Endlos
Winter,
nicht endlose Zeit.
Vielleicht
endlose Trauer
über verlorene
Frühjahre.
Aber nur erst
im Hades.
Kommentargedicht zu ” Spiel mit dem Poetron/ 1″ bei Barbara
Dort ist - u.a. in den Kommentaren - noch einiges an lyrischer Vielfalt zu entdecken!
14 Kommentare »
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Januar 22nd, 2010 @ 12:54
Man klagt zu viel über verlorene Frühjahre und freut sich zu wenig über vergangene Winter.
Januar 22nd, 2010 @ 13:05
Vielleicht gibt es bei manchen auch Trauer über vergangene Winter …
Danke für den Kommentar, lieber Matthias.
Herzliche Grüße
Helmut
Januar 22nd, 2010 @ 14:58
Das sehe ich auch so wie Matthias von Gedankenpflug:
Es scheint mir müssig, über verlorene Jahreszeiten (egal ob frühlingshafte oder winterkalte) zu jammern. Ist es nicht schöner, sich über die gelebten und die noch zu erwartenden freuen zu können?
Liebe Wintergrüsse,
Brigitte
Januar 22nd, 2010 @ 15:46
Liebe Wintergrüße zurück an Dich, Brigitte. Ja, müßig ist vieles, was eben doch eine große Versuchung darstellt, gerade wenn Verlorenes scheinbar oder tatsächlich nicht mehr erreichbar ist. Aber Du hast Recht: Es ist schöner, sich über das Gelebte des Augenblicks und über zu Erwartendes zu freuen.
Helmut
Januar 23rd, 2010 @ 11:34
die ´verlorenen frühjahre´sind ja vielleicht auch sinnbildlich gemeint, oder. so lese ich das, lieber helmut
schöne grüsse
rosadora
Januar 23rd, 2010 @ 13:22
Schön, dass Du das auch so siehst, dass man das so lesen kann, liebe Rosadora, zumindest auch. Vielen Dank dafür
und ganz herzliche Grüße
Helmut
Januar 23rd, 2010 @ 16:17
An Vergangenes denke ich oft mit Wehmut. Wichtig ist, immer die Kurve zum Jetzt zu bekommen und sich auf das Morgen zu freuen.
Hab ein schönes Wochenende, lieber Helmut.
Mit herzlichem Gruß,
Anna-Lena
Januar 23rd, 2010 @ 17:43
Liebe Anna-Lena,
Da hast Du ein Wort benützt, das mir zu denken gibt: Wehmut. Das hat etwas mit Gemüt, gegenwärtiger Stimmung zu tun, denke ich. Ich glaube, da muss ich noch etwas in mir reifen lassen, um dazu wirklich etwas sagen zu können.
Jedenfalls und sowieso ganz herzlichen Dank für diesen anregenden Kommentar
und liebe Grüße
Helmut
und den Wunsch für ein schönes Wochenende an Dich zurück!
Januar 23rd, 2010 @ 19:00
Schauen, was kommt ist die Deviese.
So mag ich es sehen, lieber Helmut.
Liebe Grüße
Barbara
Januar 23rd, 2010 @ 19:24
Zu wissen, dass es vieles im eigenen Leben gab, das nicht mehr wieder kommt, kann man mit weh (ein bisschen Trauer und Schmerz sind durchaus dabei) und Mut (nach vorne zu schauen und sich auf Neues einzulassen) betrachten.
Liebe Grüße
Anna-Lena
Januar 23rd, 2010 @ 19:35
Ich danke Euch, Barbara und Anna-Lena. Stoff für viel Weiterspinnen!
Liebe Grüße
Helmut
Januar 24th, 2010 @ 0:09
Verloren sind sie nicht, die vorübergezogenen Jahreszeiten. Du hast sie gelebt, auch wenn Du Dich nicht an jede gleich gut erinnerst. Alle waren sie da. Sie kamen, bleiben eine Zeitlang und dann vergingen sie wieder. Als Kind war jeder Frühling lang und der Sommer noch länger. Der Herbst kam und mit ihm die Erwartung auf Weihnachten. Dann dauerte es endlos, bis wieder ein Weihnachten kam …
Wehmut ist zwar ein wunderschönes Wort und wir sind traurig, daß so viele Jahreszeiten hinter uns liegen, aber die Lust auf neue Tage und Nächte, auf neue Sonnenstrahlen und grüne Wiesen, die ist uns doch geblieben, also auch die Freude!
LG von Bruni
Januar 24th, 2010 @ 0:11
eines vergaß ich:
Wehe, wenn uns der Mut verläßt.
Januar 24th, 2010 @ 9:33
Danke für Deinen Muntermacher, liebe Bruni.
Eigentlich war mein Text so gedacht - mit dem Verständnis, dass jemanden der Mut verlassen könnte.
“Lass alle Hoffnung fahren” - das war bei den alten Griechen wohl dem Hades vorbehalten.
Liebe Grüße
Helmut