Die Freiheit des Labyrinths

Gespeichert unter: Gastlyrik, Neue Maier-Lyrik — 6. Januar 2011 @ 11:15

Die Freiheit des Labyrinths
die unfreiwilligen Windungen
mitzumachen im Bewusstsein
der erträglichen Zumutung.
Gewissheit der Ankunft,
Sicherheit in der Unsicherheit,
Zutrauen in den Gang der Dinge
ohne Zwang des Bestimmtwerdens.
Unterwerfung unter die guten Regeln
ist mehr Freiheit
als der Drang zu siegen
im Wirtschaftskampf der Mächtigen.

Kommentargedicht zu “Neues Jahr” von Barbara.

Petros hat lürisch/lyrisch so geantwortet:

“Unterwerfung unter die guten Regeln
ist mehr Freiheit
als der Drang zu siegen
im Wirtschaftskampf der Mächtigen.”

Ja, schreiben wir uns das ins Heft.
Ja, schreiben wir uns das auf Herz und Hand.
Ja, gehen wir den Weg der guten Regeln.
Und: Halten wir aus.
Machen Glauben und Hoffnung
Zu unserer Gewissheit in ferner Nähe.
Ja, schreiben wir uns das in Heft
Und bieten den anderen an,
Es uns gleich zu tun.

12 Kommentare »

  1. Petros:

    “Unterwerfung unter die guten Regeln
    ist mehr Freiheit
    als der Drang zu siegen
    im Wirtschaftskampf der Mächtigen.”

    Ja, schreiben wir uns das ins Heft.
    Ja, schreiben wir uns das auf Herz und Hand.
    Ja, gehen wir den Weg der guten Regeln.
    Und: Halten wir aus.
    Machen Glauben und Hoffnung
    Zu unserer Gewissheit in ferner Nähe.
    Ja, schreiben wir uns das in Heft
    Und bieten den anderen an,
    Es uns gleich zu tun.

  2. Helmut:

    Oh, vielen Dank, lieber Petros, für dieses zustimmende Bekenntnis. Wenn man so nahe am Staatstheater von Stuttgart wohnt wie ich, geht einem das Theater, das die FDP (Freie Deppen-Partei) heute dort veranstaltet, gewaltig auf den Wecker.

    Herzlichen Gruß
    Helmut

  3. Petros:

    Helmut, bitte erlaube mir eine kleine Korrektur:

    Nicht “Freie-Deppen-Partei”
    Sondern “Fiese-Deppen-Partei”

    ;-) Petros

  4. Helmut:

    Bei d e m Begriff von Freiheit, den d i e haben, läuft das auf dasselbe hinaus, lieber Petros! :-)

  5. ELsa:

    Trefflich, dieser Dialog!

    LG
    ELsa

  6. Helmut:

    Ja, liebe Elsa, das ist schon ein Glück!

    Liebe Grüße
    Helmut

  7. Moni:

    Dein Labyrinth = DER WEG DER FREIHEIT:
    trotz “unfreiwilliger Windungen”, da “Gewissheit der Ankunft”, “Sicherheit in der Unsicherheit” und “Zutrauen in den Gang der Dinge” - WIE IM “RICHTIGEN LEBEN”.
    Ich finde Petros’ Zusatz sehr passend zu Deinem großartigen Gedicht.

    Viele Grüße
    Moni

  8. Helmut:

    Liebe Moni,

    Hab aufrichtigen Dank für die Würdigung unseres Dialogs (von Petros und mir). Ich freue mich sehr!!!

    Ganz herzliche Grüße
    Helmut

  9. götz schubert:

    Frage: Ist es auch möglich, an dieser Stelle eigene Gedichte mit der Bitte um Auseiandersetzung darüber “unterzubringen”, die sich nicht auf das bisherige Gedicht und die darauf folgenden Beiträge beziehen?

    Viele Grüsse!
    Götz Schubert

  10. Helmut:

    Oh ja, lieber Götz Schubert! Schön Sie/Dich hier zu begrüßen.
    Texte mit Wunsch zur Veröffentlichung unter “Gastlyrik” einfach an maiergschwend (ät) maier-lyrik (Punktde) schicken! Dann mach ich bei eventuell abweichendem Geschmack auch vielleicht einen Vorschlag …
    (Siehe http://www.maierlyrik.de/blog/gastlyrik/ )

    Oben bleiben!
    Helmut

  11. ahora:

    Hallo, lieber Helmut, danke, dass Du mich hier zitierst. Das freut mich sehr.
    Mir bleibt leider im Moment nicht so viel Zeit regelmäßig im Blog zu sein. So sehe ich es erst jetzt.

    Liebe Grüße
    Barbara

  12. Helmut:

    Wie immer sehr gerne geschehen, liebe Barbara.

    Herzlichen Gruß
    Helmut

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