Ende und Anfang

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 21. Februar 2010 @ 9:56

Ein paar Nanosekunden lang
sind Ende und Anfang gleich.
Es geht und kommt der Tag.
Es geht und kommt die Jahreszeit.
Es geht und kommt ein
treues Liebeswallen.
Und Sprache holpert ihnen nach
und das Verstehen.

Winterschnee und Frühlingswonne
zerschmelzen in eins
in langen Lebensjahren.
Auf neuen Schnee
da fallen Frühlingsbotenstrahlen;
und Frühling kommt,
wenn ich ihn noch erlebe.

Doch das ist eins;
ich kenn‘ ihn ja persönlich.

8 Kommentare »

  1. syntaxia:

    Sehr berührend, lieber Helmut!

    In langen Lebensjahren, schreibst du.
    Für mich ist es ein Fließen insgesamt, das will sich gefühlsmäßig auch am Jahresende oder Anfang nicht unterbrechen lassen - stimmt!

    Tröstende Worte zum Schluss, die so viel beinhalten!

    Einen schönen Wintersonntag heute!
    …wünscht dir syntaxia

  2. Helmut:

    Vielen Dank, liebe Syntaxia.
    Dir wünsche ich auch einen schönen Wintersonntag mit vielen Frühlingsbotenstrahlen.

    Herzlichen Gruß
    Helmut

  3. litteratte:

    “…Es geht und kommt ein
    treues Liebeswallen.
    Und Sprache holpert ihnen nach
    und das Verstehen….”

    Das hat eine schöne Melodie.
    ( Aber du kennst ihn ja persönlich…. ;) )

  4. Helmut:

    Dankeschön, litteratte.
    Kennst Du ihn nicht? ;-)

    Herzlichen Gruß
    Helmut

  5. Rachel:

    Lieber Helmut,

    du sprichst mir aus dem Herzen ;-)

    sehr gern gelesen und verinnerlicht..

    herzlich, Rachel

  6. Helmut:

    Schön, dass wir einen gemeinsamen Bekannten haben, liebe Rachel ;-) .

    Liebe Grüße
    Helmut

  7. Petros:

    Sehr gern gelesen!
    Gruß
    Petros

  8. Helmut:

    Danke, Petros,
    Helmut

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