanke sie nicht mehr verläßt Sie kann ihn nur zur Ruhe bringen, indem sie sich mit ihm befasst und ihm gebührende Aufmerksamkeit zugesteht.
Dichten ist Denken und nur nach gutem Denken ruht es sich gut.
Klingt es falsch? Dann habe ich vergessen zu sagen, daß man dann dichtet, wenn man bewegt ist und angerührt von einer Sache.
Liebe Grüße sendet Dir Bruni
Dezember 28th, 2009 @ 23:33
Liebe Bruni,
“Dichten ist Denken”
Das hast Du sehr treffend formuliert, finde ich. Der Spruch ist sehr nahe an der Etymologie von “dichten”: es kommt vom lateinischen dicere=sagen.
Vielen Dank für Deine Erläuterungen.
(Wobei ich ein wenig frozzelnd auf die in Deinem ersten Kommentar hier ‘einseitig’ verwendete männliche Form “Dichter” angespielt habe - Du aber hast das zum Anlass genommen, Deine Gedanken wunderbar zu präzisieren)
Ganz herzliche Grüße
Helmut
- verbunden mit dem Wunsch für ein großartiges Jahr 2010
Dezember 29th, 2009 @ 9:50
Ich mache hier keinen Unterschied zwischen
dem Dichter und der Dichterin!
Der Dichter ist für mich der Mensch, der dichtet, kann also gleichermaßen Frau oder Mann sein! ☺☺☺
Liebe fröhliche Grüße von der Bergstraße
Dezember 29th, 2009 @ 16:18
Die immanente Frage bleibt natürlich: Warum sollen wir Männer auf dem grammatischen Maskulin als Form der generellen Aussage verharren? Da bin ich ganz Feminist
.
Mir kam es sehr seltsam vor, als ich bei einem Besuch in der DDR nach der Wende (aber vor der offiziellen Wiedervereinigung) von einer (SPD-)Genossin in Gera hörte, sie sei “Ingenieur”. Damals hätte man im Westen schon längst von einer Frau als Ingenieurin gesprochen. Nun war das in Gera Ausdruck des Stolzes oder wenigstens der Selbstverständlichkeit, dass Frauen wie Männer den Ingenieurberuf haben konnten; das weiß ich wohl. Aber trotzdem:
Wenn Paulus in seinen Briefen die “Männer, liebe Brüder” ansprach - meinte er da die Frauen mit?
Liebe Grüße
Helmut