Schleichende Nekrose

Gespeichert unter: Aphorismen, Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — 13. Dezember 2011 @ 11:02

Wer nicht trauern kann
über Unrecht,
zementiert es.

8 Kommentare »

  1. ELsa:

    Wie wahr, lieber Helmut!

    Und nochmals zum Birkchen, klar, eine Metapher :-)

    Herzlich, ELsa

  2. Helmut:

    Liebe ELsa,

    Gestern haben wir einen leitenden Beamten aus dem Verkehrsministerium in Baden-Württemberg gehört. Von Trauer oder gar Empörung bei S 21 habe ich bei ihm nichts gespürt.

    Ja, eine Metapher ist manchmal beides: Realität und Metapher, wobei Metaphern oft nur (nur? Nein, vor allem!) eine Sichtweise der Realität sind, vielleicht sogar die echteste.

    Danke und liebe Grüße
    Helmut

  3. Petros:

    Wir brauchen ja nur die Betonköpfe zu zählen!
    Gruß
    Petros

  4. Helmut:

    Du sagst es, lieber Petros.

    Danke und herzlichen Gruß
    Helmut

  5. Hermann Josef Schmitz:

    Ja, lieber Helmut, wie ist es auch verkümmert und nicht “in” zu trauern. Dann braucht man sich nicht wundern, wenn Generationen nachwachsen, die den Blick zwischen Gut und Schlecht verloren haben, weil ihnen die fehlende Schärfe nicht vermittelt wurde. Wie denn auch vor lauter Zement.
    Beste Grüße von
    Hermann Josef

  6. Helmut:

    Die fehlende Trauer ist es, welche “die fehlende Schärfe” zur Folge hat. Das siehst Du vollkommen so wie ich, lieber Hermann Josef.

    Herzliche Grüße
    Helmut

  7. Anna-Lena:

    Statt Trauer bleibt bei vielen vorher und nachher Gleichgültigkeit :-(

  8. Helmut:

    Du sagst es mit Recht, liebe Anna-Lena.

    Herzlichen Gruß
    Helmut

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