Aphorismus 5/10
Wenn man die Botschaften der Bäume nicht kennt, kann man nicht so gelassen an die Zukunft glauben.
(Abgeänderter) Kommentar zu den beiden Beiträgen von Brigitte Fuchs: http://www.brigittefuchs.ch/serendipity/index.php?/archives/1817-Kennt-man-die-Baeume-nicht….html und das (zeitlich nachfolgende) Foto mit den Baumstämmchen.
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Januar 28th, 2010 @ 19:02
Mir kommt dazu Hilde Domins “Ziehende Landschaft” in den Sinn, ihr berühmtes Gedicht, das so beginnt:
“Man muss weggehen können
und doch sein wie ein Baum:
als bliebe die Wurzel im Boden,
als zöge die Landschaft und wir ständen fest.”
(…)
Mehr Gelassenheit lernen wir durch die Bäume bestimmt.
Liebe Grüsse,
Brigitte
Januar 28th, 2010 @ 21:26
Ja, liebe Brigitte, es ist doch schön, so belesen zu sein. Danke sehr!
Obwohl ein Bändchen mit Domin-Gedichten heißt: “Nur eine Rose als Stütze”, sind es doch die Bäume, die uns viele Jahre lang Vorbild sind.
Liebe Grüße
Helmut
Januar 29th, 2010 @ 18:36
gerade im Moment schwanke ich zwischen Verwurzelung und derm Aufbruch zu neuen Ufern stark hin und her.
Beides sein. Mir kommen die Worte von Hilde Domin gerade recht:
Deine Worte bewerte ich positiv. Sie keimen immer wieder, auch wenn sie verpflanzt werden (die meisten).
Herzliche Grüße
Barbara
Januar 30th, 2010 @ 11:11
Danke, liebe Barbara. Ich hoffe, sie gedeihen gut, wo immer sie auf fruchtbaren Boden fallen, meine Worte
.
Liebe Grüße
Helmut