Interregnum*

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — 12. Januar 2011 @ 16:02

Der Himmel, die Straße ganz grau.
Nach dem kräftigen Schnee Zwischenzeit.
Nicht Fisch und nicht Fleisch, nicht Winter, nicht Frühling.

*ein “Achtundzwanziger

12 Kommentare »

  1. rosadora:

    was machen fisch und fleisch im himmel, lieber helmut????
    nicht winter - nicht frühling
    und wir mittendrin

    rosadora

  2. Traveller:

    ich habe gerade ein bisschen nachgelesen bei dir
    ohne überall zu kommentieren, möchte ich das hier kundtun

    zu diesem Dreizeiler: wir hängen ein wenig zwischen allen Stühlen, eine Art Verschnaufpause (denn ich glaube nicht, dass der Winter schon hinter uns liegt)

    zu deinen Dreizeiler-Überlegungen: ich mag es sehr, dass du so prompt auf Brigittes Einwurf reagiert hast
    “deutsch” und “deutschsprachig” verwenden wir so leicht synonym, dass wir uns gar keine Gedanken machen, dass wir andere Interpretationsmöglichkeiten übersehen

    ich bin gespannt, wohin die Dreizeiler noch führen werden

    lieben Gruß
    Uta

  3. Helmut:

    Liebe Rosadora,

    Die Redensart, dass etwas/jemand nicht Fisch und nicht Fleisch ist, besagt, dass man nicht weiß, worauf etwas hinauslaufen soll bzw. was jemand will,

    also: etwas/jemand befindet sich in einem unklaren Status bzw. in einem Zwiespalt.

    Und genau: Wir mitten drin!!!

    Liebe Uta,

    “ein wenig zwischen allen Stühlen” - das trifft’s!

    Ich freue mich, dass Du die Diskussion um den “Achtundzwanziger” so verfolgst. Ich bin auch gespannt. Der vorliegende Achtundzwanziger über den Winter, der zur Zeit nicht Fisch und nicht Fleisch ist, scheint seine Sache nicht schlecht zu machen, nicht wahr?

    Euch beiden, Rosadora und Uta,
    herzliche Grüße
    Helmut

  4. bruni kantz:

    Regenzeit, lieber Helmut,
    nicht Zwischenzeit!
    Der Himmel hat seine Schleusen geöffnet
    und schüttet Massen von Regen aus.

    Meine zwei mickrigen Scheibenwischer wußten heute Abend gar nicht, wo sie anfangen sollten. Sie wischten und wischten und bald zeigte sich ihre
    Ohnmacht. Ich fuhr vorsichtig weiter mit einem See auf der Scheibe.

    Regenzeit sage ich nur.
    Lieber Gruß von Bruni

  5. Helmut:

    Ja, es scheint, dass wir auf einer anderen Stelle der Erdkugel gelandet wären, liebe Bruni. Regenzeit - tz tz tz!

    Liebe Grüße
    und der Wunsch für bessere Autofahrbedingungen morgen!
    Helmut

  6. Anna-Lena:

    Lieber Helmut, ich hoffe, dass nach dem Grau ganz viel Buntes kommt.
    Freuen wir uns darauf!!

    Ich grüße dich herzlich,
    Anna-Lena

  7. Quer:

    Mir gefällt dieser Dreizeiler, wie auch immer er benannt wird, auch sehr gut, Helmut. Das Zwischenzeitliche bekommt so eine heiter-frische Note.

    Bei uns ist nun nach dem Grau fürs Wochenende Sonne angesagt. Wenn das keine schönen Zwischen-Aussichten sind!

    Liebe Morgengrüsse,
    Brigitte

  8. Helmut:

    Liebe Anna-Lena,

    Du scheinst (auch) die metaphorische Ebene angetoucht zu haben. Schön!

    Liebe Brigitte,

    Du kannst Dir vorstellen: Das tut gut - die Einsichten und die Aussichten. Danke.

    Euch beiden liebe Grüße
    Helmut

  9. veredit:

    es stimmt, Du Zaghafter Du !!! …lächel***

    sehr wahrscheinlich ist es so aber realitätsnäher und dieses Nicht-Fisch & Nicht-Fleisch-Gefühl stimmt schon.
    aber wir haben die Feder doch in der Hand, so schreiben wir uns den Frühling doch einfach herbei lieber Freund.

    28 Silben oder wie auch immer das Kind heißen wird, mir gefällt es sehr!!!

    ganz herzliche Abendgrüße
    isabella

  10. Helmut:

    Da kann ich ja beruhigt und erwartungsvoll in die Zukunft blicken :-) - nicht wahr?

    Danke, liebe Isabella,
    und liebe Grüße
    Helmut

  11. Petros:

    Gefällt mir sehr, dein “achtundzwanziger”. Die Redensart “nicht Fisch und nicht Fleisch” trifft den Nagel auf den Kopf.
    Gruß
    Petros

  12. Helmut:

    Danke Dir sehr, lieber Petros. Das tut natürlich gut.

    Herzlichen Gruß
    Helmut

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