Situationsbedingt?

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 9. Juni 2012 @ 15:04

„Wie lange der es ausgehalten hat …!“
oder
„Wie lange er es ausgehalten hat …!“
Welche der beiden Fragen
wurde eher gestellt
in der Konversation
über einen Krebskranken
und welche über einen Alkoholiker?

Wem gilt der deutende,
demonstrative
Zeigefinger?

12 Kommentare »

  1. manacur:

    <b<immer die Andern…

    Alle
    Leute
    kennzeichnen
    ortsbekannte
    Helden
    obstinat
    leugnend
    im
    Keller
    eigene
    Ressourcen

    *g*
    LG

  2. Anna-Lena:

    DER… ist eindeutig der Alkoholiker,da springt einem der abwertende Finger sofort ins Auge…
    meint
    Anna-Lena

  3. Helmut:

    Ich danke Euch sehr, dafür, wie hübsch Ihr dem ausgestreckten Zeigefinger gefolgt seid, Curt und Anna-Lena.

    Herzliche Grüße
    Helmut

  4. schluesselworte:

    der deutende zeigefinger ist grässlich und die unterschiede im bezeichneten sprachlich minimal und doch liegen dazwischen - welten.

    monika

  5. Helmut:

    Der Gefahr der Demonstrativpronomen erliegen wir nur zu leicht! Danke für Deinen Kommentar, liebe Monika.

    Herzliche Grüße
    Helmut

  6. veredit:

    das eine kleine “d” .. soll abstand bringen zwischen betroffenheit und schuldgefühlen ..spitzfederig gut lieber Helmut.

    herzliche Grüße,
    isabella

  7. Moni:

    Da stimme ich voll zu, das “d” ist sehr bezeichnend für Schuldzuweisungen ‘aus der Ferne’ - wenn es dann jemand ‘nahes’ trifft, wird’s schon schwieriger…

    Liebe Grüße aus der Nähe
    Moni

  8. Helmut:

    @Isabella: “spitzfederig” gefällt mir ausnehmend gut!

    @Moni: … und wie ungerne lassen auch wir uns Schuldzuweisungen gefallen.

    Ich danke Euch sehr für Eure Kommentare und grüße Euch herzlich
    Helmut

  9. ahora:

    Ich schließe mich Anna-Lenas Meinung an und schließe nicht aus, mich auch so ausgedrückt haben zu können. ;-)
    LG
    Barbara

  10. Helmut:

    Dann ist ja alles in Butter, liebe Barbara ;-)

    Herzliche Grüße
    Helmut

  11. Traveller:

    ich lese die Zeilen und höre den Unterschied im Tonfall …

    lieben Gruß
    Uta

  12. Helmut:

    Danke Dir für Dein feines Gespür/Gehör, liebe Uta.

    Herzliche Grüße
    Helmut

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