Wintersonnwende
Die Nacht,
in der wohl
alle Zukunft
schon Platz hat,
liegt heut vor uns.
Sonne zwinkert
kurz uns zu:
Ach, heut noch
hab ich so viel Ruh!
Und nun gebiert
das Dunkel neue Keime,
die ungesagt noch
neue Hoffnung nähren.
Und wenn sie dann gesagt,
geformt in Worte
als ein Gedicht so
vor uns liegen werden,
die Triebe eines reinen Trotzes,
dann erst verstehen wir,
dass aus dem Dunkel kommt,
was in das Licht sich drängt.
11 Kommentare »
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Dezember 21st, 2009 @ 10:50
Schön!!
Ich habe bereits drauf gewartet!
..grüßt dich Monika
Dezember 21st, 2009 @ 11:21
Erhellende Zeilen!
Gruß
Petros
Dezember 21st, 2009 @ 15:23
Danke für Eure freundliche Rezeption, Monika und Petros.
Liebe Grüße
Helmut
Dezember 21st, 2009 @ 15:26
Ja, die Wintersonnenwende
Ist auch nicht des Winters Ende,
Löscht auch nicht die Weltenbrände,
Aber drum spuckt in die Hände,
Dass der Krieg ein Ende fände.
Dezember 21st, 2009 @ 15:47
Du hast den Trotz aber schön auf den Punkt gebracht, lieber Paul.
Ganz herzliche Sonnwend-Grüße
Helmut
Dezember 21st, 2009 @ 18:44
Wunderbare Zeilen,
lieber Helmut.
Liebe Grüße
Anna-Lena
Dezember 21st, 2009 @ 18:47
Ich erröte. Ob das von der untergehenden Sonne kommt? Ach nein, die ist heute natürlich schon viiiiiel früher untergegangen
Liebe Grüße
Helmut
Dezember 23rd, 2009 @ 11:32
Im Dunkel tankt die Sonne ihre Kraft…
Dezember 23rd, 2009 @ 11:35
Ein wunderschön lyrischer Kommentar, lieber Matthias.
Liebe Grüße und alles Schöne zu der Festzeit
wünscht
Helmut
Dezember 23rd, 2009 @ 20:37
Mittwinter - die Tage werden wieder länger
Hoffnung und Licht steckt darin
und deine Worte fassen das gut
lieben Gruß
Uta
Dezember 24th, 2009 @ 10:54
Das Wunder der tiefsten Nacht begleite Dich, liebe Uta.
Herzliche Grüße
Helmut