Aphorismus 5/10

Gespeichert unter: Aphorismen — 28. Januar 2010 @ 12:10

Wenn man die Botschaften der Bäume nicht kennt, kann man nicht so gelassen an die Zukunft glauben.

(Abgeänderter) Kommentar zu den beiden Beiträgen von Brigitte Fuchs: http://www.brigittefuchs.ch/serendipity/index.php?/archives/1817-Kennt-man-die-Baeume-nicht….html und das (zeitlich nachfolgende) Foto mit den Baumstämmchen.

4 Kommentare »

  1. Quer:

    Mir kommt dazu Hilde Domins “Ziehende Landschaft” in den Sinn, ihr berühmtes Gedicht, das so beginnt:

    “Man muss weggehen können
    und doch sein wie ein Baum:
    als bliebe die Wurzel im Boden,
    als zöge die Landschaft und wir ständen fest.”
    (…)

    Mehr Gelassenheit lernen wir durch die Bäume bestimmt.

    Liebe Grüsse,
    Brigitte

  2. Helmut:

    Ja, liebe Brigitte, es ist doch schön, so belesen zu sein. Danke sehr!
    Obwohl ein Bändchen mit Domin-Gedichten heißt: “Nur eine Rose als Stütze”, sind es doch die Bäume, die uns viele Jahre lang Vorbild sind.

    Liebe Grüße
    Helmut

  3. ahora:

    gerade im Moment schwanke ich zwischen Verwurzelung und derm Aufbruch zu neuen Ufern stark hin und her.
    Beides sein. Mir kommen die Worte von Hilde Domin gerade recht:

    Deine Worte bewerte ich positiv. Sie keimen immer wieder, auch wenn sie verpflanzt werden (die meisten).

    Herzliche Grüße
    Barbara

  4. Helmut:

    Danke, liebe Barbara. Ich hoffe, sie gedeihen gut, wo immer sie auf fruchtbaren Boden fallen, meine Worte :-) .

    Liebe Grüße
    Helmut

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