Mach was!

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 31. Oktober 2013 @ 16:29

Was die Medienmacht macht mit uns,
mit aller Macht uns zuzuschütten,
uns nur noch Hilfe von Mogulen
und ihren Marionetten, den ehrenwerten,
wünschen zu lassen, die uns doch verdarben,
ohne die wir unschuldig wären und frei.
Ach, welche Doofheit wäre besser,
die Unbedarftheit oder das Lügengespinst
ertragend, eingewickelt in ihre Seidenfäden?

Wer denn wird uns die gordischen Knoten
lösen helfen endlich, wenn nicht wir selbst?

12 Kommentare »

  1. Rachel:

    Lieber Helmut,
    ein Wachrüttler mit Hoffnungszukunft auf das WIR SELBST gezeigt!

    Verbeugung!!!!

    LG; Edith

  2. Helmut:

    Ich danke Dir sehr, liebe Edith!

    Herzliche Grüße
    Helmut

  3. Moni:

    … das müssten wir schon selber machen (wo ist das Schwert?) - vor allem, wenn man dieses Spiel praktisch schon durchschaut.

    Liebe Grüße ins Wochenende
    Moni

  4. Helmut:

    Das Durchschauen ist mindestens ein Teil des Schwertes, liebe Moni. Danke für Deinen Kommentar!

    Herzliche Grüße
    Helmut

  5. Katharina:

    Ja, wir ALLE sollten uns aus dem Kokon fressen, befreien und handeln.

    Wünsch dir ein schönes Wochenende
    Katharina

  6. Helmut:

    Das Bild vom Durchfressen des Kokons gefällt mir sehr, liebe Katharina. Es ist sicher besser als das des Schwertschwingens!

    Danke und liebe Grüße
    Helmut

  7. Elke:

    Das Bild vom Gordischen Knoten ist hier sehr passend gesetzt, lieber Helmut.

    Für mich gibt es nur eine Antwort, da wir das System an sich nicht ändern können: Uns klug machen und es durchschauen, um an gegebener Stelle selbst das Wort zu ergreifen. Das ist machbar, nicht wahr?

  8. Bernd Pol:

    Alexander konnte den gorsischen Knoten auch nur durchschlagen, weil der alt und morsch war und im Grunde eh schon nicht mehr zusammenhielt. Haben wir die Zeit, so lange vor diesem Knoten zu warten? Oder sollten wir nicht lieber Knoten Knoten sein lassen und unsere Wege in Geduld und Harnäckigkeit neu bauen – bis der Knoten alt und unser Schwert scharf genug ist…

  9. Helmut:

    Liebe Elke,

    mir hatte der Gordische Knoten ja auch schon gefallen, kann aber auch sehen, dass das Bild seine Schwächen hatte. In der S a c h e sind sich offenbar alle ziemlich einig; und das ist schließlich am wichtigsten!

    Ganz liebe Grüße
    Helmut

  10. Helmut:

    Lieber Bernd,

    Dein Vorschlag ist durchaus bedenkenswert. Wenn es ans Detail geht, sind oft die Temperamente verschieden. Das mag ja auch recht so sein.

    Liebe Grüße
    Helmut

  11. Traveller:

    es ist so bequem im Kokon
    wer weiß, was draußen lauert …

    und doch: im Kokon kann man auch ersticken

  12. Helmut:

    Ja, eingelullt sein kann sehr bequem sein.

    Danke, liebe Uta, und herzliche Grüße.
    Helmut

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