Beschränkung

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 17. Januar 2013 @ 23:19

Ist Beschränkung Beschränktheit?
Sind Schranken Behinderungen?
Eingesperrt wollen wir nicht sein.
Hinaus in die feindliche Welt?
Was trauen wir uns zu?
Zu wenig? Zu viel?

Verkrochen sind wir gebrochen.
Hinauszustürmen ist mutig zu sein?
Nehmen wir uns mit
in die Feindseligkeits-Szene?
Oder in die globale Kooperation,
wo wir den Überblick behalten wollen,
die Kontrolle als der Pate?

Oder sind wir dankbar
für jede Hilfe zum Leben,
die freiwillig geschieht,
weil wir Menschen angewiesen sind
auf gegenseitige Hilfe.

Zu erkennen, wo sie liegt,
die Chance zur Kooperation, in dem,
was wir aus uns herauslassen,
was wir in uns hineinnehmen,
was wir weitertradieren,

was bleibt,
wie schwierig ist das!
Aber wie wichtig!

9 Kommentare »

  1. Moni:

    Oder sind wir dankbar für die Gelegenheit zum Austausch über diese Probleme, Schwierigkeiten…
    Helmut, deine Gedanken, deine Sätze, dein Gedicht - so wichtig!

    Grüße in den Abend
    Moni

  2. Quer:

    Beschränkung kann ein Segen sein oder ein Fluch.
    Ich beschränke mich hier darauf, herzlich zu grüssen. ;-)

    Brigitte

  3. Helmut:

    Jede Münze hat zwei Seiten!

    Ich danke Euch fürs Kommentieren und die lieben Grüße, Moni und Brigitte.

    Lasst mich die Grüße gerne erwidern:

    Herzlich
    Helmut

  4. Anna-Lena:

    Es ist ein Kunststück, zwischen Beschränkungen und den Schranken, gegen die wir immer wieder laufen, den rechten Handlungsspielraum zu erkennen und ihn auszuleben.

    Danke für deine bemerkenswerten Zeilen, lieber Helmut.

    Mit herzlichem Gruß
    Anna-lena

  5. Helmut:

    Gerne, liebe Anna-Lena, und Dank für Anerkennung und Grüße.

    Herzlich
    Helmut

  6. bruni kantz:

    Beschränkung ist natürlich nicht gleichbedeutend mit Beschränktheit. Oft ist es das Klügste, was wir tun können - wenigstens für den Moment - auf lange Sicht ist dann oft zu erkennen, wie sinnvoll die damalige Beschränkung war, können wir doch nun aufatmend weitergehen, weil wir das Licht am Ende der Strecke erkennen u. jetzt erst wissen, wie wir strategisch richtig vorgehen können, damit ein gutes u.sinnvolles Ergebnis erreicht werden kann.
    Hilfe sollten wir immer annehmen, wenn sie sich anbietet, nie zurückschrecken davor, weil wir so gerne alleine gehen.
    Oft ist die Gruppe eine gute Lösung für das, was für uns alleine zu schwierig wäre.

    LG von Bruni

  7. Helmut:

    Danke für Deine erschöpfende Interpretation, liebe Bruni.

    Herzlich grüße ich Dich.
    Helmut

  8. Traveller:

    sich selber beschränken ist etwas anderes als beschränkt zu werden
    ein selbstbestimmtes “weniger ist mehr” finde ich gut
    Beschränkung, weil man sich selbst wenig zutraut, mag ich allerdings nicht

    lieben Gruß
    Uta

  9. Helmut:

    Sehr weise und selbstbewusst!

    Danke und liebe Grüße, Uta.
    Helmut

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