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	<title>Kommentare zu: Bundeswehr am Hindukusch - wie lange noch?</title>
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	<description>Lyrisches von Helmut Maier</description>
	<pubDate>Thu, 24 May 2012 02:48:47 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Helmut</title>
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		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 10:27:26 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Mats,

Danke f&#252;r Deine Erg&#228;nzungen. Die will ich Dir gerne zugestehen.

Liebe Gr&#252;&#223;e
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Mats,</p>
<p>Danke f&#252;r Deine Erg&#228;nzungen. Die will ich Dir gerne zugestehen.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Helmut</p>
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		<title>Von: Mats</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2010/03/12/bundeswehr-am-hindukusch-wie-lange-noch/comment-page-1/#comment-119786</link>
		<dc:creator>Mats</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 23:47:57 +0000</pubDate>
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		<description>Hoffentlich bekomme ich nach dem Kommentar noch ne Arbeitsstelle :D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hoffentlich bekomme ich nach dem Kommentar noch ne Arbeitsstelle <img src='http://www.maierlyrik.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Mats</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2010/03/12/bundeswehr-am-hindukusch-wie-lange-noch/comment-page-1/#comment-119781</link>
		<dc:creator>Mats</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 23:06:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich unterstelle den Interventionen kein humanit&#228;res Interesse. Und ich unterst&#252;tze auch keineswegs &#252;berhaupt auch nur die Existenz der Bundeswehr. Bei Diskussionen muss man nur auch immer im Hinterkopf behalten, dass das alles sehr komplexe Themen sind. Hier geht es um v&#246;lkerrechtliche Vertr&#228;ge, Loyalit&#228;t, wirtschaftliche Abh&#228;ngigkeiten, aber gleichzeitig darum, eine weitere Eskalation in den betreffenden Gebieten zu verhindern.

Und dass es bewaffenete Demokratiefeinde in Afghanistan zur Gen&#252;ge gibt, wage ich einfach einmal zu unterstellen. Ich denke, da liege ich nicht sonderlich falsch, trotz offenkundig stattfindender Propaganda.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich unterstelle den Interventionen kein humanit&#228;res Interesse. Und ich unterst&#252;tze auch keineswegs &#252;berhaupt auch nur die Existenz der Bundeswehr. Bei Diskussionen muss man nur auch immer im Hinterkopf behalten, dass das alles sehr komplexe Themen sind. Hier geht es um v&#246;lkerrechtliche Vertr&#228;ge, Loyalit&#228;t, wirtschaftliche Abh&#228;ngigkeiten, aber gleichzeitig darum, eine weitere Eskalation in den betreffenden Gebieten zu verhindern.</p>
<p>Und dass es bewaffenete Demokratiefeinde in Afghanistan zur Gen&#252;ge gibt, wage ich einfach einmal zu unterstellen. Ich denke, da liege ich nicht sonderlich falsch, trotz offenkundig stattfindender Propaganda.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2010/03/12/bundeswehr-am-hindukusch-wie-lange-noch/comment-page-1/#comment-119773</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 22:06:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/?p=1663#comment-119773</guid>
		<description>Lieber Mats,

Nach den Erfahrungen mit dem Jugoslawienkrieg (wo vor der Bombardierung von V&#246;lkermord die Rede war und in Kampfauseinandersetzungen umgekommene Kosovoalbanische UCK-Rebellen, die in einem Schlosshof zusammengetragen worden waren, als Opfer dieses V&#246;lkermords fotografiert wurden) oder im Irak (wo angebliche Massenvernichtungswaffen vorhanden gewesen sein sollen, was sich hinterher als Falschmeldung des CIA herausstellte) - nach diesen und &#228;hnlichen Vorf&#228;llen glaube ich den Beteuerungen, dass es sich immer um humanit&#228;re Interventionen gehandelt h&#228;tte, auch im Fall Afghanistans nicht mehr: Kennst Du die "Horde bewaffneter Rebellen" dort, wei&#223;t Du genau &#252;ber sie Bescheid?  Jedenfalls sind die Amerikaner, die den Plan Brzezinskys (eines Beraters von Obama! - wie schon anderer Pr&#228;sidenten vor ihm) vorantreiben, f&#252;r eine Vormachtstellung der USA in Zentralasien alles Denkbare zu tun, froh dar&#252;ber, wenn die amerikanische Armee nicht so rasch aus Afghanistan abziehen muss. Viele Afghanen sind der Meinung, dass Selbstmordattentate durch amerikanische agents provokateurs initiiert worden sind, damit die USA noch recht lange (von vierzig Jahren war die Rede) dort bleiben m&#252;ssen - und m&#246;glichst auch ihre Verb&#252;ndeten.

Die 'nationalen' afghanischen Milit&#228;rs sind sicherlich nicht in der Lage es mit den aufst&#228;ndischen Talibans aufzunehmen - wie aber sieht es mit den Privatarmeen der 'ehemaligen' Warlords aus, die in vielen Provinzen die Macht haben? Gewiss w&#252;rde Karzai mit seiner korrupten Regierung nicht als Chef Gesamt-Afghanistans &#252;berleben, wenn die westlichen Truppen abziehen. Damit h&#228;tten die Talibans aber noch lange nicht dort die Herrschaft, die sie fr&#252;her nur mit riesiger amerikanischer Hilfe gegen das sowjeth&#246;rige Regime aufrichten konnten. Um aber Afghanistan nicht den Warlords auszuliefern, n&#252;tzen h&#246;chstens echte Friedensverhandlungen mit allen Seiten.

Wer solche &#220;berlegungen in seine wirklich dem Frieden f&#246;rderliche Strategie einbeziehen w&#252;rde, der w&#252;rde es nicht
"mit dem GG in der einen und einer wei&#223;en Taube in der anderen Hand" tun.

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeiten, als Kriegsdienstverweigerern in den m&#252;ndlichen Verfahren die Frage vorgelegt wurde: 'Stellen Sie sich vor, Sie sind mit Ihrer Freundin im Wald unterwegs und eine Horde Bewaffneter w&#252;rde Sie angreifen wollen - Sie haben eine MP dabei. Was w&#252;rden Sie tun?
Auf die Antwort meines Schwagers, er habe keine MP dabei und auch als Streetworker (der er damals war) sei er immer unbewaffnet, sonst h&#228;tte er schon verschissen, war die Kommission offenbar nicht vorbereitet: ihm wurden seine Gewissensgr&#252;nde abgenommen.

Ich glaube, dass die Propaganda f&#252;r angeblich humanit&#228;re Interventionen durchaus ganze Arbeit geleistet hat, damit man zu der Aussage Deines letzten Satzes kommt.

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Mats,</p>
<p>Nach den Erfahrungen mit dem Jugoslawienkrieg (wo vor der Bombardierung von V&#246;lkermord die Rede war und in Kampfauseinandersetzungen umgekommene Kosovoalbanische UCK-Rebellen, die in einem Schlosshof zusammengetragen worden waren, als Opfer dieses V&#246;lkermords fotografiert wurden) oder im Irak (wo angebliche Massenvernichtungswaffen vorhanden gewesen sein sollen, was sich hinterher als Falschmeldung des CIA herausstellte) - nach diesen und &#228;hnlichen Vorf&#228;llen glaube ich den Beteuerungen, dass es sich immer um humanit&#228;re Interventionen gehandelt h&#228;tte, auch im Fall Afghanistans nicht mehr: Kennst Du die &#8220;Horde bewaffneter Rebellen&#8221; dort, wei&#223;t Du genau &#252;ber sie Bescheid?  Jedenfalls sind die Amerikaner, die den Plan Brzezinskys (eines Beraters von Obama! - wie schon anderer Pr&#228;sidenten vor ihm) vorantreiben, f&#252;r eine Vormachtstellung der USA in Zentralasien alles Denkbare zu tun, froh dar&#252;ber, wenn die amerikanische Armee nicht so rasch aus Afghanistan abziehen muss. Viele Afghanen sind der Meinung, dass Selbstmordattentate durch amerikanische agents provokateurs initiiert worden sind, damit die USA noch recht lange (von vierzig Jahren war die Rede) dort bleiben m&#252;ssen - und m&#246;glichst auch ihre Verb&#252;ndeten.</p>
<p>Die &#8216;nationalen&#8217; afghanischen Milit&#228;rs sind sicherlich nicht in der Lage es mit den aufst&#228;ndischen Talibans aufzunehmen - wie aber sieht es mit den Privatarmeen der &#8216;ehemaligen&#8217; Warlords aus, die in vielen Provinzen die Macht haben? Gewiss w&#252;rde Karzai mit seiner korrupten Regierung nicht als Chef Gesamt-Afghanistans &#252;berleben, wenn die westlichen Truppen abziehen. Damit h&#228;tten die Talibans aber noch lange nicht dort die Herrschaft, die sie fr&#252;her nur mit riesiger amerikanischer Hilfe gegen das sowjeth&#246;rige Regime aufrichten konnten. Um aber Afghanistan nicht den Warlords auszuliefern, n&#252;tzen h&#246;chstens echte Friedensverhandlungen mit allen Seiten.</p>
<p>Wer solche &#220;berlegungen in seine wirklich dem Frieden f&#246;rderliche Strategie einbeziehen w&#252;rde, der w&#252;rde es nicht<br />
&#8220;mit dem GG in der einen und einer wei&#223;en Taube in der anderen Hand&#8221; tun.</p>
<p>Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeiten, als Kriegsdienstverweigerern in den m&#252;ndlichen Verfahren die Frage vorgelegt wurde: &#8216;Stellen Sie sich vor, Sie sind mit Ihrer Freundin im Wald unterwegs und eine Horde Bewaffneter w&#252;rde Sie angreifen wollen - Sie haben eine MP dabei. Was w&#252;rden Sie tun?<br />
Auf die Antwort meines Schwagers, er habe keine MP dabei und auch als Streetworker (der er damals war) sei er immer unbewaffnet, sonst h&#228;tte er schon verschissen, war die Kommission offenbar nicht vorbereitet: ihm wurden seine Gewissensgr&#252;nde abgenommen.</p>
<p>Ich glaube, dass die Propaganda f&#252;r angeblich humanit&#228;re Interventionen durchaus ganze Arbeit geleistet hat, damit man zu der Aussage Deines letzten Satzes kommt.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mats</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2010/03/12/bundeswehr-am-hindukusch-wie-lange-noch/comment-page-1/#comment-119767</link>
		<dc:creator>Mats</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 19:37:12 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, was hei&#223;t &#252;berzeugen. Nat&#252;rlich ist es richtig was du sagst. Du widersprichst ja auch nirgends meinen &#196;u&#223;erungen. Krieg ist immer rechtswidrig, auch der Krieg am Hindukusch. 
Aber wie w&#252;rde es dort ohne deutsche milit&#228;rische Expertise aussehen? Das KSK tr&#228;gt neben anderen Truppenteilen zur Stabilit&#228;t dieser Regionen bei. Zugegeben, es ist eine tr&#252;gerische Stabilit&#228;t, aber es ist momentan besser als garkeine. Man zeige mir eine ad&#228;quate Alternative zu bewaffneten Konflikten, und ich bin der erste Anh&#228;nger. Aber man kann sich keiner Horde bewaffneter Rebellen mit dem GG in der einen und einer wei&#223;en Taube in der anderen Hand entgegenstellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, was hei&#223;t &#252;berzeugen. Nat&#252;rlich ist es richtig was du sagst. Du widersprichst ja auch nirgends meinen &#196;u&#223;erungen. Krieg ist immer rechtswidrig, auch der Krieg am Hindukusch.<br />
Aber wie w&#252;rde es dort ohne deutsche milit&#228;rische Expertise aussehen? Das KSK tr&#228;gt neben anderen Truppenteilen zur Stabilit&#228;t dieser Regionen bei. Zugegeben, es ist eine tr&#252;gerische Stabilit&#228;t, aber es ist momentan besser als garkeine. Man zeige mir eine ad&#228;quate Alternative zu bewaffneten Konflikten, und ich bin der erste Anh&#228;nger. Aber man kann sich keiner Horde bewaffneter Rebellen mit dem GG in der einen und einer wei&#223;en Taube in der anderen Hand entgegenstellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2010/03/12/bundeswehr-am-hindukusch-wie-lange-noch/comment-page-1/#comment-119764</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 17:41:43 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank f&#252;r die Verlinkung, lieber Petros.

Herzlichen Gruss
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r die Verlinkung, lieber Petros.</p>
<p>Herzlichen Gruss<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schlimmer als schlimm - Lyrik, Haiku, Senryu, Aphorismen / Kreta, Nikos Kazantzakis</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2010/03/12/bundeswehr-am-hindukusch-wie-lange-noch/comment-page-1/#comment-119762</link>
		<dc:creator>Schlimmer als schlimm - Lyrik, Haiku, Senryu, Aphorismen / Kreta, Nikos Kazantzakis</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 15:40:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Helmut Maiers Gedicht &#8220;Internationale Verantwortung&#8221; im Zusammenhang mit seinem Beitrag &#8220;Bundeswehr am Hindukusch - wie lange noch?&#8221; .    Politisches, Ungereimtes  Subscribe to RSS [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Helmut Maiers Gedicht &#8220;Internationale Verantwortung&#8221; im Zusammenhang mit seinem Beitrag &#8220;Bundeswehr am Hindukusch - wie lange noch?&#8221; .    Politisches, Ungereimtes  Subscribe to RSS [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2010/03/12/bundeswehr-am-hindukusch-wie-lange-noch/comment-page-1/#comment-119716</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 16:56:51 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Mats,

Die Leute vom Darmst&#228;dter Signal - auch die, welche noch in der Bundeswehr Dienst tun - gehen davon aus, dass Milit&#228;r  n u r  zur Landesverteidigung erlaubt ist; das entspricht dem urspr&#252;nglichen Willen des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, das in den letzten Jahren in diesem Punkt immer weiter ausgeh&#246;hlt wurde: bis hin zu dem schrecklichen Satz, dass Deutschland auch am Hindukusch verteidigt werde.

Das Grundgesetz gebietet nach Artikel 25 zur Wahrung des V&#246;lkerrechts. Auch das ist bei einem Krieg, der mit Sicherung von Ressourcen zu tun hat, h&#246;chst fraglich, ob das gew&#228;hrleistet ist. 

Wenn da, wo Krieg herrscht, "per Definition immer Rechte verletzt" werden (Deine Worte!), dann ist jedes kriegerische Eingreifen Deutschlands (oder &#252;berhaupt eines Staates) eben  &lt;strong&gt;rechtswidrig&lt;/strong&gt;!

Ich wei&#223; nicht, ob Dich das &#252;berzeugt, lieber Mats; aber das ist meine Haltung.

Herzlichen Gru&#223;
Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Mats,</p>
<p>Die Leute vom Darmst&#228;dter Signal - auch die, welche noch in der Bundeswehr Dienst tun - gehen davon aus, dass Milit&#228;r  n u r  zur Landesverteidigung erlaubt ist; das entspricht dem urspr&#252;nglichen Willen des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, das in den letzten Jahren in diesem Punkt immer weiter ausgeh&#246;hlt wurde: bis hin zu dem schrecklichen Satz, dass Deutschland auch am Hindukusch verteidigt werde.</p>
<p>Das Grundgesetz gebietet nach Artikel 25 zur Wahrung des V&#246;lkerrechts. Auch das ist bei einem Krieg, der mit Sicherung von Ressourcen zu tun hat, h&#246;chst fraglich, ob das gew&#228;hrleistet ist. </p>
<p>Wenn da, wo Krieg herrscht, &#8220;per Definition immer Rechte verletzt&#8221; werden (Deine Worte!), dann ist jedes kriegerische Eingreifen Deutschlands (oder &#252;berhaupt eines Staates) eben  <strong>rechtswidrig</strong>!</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, ob Dich das &#252;berzeugt, lieber Mats; aber das ist meine Haltung.</p>
<p>Herzlichen Gru&#223;<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mats</title>
		<link>http://www.maierlyrik.de/blog/2010/03/12/bundeswehr-am-hindukusch-wie-lange-noch/comment-page-1/#comment-119715</link>
		<dc:creator>Mats</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 15:33:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.maierlyrik.de/blog/?p=1663#comment-119715</guid>
		<description>Bleib die Frage, ob die Betrachtung dieses Themas nicht zu einseitig ger&#228;t, wenn man einen Menschen mit diesen Erfahrungen dar&#252;ber referieren l&#228;sst.
Dass ein Mann, welcher sich nicht mit den Zielen der Bundeswehr im Ausland identifizieren kann, f&#252;r den Dienst an der Waffe nicht mehr tragbar ist, stellt f&#252;r mich eine einleuchtende Schlussfolgerung dar. Wo Krieg herrscht, werden per Definition immer Rechte verletzt. Man k&#246;nnte sagen, dass h&#228;tte Herr Rose auch vorher wissen k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bleib die Frage, ob die Betrachtung dieses Themas nicht zu einseitig ger&#228;t, wenn man einen Menschen mit diesen Erfahrungen dar&#252;ber referieren l&#228;sst.<br />
Dass ein Mann, welcher sich nicht mit den Zielen der Bundeswehr im Ausland identifizieren kann, f&#252;r den Dienst an der Waffe nicht mehr tragbar ist, stellt f&#252;r mich eine einleuchtende Schlussfolgerung dar. Wo Krieg herrscht, werden per Definition immer Rechte verletzt. Man k&#246;nnte sagen, dass h&#228;tte Herr Rose auch vorher wissen k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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