Kühler Mai
Kühler Mai
über alle Maßen da
heuer gar nicht angenehm
leider wirklich ungeheuer
er verstört uns fast die Seele
raubt die Freude, trübt das Heil.
Macht jedoch, wie ich es seh,
alles wett mit ah und ü
in der grünen Fülle Druck.
(Zusätzliches) Rätsel: Wo hat sich die altsteinzeitliche „4“ verborgen?
(Ich bitte diesbezüglich um Kommentare ohne direkte Angabe der Lösung des Rätsels, sondern nur mit Hinweisen)
Ab jetzt (29.5. um 17.40) ist auch die genaue Lösung willkommen!
(Falls die nicht kommt, gibt’s die morgen von mir)
And the WINNER is: … BRIGITTE! Ja, die Lösung, die sie gibt, stimmt:
“dass man den Begriff ‘kühler Mai’ insgeamt 4 mal zu lesen bekommt”: nämlich in der Überschrift, dann in der ersten Zeile und schließlich “vorne von oben nach unten und hinten von unten nach oben”.
Schon altsteinzeitlich ist die “4″, obwohl die Wissenschaft nicht unbedingt davon ausgeht, dass man in der Altsteinzeit schon auf drei oder sogar auf mehr zählen konnte (bildlich gesprochen) und das auch noch schriftlich!
Wenn man übrigens den Titel weglässt, ergibt sich die “3″.
Somit sind die altsteinzeitlich ‘modernen’ Begriffe von “3″ und von “4″ für Zeit und Raum in meinem Gedicht so miteinander kombiniert wie oft in den Ritzungen in der Ile-de-France.


16 Kommentare »
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Mai 28th, 2010 @ 22:34
Mag nicht raten, spekulieren
Um die Dreien oder Vieren,
Doch ich hoff, das stört Dich nicht. -
Wunderbar ist das Gedicht.
Mai 29th, 2010 @ 15:24
Hallo Helmut,
mir geht es da wie Paul Spinger, nur kann ich es nicht so schön reimen. Bin gespannt auf des Rätsels Auflösung.
Schöne Grüße
Moni
Mai 29th, 2010 @ 15:45
Ich danke Euch schön, lieber Paul und liebe Moni, für Eure trotzdem-Kommentare.
Ich will nun selbst schon einen Hinweis geben: Der ergibt sich aus meinem zweiten Kommentar zu Barbaras “Der sensible Wanderer” hier: http://ahora-giocanda.blogspot.com/2010/05/der-sensible-wanderer.html#comments
Liebe Grüße
Helmut
Mai 29th, 2010 @ 16:34
Leider, lieber Helmut, bin ich zu doof für Rätsel, aber das Gedicht ist fein!
Liebe Grüße
ELsa
Mai 29th, 2010 @ 16:43
Schon mal was von dem Spiel “Gefüllte Kalbsbrust” gehört, liebe Elsa?
Auch Dir herzlichen Dank und liebe Grüße
Helmut
Mai 29th, 2010 @ 17:48
Noch ein kleiner Hinweis:
Warum heißt es wohl in der vorletzten Zeile nicht “ah und oh”, sondern “ah und ü”?
Mai 29th, 2010 @ 23:24
Ich bin heute auch zu blond zum Raten.
Heute war der Mai bei uns so, wie wir ihn lieben, sonnig und warm.
Herzlichen Gruß
in die Nacht,
Anna-Lena
Mai 30th, 2010 @ 8:04
Dass “kühler Mai” vorne von oben nach unten und hinten von unten nach oben zu lesen ist, wurde mir erst klar, als ich nachlas, was das Spiel “gefüllte Kalbsbrust” (wie du es nennst) bedeutet. Was das aber mit der steinzeitlichen 4 zu tun hat, keine Ahnung.
Ob gemeint ist, dass man den Begriff “kühler Mai” insgeamt 4 mal zu lesen bekommt??
Na ja, du wirst uns die Lösung ja noch geben.
Grüsse in den verregneten Sonntag,
Brigitte
Mai 30th, 2010 @ 14:46
Das muss ein gefundenes Fressen für Brigitte gewesen sein. Sie liebt solche Spiele und hat wohl auch die nötige Geduld, solche Rätsel zu lösen.
Allerdings werde ich jetzt immer auf der Hut sein, wenn Du das Spiel “gefüllte Kalbsbrust” in meinen Kommentaren anwendest wie beim Eintrag vom sensiblen Wanderer.
Schön wäre es, wenn Du die Anfangsbuchstaben fett drucken würdest, dann käme man Dir leichter auf die Schliche
Liebe Grüße
Barbara
Mai 30th, 2010 @ 16:03
Nun ja, liebe Barbara, bei meinem Blog kann ich Deinem Wunsch in Zukunft wahrscheinlich entgegenkommen (wenn ich’s nicht vergesse
). Ob das allerdings beim Kommentieren auf Deinem Blog möglich sein wird …
Danke für Deine Antwort und liebe Grüße
Helmut
Mai 30th, 2010 @ 18:06
Ah und Üh!
ELsa
Mai 30th, 2010 @ 18:20
Genau, liebe Elsa: Das passt zum kühlen Frühling!
Liebe Grüße
Helmut
Mai 30th, 2010 @ 18:55
Aha! Ist ja toll, dass ich sozusagen blind ins Schwarze traf!
Liebe Grüsse,
Brigitte
Mai 31st, 2010 @ 12:35
Blind? Da stapelst Du aber gehörig tief, liebe Brigitte.
Ich bedanke mich für Dein Lächeln und grüße Dich herzlich
Helmut
Mai 31st, 2010 @ 23:17
Dafür bin ich auch, die Anfangsbuchstaben FETT zu drucken. Barbara spricht mir aus der Seele.
Rätselhaft war es schon, warum es so unendlich viel regnen mußte in diesem sogenannten Wonnemonat. Sollten da nicht die Gefühle sprießen und die Blumen in den Wiesen?
Stattdessen goss es meistens wie aus Kübeln. Wo soll sich da die Wonne aufhalten?
LG von Bruni
Mai 31st, 2010 @ 23:49
Wo Du Recht hast, hast Du Recht, liebe Bruni. Mal sehen … - z.B. wie der Juni wird.
Liebe Grüße
Helmut