Wahrträume
Die spitzen Osterglockenknospen
können’s kaum erwarten
wachgeküsst zu werden
im Frühjahr.
Der schwarze Glanz des frühen
nächtlichen Himmels
weiß nichts mehr
von dem öden Grau
des Tages
und bietet sich
dem seh’nden Auge gar
als Sommernacht.
Rachel hat dazu ein schönes Kommentargedicht beigetragen und meinen Traum so wietergesponnen::
Schneeglöckchen läuten
im vollkommenen Blau des Tages
die Sonne wagt Strahlen in Gold
komm Frühling
wag es
längst hast du es gewollt
Brunis Kommentargedicht ist wunderbar zuversichtlich:
Nun kommt er rasch,
der Frühling, er spürt
unser Sehnen.
Deutlich hör ich sein Atmen,
frische Kraft durchströmt
seine Lungen.
Wie hieß doch die Melodie,
die er eben gesungen?
Es war ein lustiges Lied,
voller Farbe und Heiterkeit.
11 Kommentare »
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Februar 20th, 2011 @ 17:42
…das ist aber eine tiefe, von wunschfantasie eingefärbte sehweise, lieber helmut, aber du hast recht, die nächte, wie sagst du so schön: der schwerze glanz des frühen nächtlichen himmels…. ja, das ist eine schöne beschreibung - und ist doch ein traum…
Februar 20th, 2011 @ 17:55
Ich hoffe aber doch: ein Wahrtraum!!!
Danke für Deinen Kommentar, liebe Gabriele,
und herzlichen Gruß
Helmut
Februar 20th, 2011 @ 18:35
Nur ganz zaghaft ist die eine oder andere Knospe bei uns sichtbar. Kommende nächtliche -15 Grad sind weit vom Wachküssen entfernt, da geht es eher noch mal eine Runde in den Winterschlaf.
Winterliche Grüße
Anna-Lena
Februar 20th, 2011 @ 18:39
Schneeglöckchen läuten
im vollkommenen Blau des Tages
die Sonne wagt Strahlen in Gold
komm Frühling
wag es
längst hast du es gewollt
…so spinnt die Rachel deinen wundervollen Traum auch weiter, lieber Helmut
Februar 20th, 2011 @ 19:47
um hier einen wirklichen klaren Himmel vergleichbar einem Sommerhimmel zu sehen, bleibt mir nur das Internet

s.
http://apod.nasa.gov/apod/ap110117.html
LG
Februar 21st, 2011 @ 7:12
Wir nähern uns diesem schönen Werden ja von Tag zu Tag. Ein bisschen Vorfreude in Form eines “Wahrtraums” versüsst uns das Warten.
Liebe Morgengrüsse,
Brigitte
Februar 21st, 2011 @ 15:16
@Anna-Lena: Ach, ein Winterschläfchen ist doch eine gute Voraussetzung fürs Träumen.
@Rachel: So ein schönes Weitergesponnenes! Das muss gastlyrisch aufbereitet werden.
@Curt: Jeder, wie’s ihm gegeben …
@Brigitte: Danke fürs Mithoffen!
Euch allen recht herzlichen Dank und liebe Grüße
Helmut
Februar 22nd, 2011 @ 23:03
Nun kommt er rasch,
der Frühling, er spürt
unser Sehnen.
Deutlich hör ich sein Atmen,
frische Kraft durchströmt
seine Lungen.
Wie hieß doch die Melodie,
die er eben gesungen?
Es war ein lustiges Lied,
voller Farbe und Heiterkeit.
Lieber Gruß von Bruni
Februar 24th, 2011 @ 23:52
Wunderbar zuversichtlich, Dein Kommentargedicht, liebe Bruni, das ich gerne nach oben stelle.
Vielen Dank und liebe Grüße
Helmut
März 1st, 2011 @ 21:02
wundervoll, diese Wahrträume (was für eine Wortschöpfung !)
und wenn ich den heutigen Tag sehe - mit Frost am Morgen und Sonne am Mittag - dann weiß ich: der Frühling lässt sich nicht aufhalten
lieben Gruß
Uta
März 1st, 2011 @ 21:08
Oh, vielen Dank, liebe Uta, für diese Kommentierung.
Herzlichen Gruß
Helmut