Neujahrsnacht (zum Auswählen)

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 3. Januar 2010 @ 12:41

I.

Schatten im Mondschein.
Klare Baumgeästgrafik,
Auf Vollmondlicht-Grund.

II.

Der Vollmond
malt Baumgeästgrafik
auf den Weg
durch die Neujahrsnacht.
Bläue am Abendhimmel
nach Mitternacht noch.
Und die Schritte gelingen,
traumdurchwirkt,
in der Wirklichkeit.

Als finge
Neues nun an.

14 Kommentare »

  1. syntaxia:

    Dann mag ich die zweiten Zeilen wählen,Helmut.
    Hab selbst keinen Himmel erlebt in jener Nacht, so bekomme ich ihn nachträglich von dir..

    Einen lieben Gruß ins Neue!
    schickt dir syntaxia

  2. Isabella:

    Nun, das ist wahrlich keine leichte Entscheidung und eigentlich will ich mich hier auch gar nicht entscheiden, zumal ich beide Formen der Lyrik sehr schätze und jeder der Texte hat seine ganz eigene Stärke.

    Heute, wenn es denn sein müßte, würde ich den zweiten bevorzugen, er hat die noch positivere Komponente, lässt noch mehr Möglichkeiten zu …

    aber zum Glück gibt es ja beide Gedichte!

    Danke und ganz liebe Grüße
    Isabella

  3. Helmut:

    Ich gratuliere Euch zu Eurer Wahl, liebe Monika und liebe Isabella. (Ich finde, Ihr hättet so oder so nicht falsch wählen können :-) ;-) ).

    Ganz liebe Grüße in die Beginn-Zeit.
    Helmut

  4. Anna-Lena:

    Beide sind schön, aber das zweite gefällt mir am besten.
    Ich habe den Vollmond leider vor lauter Wolken und Feuerwerk nicht gesehen, nur erahnt.

    Hab ein gutes neues Jahr, lieber Helmut.
    Mit herzlichem Gruß,
    Anna-Lena

  5. Helmut:

    Ja, da hatten wir es schon gut in Altwürttemberg! Den Gruß erwidere ich gerne
    Helmut

  6. manacur:

    …Als finge
    Neues nun an…

    Als finge Neues
    von neuem an -
    so hab ich diese Nacht erfahren.

    Ganz lieben Gruß
    Curt

  7. Helmut:

    Danke für die Bestätigung, lieber Curt (So kann ich das doch verstehen?).

    Liebe Grüße
    Helmut

  8. manacur:

    Aber ja, lieber Helmut, genau!

  9. Quer:

    Hätten wir die Neujahrsnacht nicht, wir müssten sie erfinden. Wie sonst könnten wir das Gefühl bekommen, die Seite umzublättern und auf einer nächsten fortzufahren, einen unbekannten Hügel hochzuklettern und auf die andere Seite zu blicken…
    Wenn dann die Schritte gelingen wie in der Vollmondnacht deines Neujahrsgedichts, Helmut, fängt Neues doch wahrlich an…

    Liebe Grüsse,
    Brigitte

  10. Helmut:

    Wenn Du Recht hast mit Deiner philosophischen Betrachtung, liebe Brigitte, ist es umso verständlicher, dass die Menschen (wahrscheinlich schon seit der Altsteinzeit) immer wieder die Zeiten eingeteilt und bemessen haben und immer wieder einen Neuanfang konstatiert haben.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Helmut

  11. ELsa:

    Ich nehm beide, lieber Helmut!

    Alles Gute!

    ELsa

  12. Helmut:

    Oh wie schön! Jetzt wäre mein Text weiter sicher: Darf ich’s Ihnen als Geschenk einpacken? ;-)

    Ganz liebe Grüße
    Helmut

  13. traveller:

    das erste - ein Bild wie gemalt

    das zweite - ein gemeinsamer Spaziergang

    ich mag mich nicht entscheiden müssen
    ich werde mich nicht entscheiden

    lieben Gruß
    Uta

  14. Helmut:

    Du nimmst also auch beide, liebe Uta? Da gibt’s Rabatt. ;-)

    Liebe Grüße
    Helmut

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