Archiv fürAugust, 2012

Posted:Freitag, August 31st, 2012 @ 1:08 in Allgemein, Neue Maier-Lyrik
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Antwort auf einen anerkannten Literaten

Der Mond sei zu strahlend
und blende,
zu bruchstückhaft meistens
für die Ganzheit des Seins.
Die Wolken zu wenig
fassbar
für Ewiges,
zu diffus für eine prägnante
Aussage.
Gefühle gar zu hinderlich
für die Klarheit des Wortes.
Wer nur das Sagen hat,
sagt nichts,
wenn er Worte drechselt,
sei es auch kunstvoll.

Posted:Mittwoch, August 29th, 2012 @ 10:39 in Allgemein, Kunterbuntes
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Was steht an bei Stuttgart 21?

KASPER ZOG NUR ERST TURNIERWEGE:
PARKZERSTOERUNGSERWEITERUNG

Posted:Sonntag, August 26th, 2012 @ 10:46 in Neue Maier-Lyrik
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Predigt

Die Kraft.
Mächtig in den Schwachen.
Macht der Machtlosen.
Tecumseh (Gefährte meiner Jugend),
du lehrtest mich.
Macht des Widerstands.
Macht der Visionen.
Auch im Scheitern,
dem unerwünschten.
Kraft.
Sie lässt etwas
sich entfalten.
Sie hinterlässt etwas.
Schöner im Erfolg.
Vielleicht aber
länger noch
nach dem Scheitern.
Tecumseh, Jesus,
Mahatma,
Nelson,
wo liegt Euer Scheitern?
Wo Euer Erfolg.
Einen kenne ich
ganz genau:
den in mir.
Aber nicht nahe
der Nelson Column.

Posted:Freitag, August 24th, 2012 @ 7:53 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Klarer Beweis

Die Liebe ist heiß.
Das beweist schon die Venus.
Planetenwissen.

Posted:Freitag, August 24th, 2012 @ 6:35 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Glück*

Sonnenlücken zwischen Wolken.
Sonnenstrahlen beleuchten das Bild:
Turtelnd tanzt das Zitronenfalterpärchen.
*ein Achtundzwanziger: http://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/

Posted:Samstag, August 18th, 2012 @ 4:40 in Allgemein
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Wege zum (bedingungslosen) Grundeinkommen

Posted:Samstag, August 18th, 2012 @ 3:14 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Sommer-Haiku

Blau ist die Weite.
Grün schießt empor zum Himmel
von Mutter Erde.

Posted:Freitag, August 17th, 2012 @ 2:59 in Allgemein, Janka-Sammlung, Neue Maier-Lyrik
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Erbsenbrunnen

Erbsenbrunnen*
Köstliche Geräuschkulisse
von vier Mineralwasserstrahlen.
Sie plätschern ins Becken des Erbsenbrunnens.
So manche der Passanten genießen
das schwefelfreie (hier: Lebens-) Wasser.
*ein Janka

Am Erbsenbrunnen in Bad Cannstatt - eine Skizze von Anton Bantock

Posted:Donnerstag, August 16th, 2012 @ 3:01 in Neue Maier-Lyrik
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Neues

Sich besinnen
und rinnen
lassen die Gedanken,
sie erbitten und sich für sie bedanken.
Schwanken
und fest wieder stehn,
widerstehn
und sich gehen
lassen wieder.
Das gibt neue Lieder!

Posted:Donnerstag, August 16th, 2012 @ 11:35 in Gastlyrik, Janka-Sammlung, Neue Maier-Lyrik
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Jedesmal überraschend*

Sich Zeit zu nehmen zu schauen.
Wie sie ganz plötzlich sich entfalten!
Alle vier Blütenblätter zu einem Kelch.
Strahlend gelb leuchtend im Dunkeln.
Zeitrafferwunder der Nachtkerze.
*ein Janka
Petros hat daraus einen Tanka gemacht:
Zeit nehmen. Schauen
Wie sich sich jäh entfaltet.
Vier zu einem Kelch.
Strahlt leuchtend gelb im Dunkeln.
Stundenwunder Nachtkerze.