Die einzige Blüte*

Gespeichert unter: Allgemein, Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — 28. Mai 2011 @ 12:23

Wir pflanzten eine Pfingstrose.
Mindestens fünfzehn Jahre ist’s her.
Zum ersten Mal nun violettrote Pracht.

*ein 28er

11 Kommentare »

  1. bea:

    Wie schoen sie blueht, es ist ‘ne Pracht,
    kann mich dran so sehr erfreuen, dass
    sich mir das Bild auf die Iris praegen … muss.

  2. Helmut:

    Oh, welche Freude: ein 28er von Bea - und nach einem auffälligen Rhythmuswechsel diese feine unaufdringliche Metapher in der letzten Zeile. Was ganz Feines!

    Ganz liebe Grüße
    Helmut

  3. bea:

    *knicks*

  4. Quer:

    Geduld müssen die Gärtner immer wieder beweisen - aber sie lohnt sich, wie man unschwer sieht!

    Liebe Sonntagabendgrüsse,
    Brigitte

  5. Anna-Lena:

    Gut Ding will Weile haben. Nun erfreut sie auch mit wundervollen Blüten.

    Liebe Grüße in die neue Woche,
    Anna-Lena

  6. syntaxia:

    Wunderbar eure Geduld!!!

    ..grüßt dich Monika

  7. bruni kantz:

    Nur EINE Blüte?
    Eine einzige?
    Nicht im Vergorgenen noch
    eine klitzekleine Knospe,
    die ihr in Eurer Freude
    übersehen habt?

    Habt Ihr genau
    genug nachgesehen?

    Ich sage Euch,
    es können noch
    Wunder geschehen!

    Lieber Gruß von Bruni

  8. Helmut:

    Vielen Dank für die Kommentare. Später (entschleunigt) mehr!

    Liebe Grüße
    Helmut

  9. rosadora:

    das ist ungewöhnlich.
    wir kennen in unserem leben auch solche verzögerungen, oder.
    nun blüht sie prächtig und erfreut fünfzehnfach. sagtest du doch, fünfzehn, oder.
    lange zeit.

    schönen tag dir
    rosadora

  10. Helmut:

    Inzwischen ist die Pracht auch schon wieder verflogen. Weggeflogen die Blütenblätter …

    Liebe Grüße und vielen Dank, liebe Rosadora.
    Helmut

  11. Helmut:

    @Brigitte: Manchmal ist sogar Eselsgeduld für etwas gut.

    @Anna-Lena: Du denkst wohl schon an die Zukunft, die ich meiner Frau abgetrotzt habe.

    @Monika: Eselsgeduld! Man könnte sie bei mir auch als Faulheit interpretieren.

    @Bruni: Ja, wir haben genau hingesehen. Einen verhutzelten Knospenansatz hatten wir entdeckt. Aus dem wurde aber nichts.

    @Rosadora: Ja, fünfzehn sagte ich. Auf den fünfzehnfachen Segen warten wir dann noch.

    Euch allen liebe Grüße
    Helmut

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