Archiv fürMai, 2010

Posted:Dienstag, Mai 18th, 2010 @ 11:13 in Allgemein, Neue Maier-Lyrik
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Zurück aus der Ile-de-France

Zurück
melde ich mich
in neuen Monden
in meinem eig’nen Geviert.
Suchend das Gefund’ne*.
Lesend das Verschlüsselte.
Begreifend das Unfassbare.
Wiedergeburt
ist nicht zu schaffen
in einer Stunde
und in einem Gedicht
(schon gar nicht).
* Bei Google Earth hier: N 48°23′44″ E 2°31′00″ bei der Placemark ist das Foto (s.o.) eingefügt (Den Ancient Rock haben wir aber zwar in der Nähe , jedoch durchaus nicht [...]

Posted:Samstag, Mai 15th, 2010 @ 8:27 in Neue Maier-Lyrik
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Einer Eingeweihten folgen

Beschäftigt war ich diese Woche
meiner Frau zu folgen
(I am one of her followers to be sure)
was mir nicht immer leicht fällt.
Aber sie kannte den Weg
zu den Höhlen
mit den Felsritzungen.
Und so einfach war das
nicht gerade:
nicht einfach den jungen
Esskastanien-Bäumchen
und ihren kleinen Igelchen
auf dem Waldboden
mit dem schmackhaften Inhalt
vom Vorjahr
mussten wir folgen.
Höhenrücken galt es
zu unterscheiden
und Felsgruppierungen.
Und ihre Trefferquote
war phänomenal.
Und [...]

Posted:Donnerstag, Mai 13th, 2010 @ 7:41 in Neue Maier-Lyrik
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Ritzungen (Art of writing)

Vielzahl der erfahrenen Meinungen
gibt ein Muster des Lebens.
Eingeordnet. Eine Einzelentscheidung
im Einklang mit der Natur,
mit den Gegebenheiten,
mit dem Gegebenen. Verbunden
mit uraltem Wissen. Neu
erkannt und bekannt
in den Zeichen der Zeit,
in den Zeichen der Welten,
in den Zeichen
des Lebens.
Eingeritzt in die Felshöhlungen,
eingeritzt in den Schatz
gemeinsamen Wissens mit allen
Eingeweihten. Allen Lernenden.
Allen Beflügelten.
Ansonsten hübsch anzusehen.
Ansonsten Denkmal der Geschichte.
Ansonsten feux interdits immerhin [...]

Posted:Sonntag, Mai 9th, 2010 @ 6:27 in Kunterbuntes
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Hurra!

SCHWARZ-GELBE:
ZWERGBLASE H(onoris) C(ausa)

Posted:Freitag, Mai 7th, 2010 @ 9:13 in Allgemein
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Mehr oder weniger Blogpause für etwa 10 Tage

- vielleicht sogar völlig!
Die vergangene Woche war ich bei der Familie einer meiner Töchter in Magdeburg. Dabei habe ich wohl nicht so ganz bei der Sache die Bloggerei betrieben. Da ich in den kommenden zehn Tagen sehr beschäftigt sein werde (womit: das werde ich dann verraten ), will ich mich im Voraus schon [...]

Posted:Freitag, Mai 7th, 2010 @ 9:02 in Gastlyrik
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Brunis “Hexe Grünspan”

Als Kommentar zu meinem Gedicht “Walpurgisgedanken am Harz” hat Bruni Kantz mir dieses Gedicht “Hexe Grünspan” geschickt, das ich hier noch einmal, dieses Mal als Gastlyrik, präsentieren will (und darf):
Kennt Ihr die Hexe Grünspan,
auch Frau des Grünwalds genannt?
Sie lebt nun schon SEHR lange!
Mindestens einhundertfünfundsiebzig Jahre
und ein halbes, plus einen Tag, zwölf Stunden,
vierundfünfzig Minuten und etliche [...]

Posted:Mittwoch, Mai 5th, 2010 @ 7:50 in Neue Maier-Lyrik
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Vorweggenommene Überlegungen

Retten wir uns
in Raum und Zeit.
Essbar die Wildkräuter.
Sprossend in der Zeit.
Auffindbar
in den zugänglichen Räumen
des Werdens.
Verborgene Knollen
an den Tag geholt
aus dem Unterirdischen,
verraten durchs
durchdringende Grün:
Growing in the wind.
Blüten, die blühen und reifen
(Reifezeit gewährt uns
der Jahrlauf).
Samen,
von Hühnern gefressen.
Eiergelege laden zum Raub ein.
Süße, von wilden Bienen gesammelt:
Wir genießen auch sie,
wenn wir uns einordnen
in den Kreislauf,
den ungestörten.
Vielfalt auch ohne
überbordendes Verlangen.
Auch [...]

Posted:Montag, Mai 3rd, 2010 @ 11:08 in Neue Maier-Lyrik
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Walpurgisgedanken am Harz

Der Schuss der Hexe
als ein purer Hexenschuss verschrien
wäre als Warnschuss
leichter wohl verziehen.
Doch wenn wir ihn
als solchen nicht verstehen,
dann tun wir lieber so,
als wär er nicht geschehen.
Und so, ich glaube: ihr versteht,
kommt die Erlösung nicht,
nichts, was zum Bessern uns geleitet.
So kommt die Dummheit nicht ans Licht,
nichts, was zur Wahrheit uns bereitet.
Wir machen Hexen lieber zur Folklore.
Anstatt [...]

Posted:Samstag, Mai 1st, 2010 @ 10:06 in Allgemein, Neue Maier-Lyrik
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Ein Feiertag

Der erste Maitag des Jahres,
ein Frühlingstag einfach - das war es?
Wo bleibt die Solidarität?
Vergessen wir sie, ist alles zu spät.