Sommer*

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — 23. Juni 2012 @ 18:39

Stolz stehen die Ähren im Wind,
blicken froh der Reifung entgegen.
Vor uns noch sommerlich fruchtende Wochen.

*ein Achtundzwanziger

15 Kommentare »

  1. schluesselworte:

    Ja!

    sehr sehr schön, lieber helmut, wie ein warmer sonnentag.

    herzlichst,
    monika

  2. Moni:

    Ja, Helmut, die noch grünen Halme werden bald golden - mir geht der Sommer viel zu schnell vorbei. Deshalb tröstlich dein Satz: “Vor uns noch sommerlich fruchtende Wochen.” Das “fruchtend” ist dann wieder eine andere Ebene…

    Sommergrüße
    Moni

  3. Bernd Pol:

    Die Wintergerste ist hier bald reif und auch der Roggen färbt sich schon ein. Da kommt mir dein Gedicht gerade recht.

  4. ahora:

    Schön sommerlich - ich rieche das reifende Korn.

    Liebe Grüße
    Barbara

  5. Anna-Lena:

    Wahrhaft sommerliche Zeilen,
    obwohl das Wetter
    eine andere Sprache spricht :-( .

    Liebe Sonntagabendgrüße
    Anna-Lena

  6. syntaxia:

    “blicken froh der Reifung entgegen”
    Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen!
    Genießen wir das sommerliche Fruchten!

    ..schickt dir Monika liebe Sommerabendgrüße

  7. Helmut:

    @Monika: Mindestens einen Anklang an Sommertage erleben wir ab und zu.

    @Moni: Wenn das wirklich so tröstlich rüberkommt, freut mich das sehr.

    @Bernd: Dass der Achtundzwanziger so zur rechten Zeit kam, freut mich.

    @Barbara: Wenn auch der Geruchssinn angesprochen wird, ist das ein wundervoller Erfolg.

    @Anna-Lena: Bei uns war das Wetter offenbar besser.

    @Monika syntaxia: Die Hoffnung ist ja unverzichtbar!

    Euch allen ganz herzlichen Dank. Ihr habt mich sehr erfreut. Ganz liebe Grüße
    Helmut

  8. Rolf-Hans:

    Bevor ich es richtig begriffen habe, sind die Monstererntemaschinen schon unterwegs und damit ist dann auch der Sommer gegangen…, aber ich mag Getreidefelder, in denen der Wind spielt.

    lieben Gruß
    Rolf

  9. Helmut:

    Lieber Rolf,

    Bei uns in Altwürttemberg ist das nicht ganz so schlimm mit den Monsterernteereignissen, da wir hier auf Grund der traditionellen Erbteilung sehr kleinparzellige Felder haben. In Oberschwaben dagegen haben immer nur die ältesten Söhne den Hof geerbt. Da gibt es viel größere, zusammenhängende bewirtschaftete Flächen.

    Danke für Deinen Kommentar mit dem Bekenntnis zu den wogenden Getreidefeldern

    und liebe Grüße
    Helmut

  10. Elsa Rieger:

    Ich erlebe das gerade auch am Land, lieber Helmut, wundervoll verachtundzwanzigt von dir!

    Liebe Grüße
    Elsa

  11. Traveller:

    ich mag die Getreidefelder sehr
    wenn sie sich sandblass färben, weiß ich, dass der Sommer im Zenit steht

    lieben Gruß
    Uta

  12. Helmut:

    Darf ich aus Deinem schönen Kommentar einen Achtundzwanziger machen, liebe Uta?

    Getreidefelder mag ich sehr.
    Speziell wenn sie sich sandblass färben.
    Dann weiß ich im Zenit steht schon der Sommer.

    Herzlichen Dank und liebe Grüße
    Helmut

  13. bruni kantz:

    Getreidefelder bedeuten Leben.

    Wiegen sich die Ähren im Wind
    geht es geschwind
    dem Ernten entgegen.
    Noch ist ein wenig Zeit, denke ich.
    Noch kommen mir keine Erntemaschinen entgegen.
    Warten wir die nächsten Sommersonnentag ab, dann kann es ganz schnell gehen und noch in der Nacht sind dann die Ungeheuer wieder unterwegs, die ungeheuer arbeitswilligen Erntehelfer, die Maschinen, die die Menschen auch hier schon ersetzt haben.
    LG von Bruni

  14. Helmut:

    Danke für Deinen schönen Kommentar, liebe Bruni.

    Herzliche Grüße
    Helmut

  15. Traveller:

    da kommen meine eher prosaischen Worte ja gleich lyrisch daher ;-)

    lieben Gruß
    Uta

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