Turmbau
Rechts an dem Felsenmassiv:
abgegraben, -gestochen, -gehauen
Platz für die Landstraße.
Schroffe Flanke,
glatt wirkende Rauheit der Flächen.
Links in dem Felsenmassiv:
herausgesprengt mit gewaltigen Kräften
Platz für die ganze Breite
einer Autobahn.
Schroffe Felsmauer
neben dem Seitenstreifen,
hoch aufragend.
Der Torso, übriggeblieben,
turmhaft,
steht verloren
zwischen den Schneisen.
9 Kommentare »
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Juni 17th, 2010 @ 9:42
Jetzt fehlt nur noch ein Tunnel, um beide Straßen miteinander zu verbinden - die Öse, um die Erde am Bändel zu halten
LG
Juni 17th, 2010 @ 14:22
Ja, Helmut, wir Menschen greifen schon gewaltig in die Natur ein…
“Herbstliche” Grüße
Moni
Juni 17th, 2010 @ 17:06
Wahnsinnig, was die Menschen sich mit dem Gestein leisten, nicht wahr Helmut?!
Immer größer, immer schneller überall hindurch.
Doch bleiben solche Felsen im Anblick, meiner Empfindung nach imposant.
..grüßt dich Monika
Juni 18th, 2010 @ 16:00
Hallo, Ihr Lieben: Curt, Moni und Monika!
Ja, die ganze Sache ist ja so zwiespältig: ohne solche breiten Straßen wären wir nicht so schnell hierher gekommen, von wo ich gerade antworte. Wo? Wird noch verraten!
Liebe Grüße
Helmut
Juni 18th, 2010 @ 21:18
wir sind so viel brutaler als die Erosion, die der Natur Zeit gibt für Veränderung
ja, die breite Straße ist uns nützlich, wenn wir voran kommen wollen
doch was rechts und links des Weges liegt, übersehen wir dadurch oft
wieder mal eine Frage der jeweiligen Schwerpunkte
lieben Gruß
Uta
Juni 18th, 2010 @ 22:00
Danke, dass Du so mitgegangen bist bei unseren Überlegungen, liebe Uta.
Ja, es ist nicht leicht durchzuführen, die richtigen Schwerpunkte zu setzen.
Liebe Grüße
Helmut
Juni 19th, 2010 @ 23:34
Sie tun diesem uralten Gestein Gewalt an.
Die Erde wehrt sich auf ihre Weise.
Liebe Grüße
Barbara
Juni 20th, 2010 @ 13:20
schlagkräftig scheint der Mensch; ist er doch imstande, riesiges Gestein abzutragen, um das zu schaffen, was ihm menschenwichtig ist.
Schlägt die Natur dann mal zurück, weil ihr der brutale Eingriff nicht passt, ist das Entsetzen groß und hilflos steht er da, der kleine Mensch, vor der Urgewalt alter Steine, die so harmlos schienen.
Schlagkräfte der Natur, immer wieder gewaltig unterschätzt.
Juni 20th, 2010 @ 13:46
Liebe Barbara und liebe Bruni,
Wie Recht Ihr habt - und doch gilt vieles als Fortschritt, was so gewalttätig ist.
Liebe Grüße
Helmut